Aktuelle Themen:

Die Bilder des Sturms auf das Kapitol im Januar 2021:

Am 6. Januar 2021 wurde das Kapitol in Washington von Trump-Anhängern gestürmt. keystone / Manuel Balce Ceneta
Um 20.30 Uhr sind die Trump-Anhänger in das Kapitol eingedrungen.
Polizisten zielen mit gezückten Waffen auf den Eingang des Senats, als Trump-Anhänger eindringen wollen.
Der Mob scheint keine Hindernisse zu kennen.
Nein, das ist kein Film. Diese Szene spielte sich am 06.01.2021 tatsächlich im Kapitol zu Washington ab. Getty Images North America / Win McNamee
Sicherheitskräfte verteidigen mit gezogenen Waffen den Eingang zum Saal des Abgeordnetenhauses. Getty Images North America / Drew Angerer
Hier beginnt die Räumung des Senats. Die Politiker werden in Sicherheit gebracht. keystone / US HOUSE OF REPRESENTATIVES HAND
Ein Capitol-Police-Officer wehrt sich verzweifelt. www.imago-images.de / KEVIN DIETSCH
Kurze Zeit später …
«Trump is my President»: Mit Flaggen stürmt der Trump-Mob das Gebäude. Getty Images North America / Win McNamee
«We will not back down» – Gekritzel auf einer Akte auf Pelosis Tisch. keystone / JIM LO SCALZO
Nicht einmal während des amerikanischen Bürgerkriegs schaffte es die Konföderierten-Flagge ins Kapitol. keystone / JIM LO SCALZO
Nur vereinzelt können die Sicherheitskräfte Eindringlinge stoppen. keystone / Andrew Harnik
Auf der Zuschauertribüne suchen Menschen Schutz. keystone / Andrew Harnik
Tränengas-Schwaden in den Vorräumen. keystone / JIM LO SCALZO
Chaos im Saal des Senats. keystone / Andrew Harnik
keystone / JIM LO SCALZO

Polizei am US-Kapitol für mögliche Gewalt bei Pro-Trump-Demo gerüstet

Publiziert: 17.09.21, 22:05 Aktualisiert: 17.09.21, 22:05

Die Polizei des US-Kapitols hat sich für mögliche Gewalt rund um die am Samstag dort anstehende Demonstration von Anhängern des früheren Präsidenten Donald Trump gewappnet. Der Chef der Kapitol-Polizei, Tom Manger, sagte am Freitag in Washington, es gebe Hinweise auf mögliche Bedrohungen rund um die Demo. Ob diese glaubhaft seien, sei schwer zu sagen, aber auch vor der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols Anfang Januar habe es ähnliches Online-Gerede gegeben. «Also gehen wir kein Risiko ein.»

Alle Hinweise würden ernstgenommen, sagte Manger. Die Polizei habe sich auf verschiedenste Szenarien vorbereitet und sichergestellt, dass ausreichend Einsatzkräfte und Ausrüstung vorhanden seien. Möglich seien auch Zusammenstösse mit Gegendemonstranten. Man tue aber alles, um das zu vermeiden.

Die Polizei des Kapitols ist gewappnet. Bild: keystone

Ein leitender Beamter der Kapitol-Polizei, Sean Gallagher, sagte, die Vorbereitungen für die Sicherheitsvorkehrungen liefen seit mehreren Wochen. Einsatzkräfte anderer Einheiten, etwa von der Hauptstadt-Polizei und der Nationalgarde, stünden zur Unterstützung bereit. «Unsere Beamten sind vorbereitet», betonte Gallagher. Es gebe die Hoffnung und Erwartung, dass die Veranstaltung am Wochenende friedlich bleibe. «Aber unsere Einsatzpläne sind skalierbar, so dass wir bereit sind, alles zu bewältigen, was passiert.»

Trump-Anhänger hatten das Kapitol am 6. Januar gewaltsam erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Für diesen Samstag (18.00 Uhr deutscher Zeit) ist vor dem Kongresssitz eine Demonstration zur Unterstützung von Angeklagten geplant, die sich wegen der Erstürmung des Kapitols vor Gericht verantworten müssen. Organisator der Demonstration ist ein früherer Mitarbeiter von Trumps Wahlkampfteam.

Rund um das Kapitol wurde mit Blick auf die Demo vorübergehend wieder ein Zaun aufgebaut, um den Kongresssitz zu schützen. Der Zaun war nach der Attacke im Januar errichtet und erst im Juli wieder abgebaut worden. Die Kapitol-Polizei war damals in die Kritik geraten, weil die Sicherheitskräfte des Parlaments den Angriff nicht abwehren konnten. (sda/dpa)

So berichtet die Zeitungen über den Sturm auf das Kapitol

«Newsday»: Kapitales Chaos
«Chicago Sun Times»: Sie trugen die amerikanische Flagge, aber sie waren keine Patrioten.
«The Washington Post»: Trump-Mob stürmt das Kapitol
«The New York Times»: Trump stachelt Mob an
«San Francisco Chronicle»: Aufstand
«Journal Sentinel»: Aufstand
«The Oregonian»: Beispielloser Aufstand
«Boston Herald»: Chaos
«The News & Observer»: Chaos im US-Kapitol
«Portland Press Herald»: US-Kapitol im Chaos
«Star Advertiser»: Belagert
«Muskegon Chronicle»: Proteste brechen in D.C. aus
«Houston Chronicle»: Kapitales Chaos
«Chattanooga Times Free Press»: Chaos im Kapitol
«The Dallas Morning News»: Pro-Trump-Mob stürmt Kapitol
«The Seattle Times»: Pro-Trump-Mob stürmt US-Kapitol
«Milenio»: Kapitol geschändet
«Ottawa Sun»: Anarchie
«Dagens Nytheter»: Trump-Anhänger stürmen Kongress
«The Guardian»: Chaos bricht aus, als Trump-Mob das US-Kapitol stürmt

AOC erklärt, was ihr während der Kapitolstürmung passiert ist

Video: extern / rest / Alexandria Ocasio-Cortez

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben