International
Frankreich

Als Erstes geht Macron gleich mal bei Merkel vorbeischauen

Als Erstes geht Macron gleich mal bei Merkel vorbeischauen

12.05.2017, 12:4612.05.2017, 14:22

Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor

1 / 9
Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor
Emmanuel Macron verortet sich selber politisch weder rechts noch links. Doch was sieht sein Programm eigentlich vor?
quelle: ap/ap / emilio morenatti
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel trifft den neuen französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron am Montag in Berlin. Merkel freue sich darauf, Macron am späten Nachmittag im Kanzleramt zu empfangen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.

Macron übernimmt das Amt des Staatschefs am Sonntag von seinem Vorgänger François Hollande. Die Reise nach Berlin ist seine erste Auslandsreise als Präsident Frankreichs.

Der 39-jährige Pro-Europäer Macron hatte sich am Sonntag vergangener Woche in der Stichwahl gegen die Rechtspopulistin und EU-Feindin Marine Le Pen durchgesetzt. Merkel sagte dem früheren französischen Wirtschaftsminister umgehend ihre Unterstützung bei Wirtschaftsreformen zu.

Vertreter von Union und FDP hatten Macron wegen seiner europapolitischen Vorhaben allerdings auch scharf kritisiert. Macron wirbt unter anderem für ein grosses Investitionsprogramm, finanziert aus einem gemeinsamen Haushalt der Eurostaaten. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Odi-Skimarke Stöckli verklagt Trump-Regierung: Weitere Schweizer Firmen wollen Geld zurück
Die amerikanische Regierung muss nach dem Hammer-Urteil des Supreme Court Milliarden von Dollar zurückerstatten. Noch ist völlig offen, wie dieses Verfahren ablaufen soll.
Stöckli hatte einen guten Riecher. Am Mittwoch, zwei Tage vor dem wegweisenden Zoll-Urteil des Supreme Court in Washington, verklagte der grösste Schweizer Skihersteller die amerikanische Regierung. In der 17 Seiten zählenden Klageschrift, die CH Media vorliegt, verlangt die amerikanische Stöckli-Tochtergesellschaft eine Rückerstattung der Strafzölle – die am Freitag vom höchsten Gericht im Land als rechtswidrig bezeichnet wurde.
Zur Story