Aktuelle Themen:
Der Harmattan-Wüstenwind mit Sand der Sahara sorgt für trübe Aussichten in Malabo.
Strasse in Malabos Zentrum. Leer und immer viel Grün.
Das Stadion in Malabo mit dem Dunstnebel des Harmattan-Wüstenwindes.
Strand von Sipopo in Malabo. Menschenleer.
Der Strandweg ausserhalb Malabos wird mit einer Flutlichtanlage hell beleuchtet – obwohl eh niemand da ist.
Das «Medienzentrum» im Stadion von Malabo.
Das «Medienzentrum» im Stadion von Malabo.
SIM-Karte besorgen in Malabo.
SIM-Karte besorgen in Malabo.
Nachbars Garten mit dem Wecker in Form eines Hahns.
Dieser Hahn weckt mich in Malabo regelmässig um 4 Uhr nachts.
Das erste Hotelzimmer in Malabo. Wie aus dem Bilderbuch.
Die vier Spielorte des Afrika-Cups 2015.
Hier liegt Äquatorialguinea.
Das Visum ist im Pass – der Afrika-Cup kann kommen.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Platz hätte es für 15'500 Zuschauer, doch beim Spiel Kamerun – Mali quetschen sich bis zu 20'000 ins Stadion.
Das Stadion in Malabo.
Fans in Malabo vor dem ersten Spiel in der Hauptstadt.
Der Supermarkt und andere Geschäfte schliessen am Spieltag schon um 14 Uhr.
In diesem Wohnblock befindet sich das Tourismus-Ministerium in Malabo.
Wie wichtig ist ein Amt wohl, wenn es so unauffällig angeschrieben ist.
Noch am Vortag des ersten Spiels wird am Stadion in Malabo gemalt.
Der Trompeten-Sigi von Burkina Faso.
Fan (oder Glücksbringer) von Burkina Faso.
Strassenbild in Bata.
Ja, diese Putzdinger kann man auch zur Verzierung des Autos benützen.
Stadion von Bata vor den Spielen der zweiten Runde.
Leer gefegte Strandpromenade in Bata.
Der Turm von Bata.
Fischer vor der Strandpromenade in Bata.
Mein Zimmer in Bata.
Mein Bad im Hotel in Bata. Fliessend Wasser ist nicht immer garantiert, darum die blaue Tonne und die Schöpf-Kelle.
Punto Azul: Erstaunlich pünktlich und organisiert geht es von Malabo nach Bata.
Arbeiten im Medienzentrum von Malabos Stadion.
Mit dem wohl wichtigsten Fan von Kongo-Kinshasa.
Mein Hotel in Ebebiyin (Aussenansicht).
Mein Hotel in Ebebiyin (Zimmeransicht).
Mein Hotel in Ebebiyin (Dusche-Ansicht). Fliessend Wasser gibt's nicht. Die Eimer sind zum über den Kopf schütten da.
Kurz funktionierte der Wasserhahn – und spukte diese braune Brühe aus.
Mit dem Chef von TP Mazembe und Kongos Regierungsmitglied Prosper Kuliva – mein Zimmernachbar im Hotel.
Mein Taxi zum Stadion in Ebebiyin. Eigentlich ganz passabel, aber der Security-Mann wollte uns erst nicht in die für Medien abgesperrte Zone lassen, weil das Auto zu schmuddelig sei. Er fragte: «Warum fährst du in so einem Taxi?»
Ebebiyin.
Ebebiyin im Länderdreieck mit Kamerun, Gabun und Äquatorialguinea.
Das Hotel der Tunesier in Ebebiyin.
Strassen wie in der Schweiz mitten durch den Dschungel.
Maut-Stelle auf dem Weg von Bata nach Ebebiyin.
In Punta Europa hat die Firma Marathon sowas wie eine amerikanische Exklave aufgebaut.
Ghana-Fans in Mongomo.
Ghana-Fans in Mongomo.
Ghana-Fans in Mongomo.
Ghana-Fans in Mongomo.
Ghana-Fans in Mongomo.
Senegal-Fan in Mongomo.
Proben für das Südafrika-Spiel.
Mein Hotel in Mongomo.
Mein Hotelzimmer in Mongomo.
Mein Bad in Mongomo.
Frischfleisch am Strassenrand ...
Zu sechst unterwegs von Ebebiyin nach Mongomo.
Erst musste der Kofferraum mit Veloschlauch und Rucksack-Bändel befestigt werden, weil ...
... es sah erst so aus.
Hervorragende Strassen quer durch den Dschungel und das Land.
An den Spielorten herrscht immer grosses Polizeiaufgebot.
An den Spielorten herrscht immer grosses Polizeiaufgebot.
Vierspurig führt die Strasse ins Dschungelnest Mongomo.
Mongomo, der Geburtsort von Präsident Teodoro Obiang.
Solche Gebäude werden überall errichtet, um ein Fest für den Präsidenten zu veranstalten.
Fans in Ebebiyin.
Fans in Ebebiyin.
Immer ganz wichtig: Das Spielfeld vor dem Spiel nach gefährlichen Gegenständen mit einem Metalldetektoren absuchen.
Blick auf Mongomo mit der Basilika.
Die Basilika von Mongomo.
Goldene Türen der Basilika in Mongomo.
Der Garten der Basilika.
Das neue Spital in Mongomo.
Die Mauer um die Präsidentenanlage in Mongomo.
Die Präsidentenanlage in Mongomo.
Mongomo: Überall wird gebaut.
Ein typischer Polizei-Checkpoint in Äquatorialguinea.
Fast Food am Strassenrand.

watson am Afrika-Cup

Und dann macht er einfach einen U-Turn! Auf! Der! Autobahn!

