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Ivanka Trump mit Bildungsministerin Betsy DeVos: Die Präsidenten-Tochter ist jetzt offizielle Mitarbeiterin des Weissen Hauses. Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Ivanka Trump ist seit gestern nochmals wichtiger geworden – was macht eigentlich Melania?

Publiziert: 30.03.17, 04:06 Aktualisiert: 30.03.17, 06:54

Ein Büro im Weissen Haus hat sie schon, nun bekommt die Präsidenten-Tochter auch einen offiziellen Job. Ivanka Trump wird «Assistant to the President».

Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass die älteste Tochter von Donald Trump im Westflügel des Weissen Hauses Büroräume bekommen soll. Dies wurde allerdings scharf kritisiert, da Ivanka dadurch zu hoch sensiblen Informationen gelangen sollte, ohne den Mitarbeiterregeln unterworfen zu sein.

Diese Kritik soll nun entschärft werden: Sie werde ab sofort den gleichen Regeln verpflichtet sein wie die anderen Mitarbeiter im Weissen Haus, teilte Ivanka Trump am Mittwochabend in einem Statement mit. Lohn wird sie für ihre Tätigkeiten allerdings keinen erhalten.

Ivankas Ehemann Jared Kushner arbeitet bereits als Berater im Weissen Haus. Er amtet als «Senior Advisor». Ivanka hatte schon vor ihrer offiziellen Anstellung grossen Einfluss auf den US-Präsidenten. In den vergangenen Wochen war sie häufig an der Seite ihres Vaters zu sehen und nahm an Treffen mit ausländischen Staatschefs teil. 

Ivanka Trump trifft wichtige Leute

Präsidenten-Tochter Ivanka Trump trifft die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Ihre Rolle wird immer wichtiger ... X90178 / JONATHAN ERNST
... nun ist die älteste Tochter von Donald Trump offiziell eine Mitarbeiterin des Weissen Hauses. EPA/BLOOMBERG POOL / ANDREW HARRER / POOL
Sie steht ihrem Vater sehr nahe. Und begleitete ihn bereits zu diversen Regierungsgeschäften. AP/AP / Evan Vucci
Wie zum Beispiel am 23. Februar, als es im Roosevelt Room des Weissen Hauses um Menschenhandel ging. AP/AP / Pablo Martinez Monsivais
Ivanka sass direkt gegenüber des Präsidenten. X90178 / JONATHAN ERNST
Auch beim Treffen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau war Ivanka Trump an vorderster Front mit dabei. X00157 / KEVIN LAMARQUE
Sie und ihr Ehemann Jared Kushner sind im Weissen Haus allgegenwärtig. AP/AP / Evan Vucci
Hier sprechen Jared Kushner und Ivanka Trump mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe. X80001 / HANDOUT
Auftritt im Museum für afroamerikanische Geschichte und Kultur. EPA/UPI POOL / KEVIN DIETSCH / POOL
Jared Kushner soll dem Präsidenten vor allem bei Fragen um den Nahen Osten beratend zur Seite stehen. X00157 / KEVIN LAMARQUE
Doch wie tickt die Präsidententochter? Ist sie tatsächlich etwas weniger auf Konfrontationskurs aus als ihr Vater? EPA/EPA / JIM LO SCALZO
Kann sie ihren aufbrausenden Vater vielleicht etwas bremsen? AP/AP / Evan Vucci
In Trumps bemerkenswert präsidialer Rede vor dem Kongress sei die Handschrift Ivankas deutlich zu erkennen gewesen, sagen mehrere Insider des Weissen Hauses. X00157 / KEVIN LAMARQUE
Sie habe den Präsidenten dazu bewegt, seinen Ton zu ändern. X00157 / KEVIN LAMARQUE

Ivankas Rolle als «First Daughter» gab es so in der jüngeren US-Geschichte noch nie. Ihre Rolle mache sie «beispiellos», schrieb eine Sprecherin des Präsidenten in einem E-Mail am Mittwochabend. Durch die offizielle Anstellung ist die Macht der 35-Jährigen nochmals gestiegen.

Durch diesen Schritt könne Ivanka richtige Initiativen leiten, welche dem amerikanischen Volk von grossem Nutzen sein werden, hiess es aus dem Weissen Haus.

Melanias seltener Auftritt

Doch was macht eigentlich die First Lady? Sie hatte gestern einen ihrer seltenen Auftritte: Melania Trump hat bei einer Veranstaltung in Washington ein Plädoyer für die Menschenrechte und die weltweite Gleichstellung der Frauen gehalten.

«Wir müssen weiter für die Gleichberechtigung der Geschlechter und den Respekt für Menschen jeder Herkunft und jeder ethnischen Gruppe arbeiten», sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch.

Bei der Zeremonie wurden 13 Frauen aus aller Welt für ihren Einsatz gegen Diskriminierung und für die Frauenrechte geehrt. Melania Trump pries die Preisträgerinnen für ihren Mut und sagte, Frauen wie sie würden «einen globalen Kampf gegen Unmenschlichkeit entfachen».

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Drei der Preisträgerinnen des «Internationalen Preises für Frauen mit Mut» stammen aus Ländern, gegen deren Staatsbürger Melania Trumps Ehemann ein pauschales Einreiseverbot verhängen will: dem Irak, Jemen und Syrien.

Dem US-Präsidenten wird von Kritikern vorgeworfen, mit seiner harten Linie in der Einreise- und Einwanderungspolitik gegen Menschen- und Bürgerrechte zu verstossen. Mehrere Frauen werfen ihm zudem vor, in früheren Jahren gegen sie sexuell übergriffig geworden zu sein.

Die First Lady ist seit Trumps Amtsantritt im Januar nur wenig in Erscheinung getreten. Sie wohnt mit dem elfjährigen Sohn Barron auch weiterhin im Trump Tower in New York. Das aus Slowenien stammende Ex-Model ist die dritte Ehefrau des Immobilienmoguls. (cma/sda/afp)

Sevnica, Heimatstadt von Melania Trump

«Willkommen in Sevnica, Heimatstadt von Amwerikas Frist Lady», heisst es am Eingang von Sevnica. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Das Plakat musste inzwischen auf Anordnung der Trumps entfernt werden. Kommerzielle Verwendung ohne seine Einwilligung geht nicht. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Altstadt von Sevnica, zu Habsburger Zeiten Lichtenwald genannt. AP/AP / Darko Bandic
In diesem Wohnungsblock in Sevnica wuchs Melania Trump auf. AP/AP / Darko Bandic
Melania-Süssigkeiten in einer Pizzeria in Sevnica. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
«Torta Melanija» vom lokalen Konditor. X00501 / SRDJAN ZIVULOVIC
Mirjana Jelancic ging in den 1970er-Jahren mit Melania in die Primarschule und hat noch Fotos aus jener Zeit. EPA/EPA / Antonio Bat
Melania Knavs (erste Reihe, erste von rechts) in einer undatierten Aufnahme. AP/Diana Kosar
Melania Knavs in ihren ersten Modelaufnahmen, entstanden im März 1987 in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. X80002 / STRINGER

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