Aktuelle Themen:
Ramona Bachmann wird von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg und ihren Teamkolleginnen getröstet. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Die Szene, die das Spiel entschied: Goalie Gaëlle Thalmann fräst Kozue Ando um. Der Penalty führt zum einzigen Tor der Partie. Getty Images North America / Rich Lam
Historisch: Die Startelf beim ersten WM-Spiel einer Schweizer Frauen-Nati. EPA/EPA / NICK DIDLICK
Letzte Chance: vorbei. Caroline Abbé und Noelle Maritz können es nicht fassen, dass Bachmann in der Nachspielzeit übers Tor schiesst. Getty Images North America / Rich Lam
Kompromisslos: Abbé gegen Yuki Ogimi. EPA/EPA / NICK DIDLICK
Noelle Maritz wird von Aya Miyama bedrängt. AP/CP / JONATHAN HAYWARD
Vanessa Bernauer im Zweikampf mit Yuri Kawamura. AP/CP / Jonathan Hayward
Obenauf: Rinast ist vor Yuki Ogimi am Ball. AP/CP / DARRYL DYCK
Niedergeschlagen: Ramona Bachmann vergibt mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. AP/CP / DARRYL DYCK
Rachel Rinast und Lia Wälti nach dem Schlusspfiff. X02835 / Anne-Marie Sorvin
Während Japan feiert, schleicht Ana Maria Crnogorcevic vom Feld. AP/The Canadian Press / Darryl Dyck
Teamgeist: Die Schweizer Spielerinnen und ihre Betreuer nach dem Schlusspfiff. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI

Dieses Foul entscheidet: Zum WM-Auftakt verliert die Schweizer Frauennati mit 0:1 gegen den Titelverteidiger

Das Schweizer Nationalteam der Frauen verpasst bei ihrer WM-Premiere eine Überraschung nur knapp. Die Schweizerinnen unterliegen im Startspiel in Vancouver dem amtierenden Weltmeister Japan 0:1.

Publiziert: 09.06.15, 12:12 Aktualisiert: 09.06.15, 14:23

Den entscheidenden Treffer der Partie gelang den Japanerinnen nach einer guten halben Stunde per Foulpenalty. Die Schweizer Torhüterin Gaëlle Thalmann konnte die Japanerin Kozue Ando zwar noch rechtzeitig am Abschluss hindern, die mexikanische Schiedsrichterin Lucila Venegas entschied jedoch auf Foul und Penalty gegen die Schweiz. Den Penalty verwandelte Japans Captain Aya Miyama anschliessend souverän. 

Das Foul, das zum Penalty führte. gif: srf

«Unser Goalie sagte in der Halbzeitpause, es sei kein Penalty gewesen und da glaube ich ihr.»

Stürmerin Ramona Bachmann SRF

Die Szene aus einem anderen Blickwinkel … GIF: SRF

… und in Echtzeit. gif: srf

War's ein Penalty oder nicht?
Leider hat was nicht geklappt. Bitte versuche es später nochmals.

Gute zweite Hälfte nicht belohnt

Die Schweizerinnen hätten aufgrund der Spielanteile einen Punktgewinn verdient. In der zweiten Halbzeit steigerte sich das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg, konnte sich schliesslich aber für einen mutigen Auftritt gegen den Titelverteidiger nicht belohnen. 

Bachmann mit dem Motto: «Lauf Forrest, lauf!» gif: gfycat

Die besten Möglichkeiten, sich als erste Schweizer WM-Torschützin in die Geschichtsbücher einzutragen, besass Ramona Bachmann, die in der Nachspielzeit aus zwölf Metern den Ball übers Tor schoss. Bereits zuvor vergab die 24-jährige Stürmerin zweimal (12./55.) aus aussichtsreicher Position.

Bachmann haut den Ball in der 92. Minute über das Tor. GIF: SRF

Kopf hoch!

Trotz der knappen Niederlage im Startspiel sind die Chancen für die Schweizerinnen auf ein Weiterkommen weiter intakt. In der Nacht auf Samstag trifft die SFV-Auswahl auf Ecuador, das zum Auftakt Kamerun 0:6 unterlag. (trs/ram/si)

«Wir haben wirklich super gespielt. Wer gegen den Weltmeister soviel Ballbesitz hat, der kann mit Selbstbewusstsein in den nächsten Match.»

Ramona Bachmann SRF

Die Startelf der Schweizerinnen beim erstem WM-Spiel in der Geschichte

Obere Reihe von links: Caroline Abbe, Rachel Rinast, Vanessa Bernauer, Fabienne Humm, Gaëlle Thalmann, Lara Dickenmann; Untere Reihe von links: Ramona Bachmann, Lia Waelti, Martina Moser, Ana Maria Crnogorcevic und Noelle Maritz.  Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Nati an der Frauenfussball-WM 2015

Gaëlle Thalmann, Tor, Duisburg, 36 (Länderspiele)/0 (Tore). KEYSTONE
Stenia Michel, Tor, Jena, 11/0. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Jennifer Oehrli, Tor, YB, 15/0. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
Caroline Abbé, Abwehr, Bayern München, 105/9. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Sandra Betschart, Abwehr, Skellefteå (Schweden), 66/2. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Rahel Kiwic, Abwehr, Duisburg, 28/3. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Selina Kuster, Abwehr, FC Zürich, 59/1. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Noelle Maritz, Abwehr, Wolfsburg, 29/1. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Nicole Remund, Abwehr, FC Zürich, 42/2. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Rachel Rinast, Abwehr, Köln, 6/0. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Daniela Schwarz, Abwehr, Vålerenga Oslo, 23/1. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Vanessa Bernauer, Mittelfeld, Wolfsburg, 50/3. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Vanessa Bürki, Mittelfeld, Bayern München, 68/9. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Fabienne Humm, Mittelfeld, FC Zürich, 35/10. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Florijana Ismaili, Mittelfeld, YB, 10/0. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Martina Moser, Mittelfeld, Hoffenheim, 105/16. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Lia Wälti, Mittelfeld, Potsdam, 42/3. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Cinzia Zehnder, Mittelfeld, FC Zürich, 6/0. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Eseosa Aigbogun, Sturm, FC Basel, 19/2. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Ramona Bachmann, Sturm, Rosengård Malmö, 61/33. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Ana Maria Crnogorcevic, Sturm, FFC Frankfurt, 39/35. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Barla Deplaces, Sturm, FC Zürich, 1/0. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Lara Dickenmann, Sturm, OIympique Lyon (nach der WM Wolfsburg), 99/40. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Auf Pikett: Antonia Albisser, Tor, Luzern, 1/0. freshfocus / Urs Lindt/freshfocus
Auf Pikett: Lara Keller, Abwehr, Jena, 37/0. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Auf Pikett: Carmen Pulver, Mittelfeld, Duisburg, 3/1. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Auf Pikett: Fabienne Bangerter, Sturm, FC Basel, 12/0. KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Themen