Etwas vom Eindrücklichsten in Äquatorialguinea sind die Strassen. Die vier Spielorte des Afrika-Cups sind hervorragend erschlossen und man fährt auf neuen Strassen quer durch den Dschungel – praktisch ohne Gegenverkehr.

Publiziert: 31.01.15, 17:28
REto Fehr, Äquatorialguinea

Selten habe ich so hervorragende Strassen gesehen, wie hier in Äquatorialguinea. Der Aufwand und die Zerstörung des Dschungels stehen allerdings in keinem Verhältnis. Dass dermassen geklotzt wird, hängt nicht mit dem Afrika-Cup zusammen. Dafür war die Vorbereitungszeit zu kurz. Es wird sowieso gebaut: Da wird beispielsweise Mongomo ganz im Osten des Landes mit einer gewaltigen Autobahn quer durch das Niemandsland mit Bata an der Küste verbunden. 

Gut zwei Stunden dauert die Fahrt. Erst bin ich in einem Taxi unterwegs. Alles ist ausgeschildert, Autobahnbrücken kreuzen hin und wieder unseren Weg. Wir besuchen mit Oyala eine gewaltige Baustelle mitten im Dschungel. 

Autobahn von Mongomo Richtung Bata. Bild: watson

Die falsche Autobahn-Auffahrt hoch und dann ... umgedreht!

Als wir danach wieder auf die Autobahn zurückkehren, passiert es: Mein Fahrer Antonio nimmt die Auffahrt in die falsche Richtung. Als ich ihn darauf aufmerksam mache, verlangsamt er erst sein Tempo und stoppt dann nach rund 50 Metern – auf der Autobahn und nicht auf dem Pannenstreifen. Er schaut sich kurz um und meint: «Du hast recht.» 

watson am Afrika-Cup

watson-Sportchef Reto Fehr reist an den Afrika-Cup in Äquatorialguinea und berichtet ab dem 16. Januar regelmässig von seinen Erfahrungen – vorausgesetzt die Internetverbindung funktioniert und er erhält das versprochene Visum tatsächlich. Das kleine Land im Nacken Afrikas gilt als eines der touristisch wenigsten entwickelten und am schwierigsten zu bereisenden der Welt.

Durch Ölreichtum sind die Preise im Land unvorstellbar horrend. 2004 wies die Nation zwar die höchste Wirtschafts-Wachstumsrate (30%) aus und auf dem Papier wäre Äquatorialguinea gemessen am Pro-Kopf-Einkommen eines der reichsten Länder. In der Realität hat die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem, fliessenden Wasser und 20 Prozent der Kinder sterben vor dem 5. Lebensjahr. In der Korruptionsliste belegt die ehemalige, spanische Kolonie regelmässig hinterste Plätze und Präsident Teodoro Obiang – das am längsten im Amt stehende, nicht royale Amtsoberhaupt der Welt – kontrolliert seine «demokratische Nation» mit viel Militärpräsenz praktisch als Diktatur. 

Das Problem ist, dass die nächste Ausfahrt erst mehrere Kilometer entfernt kommen dürfte. Darum sagt Antonio kurzentschlossen: «Wir drehen um!» Ich lache erst. Doch er macht tatsächlich einen U-Turn auf der Autobahn, muss zweimal ansetzen, aber es klappt schliesslich und wir nehmen die Auffahrt wieder als Abfahrt!

Was stört uns schon das Verbotsschild. Hier fahren wir wieder runter. Bild: watson

Eigentlich bin ich völlig fassungslos. Ein U-Turn auf der Autobahn?! Das hätte ich niemandem zugetraut. An unserer Stelle ist das ganze allerdings halb so wild. Denn der Verkehr im Herzen Äquatorialguineas sieht so aus:

Fahrt auf der Autobahn Richtung Bata. Video: watson

Oder auch so: 

Fahrt auf der Autobahn Richtung Bata. Video: Youtube

Weit und breit kein Verkehr

Es hat auf dieser Autobahn schlicht weit und breit keine anderen Verkehrsteilnehmer. Wir überholen auf unser insgesamt rund 90-minütigen Fahrt nicht ein anderes Auto und werden von niemandem überholt. Auf der Gegenfahrbahn kommen uns insgesamt fünf Wagen entgegen. So einsam habe ich mich selten gefühlt.

Hier war vor Kurzem noch dichter Urwald, bald führt hier die neue Autobahn durch. Bild: watson

Aber Präsident Teodoro Obiang lässt trotz dem völlig überdimensionalem Autobahnnetz nicht ab. Er verbindet die Städtchen seines Landes munter weiter und baut Strassen aus, wo es gar nicht mehr nötig wäre. So existiert auf der Insel Bioko von Malabo ins 45 Minuten entfernte Luba eine schöne, grosse Hauptstrasse. Das reicht völlig aus, um den kleinen Ort mit der Hauptstadt zu verbinden. Doch aktuell werden wieder Schneisen in den Urwald geschlagen. Bald soll eine neue vierspurige Autobahn eröffnet werden. Dabei beschränkt sich der Verkehr auf ein Minimum.

Christina Mikkelsen, Freundin von Äquatorialguineas Präsidentensohn Teodorin Obiang

Seit 2014 sind Teodorin Obiang und Christina Mikkelsen ein Paar.
Die Schönheit postet immer wieder Bilder von sich und ihrem Schatz auf Instagram.
Die schöne Dänin wurde 2012 zur Miss Bride of the World.
Teodorin Obiang und Christina Mikkelsen.
Mikkelsen bei einem Charity-Anlass in Äquatorialguinea.
Mikkelsen bei einem Charity-Anlass in Äquatorialguinea.

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