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«Strange Fruit» – Billie Holiday singt über die Lynchmorde im Süden: «Southern trees bear a strange fruit» («Bäume im Süden tragen eine seltsame Frucht»).
YouTube/Cheryl Surdyk

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Seit 2008 ist ein Schwarzer Präsident der USA. Doch immer noch sind die Knäste voll von schwarzen Männern und amerikanische Cops schiessen schnell, wenn ein Afroamerikaner vor der Mündung steht. Noch hat die lange Geschichte der Schwarzen in den USA kein echtes Happy End.

Publiziert: 04.03.16, 16:11 Aktualisiert: 04.03.16, 17:00

In drastischen Worten erklärte Chris Rock bei der Oscar-Verleihung seinem überwiegend weissen Publikum, warum die Schwarzen damals, in den 50er und 60er Jahren, nicht gegen den «Preis der Weissen» protestiert hatten: «Wir Schwarzen waren damals damit beschäftigt, vergewaltigt und gelyncht zu werden», ätzte der Comedian. Es sei egal, wer den Oscar gewinne, «wenn deine Grossmutter an einem Baum hängt.»

Chris Rock teilt aus.
YouTube/Hollyscoop

Rock legte damit den Finger in eine offene amerikanische Wunde, die dem «Land der Freien» seit den Anfängen zu schaffen macht. Die Vorfahren der heutigen Afroamerikaner waren nicht wie ihre weissen Herren als Auswanderer nach Amerika gekommen – sie überquerten den Ozean angekettet im stickigen Bauch von Sklavenschiffen. Schon 1619 löschte der erste Sklavenhändler seine menschliche Fracht in Jamestown, Virginia. 

1790 war nahezu jeder fünfte Amerikaner schwarz – und Sklave.
Bild: PD

Auch nachdem die Niederlage der Südstaaten im Bürgerkrieg das Ende der Sklaverei in den USA endgültig besiegelt hatte, besserte sich die Lage der Schwarzen nur wenig. Im besiegten und gedemütigten Süden traf sie die volle Wucht des rassistischen Ressentiments. Bald schränkten diskriminierende Gesetze ihre Freiheit wieder ein; der nach dem Krieg gegründete Ku-Klux-Klan machte Jagd auf alle, die das Versprechen der Gleichberechtigung zu ernst nahmen. 

Mitglieder des Ku-Klux-Klans in Mississippi, 1871.
Bild: PD

Lastenaufzug für Spitzensportler

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts führten die Südstaaten offiziell die Rassentrennung ein. Die Segregation, die unter der zynischen Devise «separate but equal» («getrennt, aber gleich») segelte, sorgte dafür, dass Weisse und Farbige Einrichtungen wie öffentliche Toiletten, Busse, Hotels, Krankenhäuser und Schulen nach Hautfarbe getrennt benutzten. 

Rassentrennung im Süden: «Separate but equal». «Gleich» war freilich nicht wörtlich zu verstehen. 

Der schwarze Ausnahmesportler Jesse Owens zum Beispiel, der 1936 in Berlin viermal olympisches Gold holte, musste sogar bei einem Empfang zu seinen Ehren den Lastenaufzug benutzen. 

Schwarzer Olympiasieger im Land des Rassenwahns: Owens 1936 in Berlin.
Bild: AP NY

Der schwarze Widerstand formierte sich nur langsam. 1909 gründeten Bürgerrechtler die «National Association for the Advancement of Colored People» (NAACP). Doch erst in den 50er Jahren erstarkte die Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement, CRM). Besonderen Schub verliehen ihr der bestialische Lynchmord an dem 14-jährigen Schwarzen Emmett Louis Till 1955 in Mississippi und im selben Jahr der denkwürdige Sitzstreik der Schneiderin Rosa Parks, die sich weigerte, im Bus für einen Weissen aufzustehen.  

Verhaftet, weil sie ihren Sitz nicht einem Weissen abtrat: Rosa Parks.  
Bild: Gene Herrick/AP/KEYSTONE

«I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin, but by the content of their character.»
(«Ich habe einen Traum: Dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.»)

