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epa04701444 Rescued migrant disembarks from an Italian Finance Guard vessel in Porto Empedocle, Sicily island, southern Italy, 12 April 2015. The body of one boat migrant and 1,739 survivors were picked up in several operations conducted over the past two days in the Mediterranean, Italian authorities said 12 April, adding that further sea rescues were ongoing.  EPA/PASQUALE CLAUDIO MONTANA LAMPO

Bild: EPA/ANSA

In Seenot geraten: Küstenwache rettet mehr als 1700 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer



Mehr als 1700 in Seenot geratene Bootsflüchtlinge sind am Wochenende aus dem Mittelmeer gerettet worden. Bei mehreren Rettungsaktionen wurden bis zum Sonntagnachmittag insgesamt 1793 Menschen in Sicherheit gebracht, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Ein Flüchtling habe nur tot geborgen werden können.

Viele der Bootsflüchtlinge waren Medienberichten zufolge von Libyen aus in Richtung Europa gestartet und in Seenot geraten. Sie wurden vor der Küste des nordafrikanischen Landes an Bord von Schiffen der Küstenwache und der Marine sowie mehrerer Frachter genommen.

Schleuser festgenommen

In der süditalienischen Region Apulien stoppte die Polizei am Samstag ein Schlauchboot mit 37 Migranten. Zwei mutmassliche Schleuser wurden festgenommen. Ein weiteres Boot mit 36 Flüchtlingen entdeckten italienische Beamte, kurz nachdem diese die Küste erreicht hatten.

Italien ist für viele Flüchtlinge das Tor nach Europa. 2014 erreichten rund 170'000 Migrantinnen und Migranten auf Booten die Küsten des Landes. Schätzungen zufolge starben mehr als 3400 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. (sda/dpa)

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