Aktuelle Themen:

Breel Embolo zeigt gegen Dänemark nicht sein Gladbach-Gesicht. Bild: KEYSTONE

Lichtsteiner und Embolo klar ungenügend – die Noten zur Nati-Pleite in Dänemark

Nach einer ordentlichen ersten Hälfte baut die Schweizer Nationalmannschaft im Qualifikationsspiel gegen Dänemark massiv ab und unterliegt am Ende mit 0:1. Klick dich durch die Bildergallerie, um herauszufinden, wie die Schweizer Spieler benotet wurden.

Publiziert: 12.10.19, 21:17 Aktualisiert: 13.10.19, 13:00
christian brägger, kopenhagen / ch media

Die Noten:

Yann Sommer: Note 4 – Verbringt eine ruhige erste Halbzeit. In der zweiten mehr gefordert. Hat Glück bei Delaneys Kopfball, beim Gegentor von Poulsen ohne Abwehrchance. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Nico Elvedi: Note 4 – Eröffnet mit einem weiten Zuspiel für Mehmedi eine Grosschance. Verliert mit Fortdauer der Partie an Ausstrahlung und auch mal ein Kopfballduell. Und dann schlägt Poulsens Minute, in der auch Elvedi schlecht aussieht. AP / Liselotte Sabroe
Fabian Schär: Note 4 – Leader der Hintermannschaft. Sucht immer wieder den weiten Ball. Dürfte beim Gegentor aber nicht die Innenverteidigung verlassen, und wenn, dann muss Schär den Ball haben. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Manuel Akanji: Note 3,5 – Solide. Aber wo steht er beim Gegentor? Früher war Akanji ein grosser Hoffnungsträger der Schweizer Mannschaft, heute ist er in ihrer Mitte und damit im Durchschnitt angekommen. EPA / GEORGIOS KEFALAS
Ricardo Rodriguez: Note 3,5 – Verliert viele Kopfballduelle und Zweikämpfe. Kann in der ersten Halbzeit seine persönliche Krise bei Milan nicht hinter sich lassen. Nach der Pause ist Rodriguez verbessert. Schöner Schuss, den Schmeichel an die Latte lenkt. Wird in der Schlussphase ausgewechselt. EPA / GEORGIOS KEFALAS
Granit Xhaka: Note 4 – Xhaka hat zwar viele Bälle und lenkt das Spiel, aber die zündenden Ideen gegen lange defensiv agierende Dänen kommen nicht. Offensiv kommt für einen Spieler seiner Klasse viel zu wenig. Beim Gegentor rennt er Poulsen hinterher. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Denis Zakaria: Note 4,5 – Zeigt eine ansprechende Leistung, viel mehr Aktionen als Xhaka. Hat aber auch Phasen, in denen man ihn kaum sieht. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Stephan Lichtsteiner: Note 3 – Nach 75 Sekunden schon verwarnt. Scheint sich im rechten Mittelfeld nicht wirklich wohl zu fühlen, ist oft am Lamentieren. Der Captain wird in der 68. Minute ausgewechselt – und fehlt damit wieder einmal in den hektischen Schlussminuten und dem Gegentor. AP / Liselotte Sabroe
Admir Mehmedi: Note 4 – Übernimmt Shaqiris Rolle. Viel in Bewegung hinter den Spitzen. Schöne Direktabnahme (34.), nach der Pause noch eine Möglichkeit. Danach wird er müde. Und es ist offensichtlich: ein Shaqiri ist Mehmedi nicht. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Breel Embolo: Note 3 – Nicht der Embolo von Gladbach, aber besser als auch schon mit der Schweiz, und trotzdem nicht gut. Müsste aus einigen vielsprechenden Ausgangslagen viel mehr machen. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Haris Seferovic: Note 4 – Arbeitet viel nach hinten, und kann vorne die Bälle auch mal halten. Strahlt jedoch kaum Torgefahr aus. Wenigstens eine schöne Vorlage für Rodriguez und dessen Lattenschuss. EPA / GEORGIOS KEFALAS
Kevin Mbabu: Note 3 – Kommt in der 68. Minute für Lichtsteiner. Wirkt sehr wirr, die Flanken kommen nicht. Und beim Kontertor zum 0:1 presst er zu sehr. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Remo Freuler: keine Note – Kommt in der 83. Minute für Mehmedi. Das gibt keine Note mehr. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Josip Drmic: keine Note – Kommt in der 87. Minute für Rodriguez und vor dem Abpfiff in eine letzte Schweizer Abschlussposition: Drmic schiesst in den Kopenhagener Nachthimmel. EPA / LAURENT GILLIERON