Martin Luther King

Mit dem Aufbruch der Bürgerrechtsbewegung begann eine Phase des Umbruchs für die Afroamerikaner, die erst 1968 mit der Ermordung Martin Luther Kings endete. Die charismatische Leitfigur des CRM führte 1963 den Marsch auf Washington an, an dem 250'000 Menschen teilnahmen, und hielt dort seine berühmte Rede «I Have a Dream». Kings Traum schien wahr zu werden: 1964 unterzeichnete Präsident Johnson das Bürgerrechtsgesetz (Civil Rights Act). Fortan war die Rassentrennung illegal. 

Präsident Johnson (M.) überreicht Martin Luther King den Füllhalter, mit dem er das Bürgerrechtsgesetz unterschrieben hat. 
Bild: /AP/KEYSTONE

Kings berühmte Rede.
YouTube/Ilya Gokadze

Hartnäckige Diskriminierung

«Illegal» war allerdings nicht gleichbedeutend mit «beseitigt». Vornehmlich im Süden hielt sich die Diskriminierung der Schwarzen hartnäckig. Formale Hürden wie Schreib- und Lesetests für die Zulassung zu den Wahlen hielten viele davon ab, ihre Rechte auszuüben. 1965 brachte Präsident Johnson deshalb den Voting Rights Act durch den Kongress, der freie Wahlen für alle Bürger garantieren sollte. Darauf verdoppelte sich die Zahl der registrierten Wähler in den Südstaaten innerhalb von nur vier Jahren. 

«Sie waren immer Teufel, sie werden immer Teufel bleiben, darum müssen sie vernichtet werden.»

Malcolm X über Weisse

Doch die Emanzipation der Schwarzen in den 60er Jahren verlief nicht nur friedlich. Im Süden stiess die Aufhebung der Segregation auf Widerstand; es kam zu Gewaltausbrüchen und Lynchmorden. Im März 1965 wurden hunderte von Demonstranten in Selma, Alabama, von der Polizei gestoppt und niedergeknüppelt – das Ereignis ging als «Bloody Sunday» in die Geschichte ein.

«Bloody Sunday» in Selma, Alabama.
YouTube/Paul Smith

Am heftigsten entlud sich die Gewalt jedoch nicht im Süden, sondern in Kalifornien. Im Mai 1965 brachen in Watts, einem armen, schwarzen Stadtteil im Süden von Los Angeles, nach einer Polizeikontrolle schwere Unruhen aus. Sechs Tage lang herrschten kriegsähnliche Zustände; 34 Menschen starben. 

Kriegsähnliche Zustände: Nationalgardisten und Polizisten in Watts.
Bild: KEYSTONE

«Amerikanischer Alptraum»

Während der Baptistenpastor King stets strikte Gewaltlosigkeit predigte, setzte Malcolm X – der wie sein Gegenspieler King erschossen wurde – auf Konfrontation und Kampf. Über die Weissen sagte die Galionsfigur der militanten Black-Power-Bewegung: «Sie waren immer Teufel, sie werden immer Teufel bleiben, darum müssen sie vernichtet werden.» Im Hinblick auf Kings berühmte Rede bemerkte Malcolm X: «Ich sehe keinen amerikanischen Traum, ich sehe einen amerikanischen Alptraum.»

