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Burundis Präsident Nkurunziza vom Thron geputscht

Publiziert: 13.05.15, 10:52 Aktualisiert: 13.05.15, 14:32

Unruhen in Burundi

Das kleine Burundi wird seit rund zwei Wochen von Unruhen erschüttert, nachdem Präsident Nkurunziza angekündigt hatte, bei der Präsidentenwahl Ende Juni für eine dritte Amtszeit zu kandidieren. X90012 / GORAN TOMASEVIC
Die Verfassung sieht nur zwei Amtszeiten vor. AP/AP / Berthier Mugiraneza
Über 20 Demonstranten wurden Beobachtern zufolge bereits getötet; 50'000 Menschen sind UNO-Schätzungen zufolge in die Nachbarländer geflohen. X80002 / STRINGER
In Burundi hatte bis vor zwölf Jahren ein blutiger Bürgerkrieg mit mindestens 300'000 Toten getobt. X90012 / GORAN TOMASEVIC
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AP/AP / Jerome Delay
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Burundis Präsident Pierre Nkurunziza wurde am 13. Mai 2015 vorübergehend aus dem Amt geputscht. X01656 / JEAN PIERRE HARERIMANA
Das Militär hatte kurzfristig die Macht übernommen. EPA/DPA FILE / BRITTA PEDERSEN
Die Eule als Zeichen des Protests gegen die regierende Partei mit ihrem Adler-Logo. X90012 / GORAN TOMASEVIC
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Was zuvor geschah: Am 13. Mai wird Burundis Präsident Nkurunziza vom Thron geputscht. Die Protestierenden freuen sich. X90012 / GORAN TOMASEVIC
Seit rund zwei Wochen kämpften sie gegen die dritte Amtszeit ihres Präsidenten. X90012 / GORAN TOMASEVIC
Nun ist das Ziel scheinbar erreicht ... X90012 / GORAN TOMASEVIC
... ein Armeegeneral verkündet die Absetzung. X90012 / GORAN TOMASEVIC
Überall strömten die Menschen auf die Strassen um zu feiern. X90012 / GORAN TOMASEVIC
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Der burundische Präsident Pierre Nkurunziza ist nach Angaben eines Armeegenerals abgesetzt. Nkurunziza sei nicht mehr im Amt, die Regierung sei aufgelöst, verkündete General Godefroid Niyombare am Mittwoch in einer Radioansprache. 

Präsident Nkurunziza hielt sich seit dem Morgen zu einem Burundi-Krisengipfel der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) im Nachbarland Tansania auf. 

Niyombare war selbst im Februar von seinem Posten als Geheimdienstchef entlassen worden. Er hatte dem Präsidenten zuvor von einer Bewerbung um eine von der Verfassung verbotene dritte Amtszeit abgeraten. 

Das kleine Burundi wird seit rund zwei Wochen von Unruhen erschüttert, nachdem Präsident Nkurunziza angekündigt hatte, bei der Präsidentenwahl Ende Juni für eine dritte Amtszeit zu kandidieren. Die Verfassung sieht nur zwei Amtszeiten vor.

Über 20 Demonstranten wurden Beobachtern zufolge bereits getötet; 50'000 Menschen sind UNO-Schätzungen zufolge in die Nachbarländer geflohen. In Burundi hatte bis vor zwölf Jahren ein blutiger Bürgerkrieg mit mindestens 300'000 Toten getobt. (sda/dpa)

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