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Ab 2020 ist WhatsApp mit sehr alten Smartphones wie dem iPhone 4 nicht mehr kompatibel.

Für diese Handys gibt's künftig kein WhatsApp mehr 😳

Support endet: Verabschiede dich langsam von WhatsApp, wenn du eines dieser Uralt-Smartphones hast.

Publiziert: 28.11.18, 14:06 Aktualisiert: 29.11.18, 01:42

Schon gehört? Für Millionen Handys und alte Smartphones stellt WhatsApp künftig den Support ein und rät Betroffenen, sich ein neueres Smartphones zu kaufen, falls sie WhatsApp weiterverwenden möchten. Das steht in einem aktualisierten Support-Dokument, das WhatsApp zur Verfügung stellt.

Für diese Smartphones gibt's WhatsApp künftig nicht mehr:

  • iPhones mit Betriebssystem iOS 7 sollen noch bis Februar 2020 unterstützt werden. Einige Funktionen könnten jedoch schon vorher verschwinden. 
  • Nutzer von iPhone 4 und älteren Apple-Geräten können den Messenger dann nicht mehr neu installieren, erhalten keine Updates mehr und können auch keine neuen Konten mehr anlegen.
  • Auch für Geräte mit Android Gingerbread (Android 2.3.3 bis 2.3.7) funktioniert der Messenger ab Februar 2020 nicht mehr. Wirklich viele Smartphone-User dürften davon allerdings nicht mehr betroffen sein: Gingerbread erschien bereits im Dezember 2010. 
  • Bereits seit längerem angekündigt ist das WhatsApp-Aus für die Handy-Plattform Nokia S40 (WhatsApp läuft noch bis am 31. Dezember 2018).

Wie viele User genau betroffen sind, ist nicht bekannt. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte bis zum Auslaufen des Supports auf neuere Geräte umsteigen. WhatsApp informiert die Nutzer über ein Jahr im Voraus, so dass dafür reichlich Zeit bleibt.

Zuletzt hatte WhatsApp auf Ende 2016 den Support für Uralt-Smartphones wie das iPhone 3GS (iOS 6) sowie Geräte mit Android 2.1 / 2.2 beendet. Auch Smartphones mit Windows Phone 7 und BlackBerry OS/10 werden seit 2016/17 nicht mehr unterstützt.

(oli/pbl)

Warum dieses 350-Franken-Handy das schnellste Smartphone ist, das ich je getestet habe