Malcolm X

Malcolm X wurde in den Sechzigerjahren trotz oder gerade wegen seiner kompromisslosen Rhetorik zum Idol der schwarzen Emanzipationsbewegung. AP
1925 als Malcolm Little in Nebraska geboren, geriet der brillante Schüler auf die schiefe Bahn, als er nach dem Schulabschluss bemerken musste, dass er trotz guter Noten nie würde studieren dürfen. AP / EDDIE ADAMS
Im Gegensatz zu seinem Gegenspieler Martin Luther King (l.) setzte Malcolm X auf Konfrontation. «Er hat den Friedenspreis, wir haben das Problem», sagte er über den berühmten Bürgerrechtler. AP NY / HENRY GRIFFIN
Der Kampf gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung müsse «mit allen notwendigen Mitteln» geführt werden, sagte Malcolm X als Wortführer der NOI. AP ROBERT HAGGINS / ROBERT HAGGINS
Malcolm X (Mitte) mit seinen Brüdern Wilfred X und Filbert X. Statt Little nannte sich Malcolm – wie andere Mitglieder der NOI – X. Das X stehe für unbekannt, denn weisse Sklavenhändler hätten den echten Namen seiner afrikanischen Vorfahren gestohlen. AP
Gründer der Nation of Islam war der schwarze Rassist Elijah Muhammad. Der eloquente Malcolm X (l.) wurde bald zum Wortführer der NOI, deren bekanntestes Mitglied Boxchampion Muhammad Ali (r.) war. AP
1964 distanzierte sich X, hier bei einer Ansprache in Harlem, von der NOI. Die Organisation betrachtete ihn als Verräter und bedrohte ihn mit dem Tod. AP / ANONYMOUS
Kurz danach unternahm X eine Pilgerreise nach Mekka, von der er als El Hajj Malik el-Shabaz zurückkehrte. Er distanzierte sich nun zunehmend von der früheren aggressiven Politik. AP / ANONYMOUS
Auf dem Heimweg in die USA besuchte X verschiedene afrikanische Länder, unter anderem Tansania. AP / ANONYMOUS
Am 21. Februar 1965 wurde Malcolm X während einer Rede in New York erschossen. Der umstrittene Schwarzenführer wurde am 27. Februar nach islamischem Ritus beigesetzt. AP / ANONYMOUS
Drei Mitglieder der Nation of Islam wurden für die Tat verurteilt; nur einer, Thomas Hagan (Bild), gestand sie. Angeblich waren noch weitere Täter beteiligt, doch gefasst wurde niemand. AP / ANONYMOUS
Hagan verbüsste eine langjährige Haftstrafe und wurde erst im April 2010 auf freien Fuss gesetzt. AP NYDOC / ANONYMOUS
Der Regisseur Spike Lee (Bild) drehte einen Film über den berühmten Schwarzenführer. In «Malcolm X» (1992) spielt Denzel Washington die Hauptrolle. AP / JENNIFER SZYMASZEK

Zu den nachhaltigen Erfolgen der Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren gehörte auch die Einführung von Medicare und Medicaid, staatlichen Krankenversicherungen für Rentner und Arme. Danach verlangsamte sich aber die Emanzipation der schwarzen Bevölkerung spürbar.

Es dauerte Jahre, bis erstmals Schwarze in höchste Staatsämter vorrückten: 1979 wurde Patricia Roberts Harris Gesundheitsministerin, 1989 berief Präsident Reagan Colin Powell als Sicherheitsberater des Weissen Hauses. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war dann 2008 die Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten.

Erste Schwarze im US-Kabinett: Gesundheitsministerin Patricia Roberts Harris. 
Bild: PD

Obama selbst führte seinen Aufstieg auf das Bürgerrechtsgesetz zurück: «Dank der Bürgerrechtsbewegung und dank des Gesetzes, das Präsident Johnson unterzeichnet hat, haben sich neue Türen geöffnet – für euch und für mich. Deshalb stehe ich heute hier, als Erbe all der politischen Mühen.»  

Krieg gegen schwarze Männer

Im Kontrast zu diesen Erfolgen stehen indes Entwicklungen, die frühere Fortschritte zunichte machten. Dazu gehört ohne Zweifel der «Krieg gegen Drogen», der in vielerlei Hinsicht ein Krieg gegen schwarze Männer ist. 2013 waren 37 Prozent der Gefängnisinsassen schwarz, obwohl der Anteil der Schwarzen an der Gesamtbevölkerung lediglich 13,2 Prozent beträgt. In manchen Staaten sind 80 bis 90 Prozent aller inhaftierten Drogenstraftäter schwarz. All diese Menschen haben kein Wahlrecht, da es Strafgefangenen in den USA per Gesetz entzogen wird. 

