Vladimir Petkovic erklärt seinen Spielern, wie sie zu agieren haben. Bild: Andy Mueller/freshfocus
22 Schweizer standen am Dienstag in Freienbach bei der zweiten intensiven Trainings-Session unter Vladimir Petkovic auf dem Rasen. Einer vom SFV-Stamm fehlte indes: Valon Behrami. Dafür war Blerim Dzemaili da.
Der «Hamburger» liess sich im Hotel wegen muskulärer Beschwerden im Oberschenkelbereich pflegen. Behrami wird sich zur Sicherheit einer MRI-Untersuchung unterziehen. Im Hinblick auf den Start zur EM-Ausscheidung gegen England am kommenden Mittwoch in Basel, ist aber wohl mit dem 52-fachen Internationalen zu rechnen.
Knapp 200 Zuschauer interessierten sich auf dem «Chrummen» für die erste öffentliche Einheit der Schweizer seit dem WM-Out in Brasilien. Frühmorgens hatte Petkovic in Jona taktische Varianten einstudieren lassen – mutmasslich in einer 4-3-3-Formation.
Beim «Kindertraining» am Montag war Behrami noch dabei. Bild: KEYSTONE
Blerim Dzemaili stiess nach seiner Rückkehr aus Istanbul wie abgemacht erst am Nachmittag zur Equipe. Der Mittelfeldspieler hatte am Sonntagabend von Napoli zum türkischen Champions-League-Teilnehmer Galatasaray gewechselt.
«Cesare Prandelli meldete sich bei mir vor zwei Tagen. Dann ging alles sehr schnell. Als ich mit dem Trainer telefonierte, war für mich sofort alles klar. Mit einem grossen Verein in der Champions League spielen zu können, ist für mich eine tolle Lösung», schwärmt der 28-Jährige über seine neue Herausforderung. (ram/si)
Lockere Stimmung bei Dzemaili, Mehmedi und Kasami (von links). Bild: Andy Mueller/freshfocus