Bereits Ende August präsentierte Xiaomi das Pocophone F1, doch kaum jemand kennt die preiswerte Alternative zu Apple, Samsung oder Huawei. Zu Unrecht, wie unser Testbericht zeigt.
Xiaomi verkauft die internationale Version des Pocophones in rund 30 EU-Ländern und der Schweiz. Das F1 läuft somit problemlos in unserem Handy-Netz.
Das Pocophone F1 gibt es bei uns in den Farben Steel Blue und Graphite Schwarz. Das Modell in Rot ist bei uns nicht oder nur sehr schwer zu bekommen.
Der erste Eindruck: Es liegt gut in der Hand, ist für meinen Geschmack aber ein Mü zu breit und klobig.
Das 350-Franken-Handy ist genau so schnell wie ein zigmal teureres Smartphone. Der neuste Prozessor und 6 GB RAM: Wer auf einem Pocophone F1 die neusten Games spielen möchte, wird keine Probleme haben.
Im F1 steckt derselbe Prozessor, der sonst nur in den aktuellen Spitzengeräten von Samsung, Sony, Google, HTC etc. von 2018 zu finden ist.
Das F1 läuft ohne den kleinsten Ruckler und Apps (abgesehen von Games) starten in Sekundenbruchteilen.
Wie so viele aktuelle Smartphones hat es eine markante Notch (Aussparung für die Front-Kamera). Die Notch lässt sich in den Einstellungen ausblenden.
Auch der untere Rand ist deutlich breiter als bei den doppelt und dreifach so teuren Handys.
Kopfhöreranschluss? Check.✔️
Aber! Xiaomi zeigt sich geizig und legt dem Pocophone keine Kopfhörer bei.
Die Verarbeitung ist genau so gut wie bei weit teureren Smartphones. Der Einschaltknopf und die Volumen-Tasten befinden sich wie bei fast allen Android-Smartphones auf der rechten Seite.
Was wie Aluminium aussieht und sich auch so anfühlt, ist effektiv eine Rückseite aus Kunststoff.
Dank der griffigen Rückseite rutscht das Handy kaum aus der Hand. Nach sechs Wochen im Alltag (ohne Schutzhülle) sind keine Kratzer sichtbar.
Das Full-HD-Display ist sehr gut, für die Spitzenklasse reicht es aber nicht ganz. Der Touchscreen ist hell, aber nicht übermässig hell. Im direkten Sonnenlicht kann es daher schwierig werden, auf dem Display zu lesen.
Das gleiche Foto – geschossen mit einem Nokia-Smartphone – auf dem Pocophone (oben) und dem mehr als doppelt so teuren Huawei Mate 20 Pro (unten). Das LC-Display im Pocophone hält mit dem weit teureren Top-Smartphone von Huawei (OLED-Display) gut mit.
In der Preiskategorie von 350 bis 400 Franken dürfte es aktuell schwierig sein, eine signifikant bessere Kamera zu finden.
Die 20-Megapixel-Frontkamera hat wie die Hauptkamera einen Porträt-Modus, der Fotos mit Tiefenschärfe-Effekt (Bokeh) erlaubt.
Das F1 macht passable Videos mit maximal 4K-Auflösung.
Auf der Unterseite findet sich der USB-C-Port mit Schnelllade-Funktion. Beim USB-Anschluss handelt es sich zwar um einen modernen USB-C-Port, im F1 überträgt er Daten aber nur über den vergleichsweise langsamen 2.0-Standard.
Bei normalem Einsatz reicht der Akku bei mir knapp zwei Tage. Wie bei fast allen modernen Smartphones ist der Akku nicht mehr selbst wechselbar.
Der riesige Akku ist nach 30 Minuten zu knapp 40 Prozent geladen. Selbst für ein 6,18 Zoll grosses Full-HD-Display ist der Akku mit 4000 mAh gut bemessen.
Leider ist das Pocophone nicht vollständig wasserdicht und es lässt sich auch nicht kabellos laden. Regen kann dem F1 nichts anhaben, aber tauchen gehen sollte es nicht.
Beim Einrichten lassen sich Apps und Daten von Smartphones anderer Marken problemlos übertragen.
Das F1 hat wahlweise 64 oder 128 GB Speicherplatz, der sich per microSD-Karte erweitern lässt. In einigen Märkten gibt es auch ein Modell mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher.
Wahlweise lässt sich statt einer SD-Speicherkarte auch eine zweite SIM-Karte einfügen. Das F1 hat wahlweise 64 oder 128 GB Speicherplatz, der sich per microSD-Karte erweitern lässt.
Die vorinstallierten Apps nerven mit penetranter Werbung. Dies lässt sich zum Glück deaktivieren.
Unschön: Ein fehlendes Zertifikat beim Pocophone beschränkt die maximale Auflösung bei einigen Streaming-Anbietern auf Standard-Qualität (SD).
Das Pocophone wird mit Android 8.1 ausgeliefert. Im Laufe des Jahres soll das Update auf die aktuelle Version 9 kommen. Das Pocophone wird auch Android 10 erhalten.
Xiaomis Benutzeroberfläche bietet unzählige Einstelloptionen und erinnert ein bisschen an Apples iOS.
Das F1 lässt sich wie gewohnt mit den drei Navi-Buttons oder rein durch Wischgesten bedienen, was sehr gut von der Hand geht.
Der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite arbeitet schnell und zuverlässig.
Noch etwas schneller und bequemer geht das Anmelden per Gesichtserkennung. Das Handy erkennt dank Sensoren, wenn man es hochhebt, aktiviert die Gesichtserkennung und meldet den Nutzer an (ohne dass man einen Button drücken oder auf das Display tippen muss).
Wer seine Chats, Mails etc. vor fremden Augen schützen möchte, kann den Zugriff auf beliebige Apps nochmals mit einem Screen-Muster oder Fingerabdruck schützen. Dieser doppelte Schutz macht zum Beispiel Sinn, wenn andere das Handy zwar nutzen dürfen, aber private Nachrichten, Fotos etc. nicht sehen sollen. Hier geht's zum ganzen Testbericht.

WhatsApp-Nutzer müssen künftig mindestens 16 Jahre alt sein

Video: srf

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