Amerikas Gefängnisse sind von schwarzen Männern bevölkert.
Bild: yourblackworld.net

Der inhärente Rassismus des amerikanischen Justizwesens ist gerade in den letzten Jahren deutlich zutage getreten. Zahlreiche Fälle von tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze – darunter der Tod des Teenagers Michael Brown in Ferguson – haben weltweit Aufsehen erregt. Junge schwarze Männer werden in den USA fünfmal so oft von Polizisten erschossen wie junge weisse Männer.

Polizisten während der schweren Ausschreitungen in Ferguson, Missouri (November 2014).
Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE

Zudem lebt heute fast ein Viertel aller Schwarzen unter der Armutsgrenze – das ist fast der gleiche Anteil wie 1968, als Martin Luther King starb. Bei den Kindern liegt die Armutsrate sogar höher als damals. Fast 50 Jahre nach dem Tod Martin Luther Kings ist sein Traum nach wie vor nicht verwirklicht. 

Polit-Pop im Super-Bowl-Stadion

Kein Wunder, dass afroamerikanische Künstler wie Beyoncé die Stimme erheben. Der Auftritt der R&B-Ikone in der Pause des diesjährigen Super Bowls war eine Provokation – ihr Song «Formation» prangert die Polizeigewalt gegen Schwarze an. Schlimmer noch: Die Tänzerinnen traten in einem Outfit auf, das an die Black Panthers erinnerte, die radikalste Schwarzenbewegung in den 60er Jahren. Und sie formierten sich zwischendurch zu einem X – eine offensichtliche Anspielung auf Malcolm X. Im Vergleich dazu wirkte Chris Rocks Auftritt an der Oscar-Verleihung beinahe zahm. 

Provokative historische Anspielungen: Beyoncés Auftritt in der Halbzeit der Super Bowl. 
YouTube/Smutiny

