Sport
Leichtathletik

Mujinga Kambundji wird Vierte verpasst Medaille in Berlin

Switzerland's Mujinga Kambundji reacts after competing in the women's 100m semi final at the 2018 European Athletics Championships in the Olympiastadion stadium in Berlin, Germany, Tuesday,  ...
«Schade. Es wäre mehr möglich gewesen», sagte Kambundji zum vierten Platz an der EM in Berlin. Bild: KEYSTONE

Kambundji verpasst das Podest über 100 m

07.08.2018, 21:4207.08.2018, 21:49

Mujinga Kambundji verpasste an den EM in Berlin die angepeilte Medaille über 100 m. Die Bernerin belegte in der starken Zeit von 11,05 Sekunden - vor kurzer Zeit noch Schweizer Rekord – den 4. Rang.

Doch die Konkurrenz war zu stark. Die Britin Diana Asher-Smith setzte sich bei Windstille in der Jahresweltbestzeit von 10,85 Sekunden durch. Auch die Deutsche Gina Lückenkemper (10,98) und die Titelverteidigerin Dafne Schippers aus den Niederlanden (10,99) blieben unter 11 Sekunden.

Switzerland's Mujinga Kambundji, right, and Germany's Tatjana Pinto cross the line of a women's 100-meter semifinal at the European Athletics Championships in Berlin, Germany, Tuesday,  ...
2016 hatten der Bernerin in Amsterdam noch 11,25 Sekunden zur EM-Bronze gereicht.Bild: AP/AP

«Schade. Es wäre mehr möglich gewesen», sagte Kambundji. «Das ganze Rennen war okay, aber nicht perfekt.» Auch ein klar besserer Start als noch in den Halbfinals nützte letztlich nichts. Das Niveau an einer EM war in der Königsdisziplin so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. «Ich ging davon aus, dass es einen Lauf unter 11 Sekunden brauchen würde», sagte Kambundji, die im Juli ihren Rekord auf 10,95 Sekunden gesenkt hatte. 2016 hatten der Bernerin in Amsterdam noch 11,25 Sekunden zur EM-Bronze gereicht. (sda)

Sogar der Transportheli leidet unter der Hitze

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Warum die Romantik Olympischer Winterspiele für immer verschwindet
Die alte Romantik ist wohl für alle Zeiten dahin. Die Olympischen Winterspiele werden nie mehr sein, wie sie einmal waren. Aber Mailand hat uns eine von den Machern ungewollte neue Romantik beschert.
Olympische Romantik? Ja, die gibt es. Oder besser: Es gab sie. Bei meinen 17. Spielen fehlte sie in Mailand zum ersten Mal. Und wer 16-mal diesen Zauber erlebt hat, merkt es, wenn er fehlt.
Zur Story