Das sind die 26 teuersten Schweizer Fussballer

Rang 30: David Sesa wechselte im Sommer 2000 für 7,25 Millionen Euro von der US Lecce zum SSC Napoli. Stand: August 2021.
Rang 29: Edimilson Fernandes wechselte im Sommer 2019 für 7,5 Millionen Euro von West Ham United zum 1. FSV Mainz. www.imago-images.de / bMartin Hoffmann
Rang 28: Patrick Müller wechselte im Sommer 2000 für 8 Millionen Euro von den Grasshoppers zu Olympique Lyon. EPA / MONTSERRAT T DIEZ
Rang 27: Valon Behrami wechselte im Sommer 2012 für 8 Millionen Euro von der AC Fiorentina zum SSC Napoli. AP/AP / Paolo Giovannini
Rang 26: Admir Mehmedi wechselte im Winter 2018 für 8 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum VfL Wolfsburg. EPA/EPA / DANIEL HECKER
Rang 25: Admir Mehmedi wechselte im Sommer 2015 für 8 Millionen Euro vom SC Freiburg zu Bayer Leverkusen. EPA/EPA / SASCHA STEINBACH
Rang 24: Ricardo Rodríguez wechselte im Sommer 2012 für 8,5 Millionen Euro vom FC Zürich zum VfL Wolfsburg. X00960 / RALPH ORLOWSKI
Rang 23: Granit Xhaka wechselte im Sommer 2012 für 8,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. Witters / Tim Groothuis/freshfocus
Rang 22: Blerim Džemaili wechselte im Sommer 2011 für 9 Millionen Euro von Parma zu Napoli. AP PRESL / DAVIDE SPADA
Rang 21: Yann Sommer wechselte im Sommer 2014 für 9 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. EPA/EPA / RONALD WITTEK
Rang 20: Kevin Mbabu wechselte im Sommer 2019 für 9,2 Millionen Euro von den Young Boys zum Vfl Wolfsburg. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Rang 19: Stephan Lichtsteiner wechselte im Sommer 2011 für 9,93 Millionen Euro von Lazio Rom zu Juventus Turin. Insidefoto / Insidefoto/freshfocus
Rang 18: Josip Drmic wechselte im Sommer 2015 für 10 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu Borussia Mönchengladbach. DPA / MARIUS BECKER
Rang 17: Djibril Sow wechselte im Sommer 2019 für 10 Millionen Euro von den Young Boys zu Eintracht Frankfurt. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Rang 16: Timm Klose wechselte im Winter 2016 für 11 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Norwich City. AP PA / CHRIS RADBURN
Rang 15: Breel Embolo wechselte im Sommer 2019 für 11 Millionen Euro von Schalke zu Borussia Mönchengladbach. AP / Martin Meissner
Rang 14: Noah Okafor wechselte im Winter 2020 für 11,2 Millionen Euro vom FC Basel zu Red Bull Salzburg. EPA / YURI KOCHETKOV
Rang 13: Albian Ajeti wechselte im Sommer 2020 für 11,3 Millionen Euro vom FC Basel zu West Ham United. www.imago-images.de / Andy Rowland
Rang 12: Bernt Haas wechselte im Sommer 2002 für 11,8 Millionen Euro vom FC Basel zum AFC Sunderland.
Rang 11: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2012 für 11,8 Millionen Euro vom FC Basel zu Bayern München. EPA / KARL-JOSEF HILDENBRAND
Rang 10: Denis Zakaria wechselte im Sommer 2017 für 12 Millionen Euro von den Young Boys zu Borussia Mönchengladbach. AP/AP / Martin Meissner
Rang 9: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2018 für 14,7 Millionen Euro von Stoke City zum FC Liverpool. EPA/EPA / PETER POWELL
Rang 8: Xherdan Shaqiri wechselte im Winter 2015 für 15 Millionen Euro von Bayern München zu Inter Mailand.
Rang 7: Ricardo Rodriguez wechselte im Sommer 2017 für 15 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zur AC Milan. KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
Rang 6: Gregor Kobel wechselte im Sommer 2021 für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund. keystone / SASCHA STEINBACH
Rang 5: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2015 für 17 Millionen Euro von Inter Mailand zu Stoke City.
Rang 4: Gökhan Inler wechselte im Sommer 2011 für 18 Millionen Euro von Udinese Calcio zum SSC Napoli. AP / Franco Castanò
Rang 3: Manuel Akanji wechselte im Winter 2018 für 21,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Dortmund.
Rang 2: Breel Embolo wechselte im Sommer 2016 für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04. EPA/DPA / MARIUS BECKER
Rang 1: Granit Xhaka wechselte im Sommer 2016 für 45 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu Arsenal London. AP / MATT DUNHAM

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Video: watson / Nico Franzoni

Unvergessene Nati-Geschichten

10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

24.04.1996: Das Ende der kurzen Ära von Nati-Trainer Artur Jorge beginnt ausgerechnet mit einem Sieg

Wie die Schweiz sich für die Fussball-WM 1998 bewarb – und total blamierte

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

28.03.2001: Alex Frei macht Kubilay Türkyilmaz vergessen und sorgt dafür, dass Andy Egli einfach mal die Klappe halten muss