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Schwarze an der Spitze

Tidjane Thiam: Der gebürtige Ivorer ist der erste Schwarze an der Spitze einer europäischen Grossbank. EPA / FACUNDO ARRIZABALAGA
Kofi Annan: Der Diplomat aus Ghana war zwischen 1997 und 2006 siebter UNO-Generalsekretär. Annan war der erste Schwarzafrikaner in diesem Amt. AP / MATTHIAS SCHRADER
Amadou-Mahtar M'Bow: Der senegalesische Politiker war von 1974 bis 1987 Generaldirektor der Unesco. M'Bow vertrat in dieser Funktion vordringlich die Interessen Afrikas und der Dritten Welt – was einer der Gründe für den Austritt der USA aus der Unesco 1984 war. Wikipedia
Barack Obama: Mit seiner Wahl konnte die afroamerikanische Minderheit in den USA, die derzeit rund 13 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht, zum ersten Mal das wichtigste Amt der westlichen Supermacht erobern. AP / SUSAN WALSH
Herman Cain: Der frühere CEO von Godfather's Pizza bewarb sich 2012 für die Nominierung als republikanischer Präsidentschaftskandidat, musste seine Kandidatur aber nach einer angeblichen Sex-Affäre zurückziehen. AP / Chris O'Meara
Eric Holder: Seit 2009 bekleidet der Jurist als erster Afroamerikaner das Amt des Attorney General (Generalbundesanwalt). Damit ist er faktisch Justizminister der USA. AP Alaina Denean / ALAINA DENEAN
Colin Powell: Der ehemalige General der US-Army bekleidete gleich mehrere Ämter als erster Schwarzer. 1987 wurde er Nationaler Sicherheitsberater, 1989 Generalstabschef (Joint Chiefs of Staff) und schliesslich 2001 Aussenminister. AP / Chris Pizzello
Condoleezza Rice: Die Republikanerin war von 2005 bis 2009 die erste schwarze Frau an der Spitze des State Departements (Aussenministerium) der USA. Zuvor hatte sie bereits das Amt der Nationalen Sicherheitsberaterin inne. EPA / MAZEN MAHDI
Daniel «Chappie» James Jr.: Der Kampfpilot der US-Air-Force wurde 1975 als erster Afroamerikaner zum Viersternegeneral ernannt.
Charles Bolden: Der ehemalige Astronaut steht seit 2009 als erster Schwarzer an der Spitze der US-Weltraumbehörde Nasa. AP / ERALDO PERES
Guion Stewart Bluford: Bluford war der erste schwarze Amerikaner im All. Am 30. August 1983 flog er mit der Raumfähre Challenger zum ersten Mal in den Orbit. Der erste Schwarze im All war allerdings der Kubaner Arnaldo Tamayo Méndez, der 1980 mit Sojus 38 in den Weltraum flog.
Don Thompson: Bis Anfang März 2015 war der Manager CEO von McDonald's. Mit seinem Rücktritt sind nur noch fünf schwarze CEOs in den 500 wichtigsten US-Unternehmen (Fortune 500) vertreten. Dies zeigt deutlich, dass Schwarze in der Wirtschaft nach wie vor deutlich untervertreten sind. AP Images / KERSTIN JOENSSON
Ursula Burns: Die Afroamerikanerin ist Chairwoman und CEO von Xerox. Sie ist die erste afroamerikanische Frau an der Spitze einer Top-100-Firma gemäss des Aktienindex von Standard & Poor's. FR42408 AP / Jack Dempsey
Kenneth Chenault: Seit 2001 ist er CEO der Firma American Express. Er ist der dritte schwarze CEO eines Fortune-500-Unternehmens. 1995 setzte ihn das Magazin «Ebony» auf eine Liste von 50 lebenden Pionieren der afroamerikanischen Community. EPA / MONICA DAVEY
Arnold W. Donald: Der Manager führt seit 2013 als CEO die britisch-amerikanische Carnival Corporation & plc, das grösste Kreuzfahrtunternehmen der Welt.
Kenneth C. Frazier: Seit 2011 ist Frazier Präsident und CEO des amerikanischen Pharma-Riesen Merck. Damit ist er der erste Afroamerikaner an der Spitze einer grossen pharmazeutischen US-Firma. 2012 wurde er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. AP / Gene J. Puskar
Rodney O'Neal: Seit 2007 ist der Manager CEO des Automobilzulieferers Delphi Automotive. AP / PAUL SANCYA
Lamine Diack: Der senegalesische Sportfunktionär ist seit 1999 Präsident des Leichtathletikweltverbandes International Association of Athletics Federations (IAAF). Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees ist er schon seit 1982. EPA / SEBASTIEN NOGIER
Ralph Bunche: Der US-Diplomat und Bürgerrechtler war der erste Schwarze überhaupt, der einen Nobelpreis erhielt. Er wurde 1950 für seine Vermittlung im Palästinakrieg mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Wikipedia
Sir William Arthur Lewis: Der britische Ökonom erhielt 1979 zusammen mit Theodore W. Schultz den Nobelpreis für Wirtschaft. Damit war er der bisher einzige Schwarze, der den Nobelpreis nicht für Frieden oder Literatur bekam.
Wole Soyinka: Der nigerianische Schriftsteller erhielt 1986 als erster Schwarzer den Nobelpreis für Literatur. AP / STEVEN SENNE
Toni Morrison: Die amerikanische Schriftstellerin war 1993 die erste schwarze Frau, die mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. EPA / IAN LANGSDON
Francis Arinze: Der nigerianische katholische Kleriker war Erzbischof von Onitsha und Kurienkardinal. Er leitete als Präfekt die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung und galt 2013 als möglicher Kandidat für das Amt des Papstes. AP / SHAWN BALDWIN
Peter Kodwo Appiah Turkson: Der Kurienkardinal aus Ghana galt am Konklave von 2013 noch mehr als Arinze als papabile. AP / Riccardo De Luca

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