Australien
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Geiselnahme in Sydney

Liveticker zur Geiselnahme in Lindt-Café 

Drei Menschen bei Erstürmung des Cafés getötet, darunter der Geiselnehmer – vier Verletzte



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Roman Rey
Adrian Eng
19:51
Polizei informiert – drei Tote, vier Verletzte
Bei der Geiselnahme in einem Café in Sydney sind nach Polizeiangaben drei Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch der Geiselnehmer. Vier weitere Menschen wurden verletzt, wie die australische Polizei in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) mitteilte. (sda/reu/dpa/afp)
17:25
Ist der Geiselnehmer tot?
Mehrere australische Medien berichten, dass der Geiselnehmer Man Haron Monis bei der Stürmung getötet wurde. Bei dem zweiten Opfer handle es sich um eine Geisel. Diese Informationen wurden von offizieller Seite nicht bestätigt.


17:20
Geiseln stürmen in die Freiheit
Ein Video, das Mashable veröffentlicht hat, zeigt, wie mehrere Geiseln in die Freiheit rennen.
17:17
Der Geiselnehmer
AUSTRALIA CAFE SIEGE

Das wissen wir über den Geiselnehmer: Sein Name ist Man Haron Monis und er stammt aus dem Iran. Im November 2013 wurde er wegen Beihilfe zum Mord an seiner Ex-Frau angeklagt. Die Frau war im April vergangenen Jahres niedergestochen und anschliessend angezündet worden.

Auch wirft die Staatsanwaltschaft Monis, der sich als spiritueller Heiler ausgab, 50 sexuelle Übergriffe vor. Der erste soll sich bereits 2002 ereignet haben.

Monis, der sich selbst als «Sheikh Haron» bezeichnen lässt, hat in den vergangenen Jahren mit Briefen an die Familien gefallener australischer Soldaten für Aufsehen gesorgt.

Ob er bei der Stürmung des Cafés ums Leben gekommen ist oder ob er verhaftet wurde, ist unklar.

Lesen Sie hier das ausführliche Porträt.
16:57
Zwei Menschen getötet, drei in Lebensgefahr
Zwei Menschen sind laut Informationen von CNN bei der Erstürmung des Cafés ums Leben gekommen, drei sind in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Information noch nicht bestätigt.
AUSTRALIA-SECURITY/
16:53
Zwei Menschen gestorben?
Focus berichtet, dass bei der Stürmung des Cafés zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Eine Bestätigung der Polizei von New South Wales steht aus.
16:47
Geiselnahme beendet

16:40
Übersicht der Ereignisse
Polizisten haben gut 16 Stunden nach dem Beginn einer Geiselnahme in Sydney das Lindt Chocolat Café gestürmt, in dem sich der Geiselnehmer mit zahlreichen Geiseln verschanzt hielt. Es waren laute Explosionen und Schüsse zu hören. Die Polizei brachte am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit)mindestens sieben Menschen auf Tragen aus dem Gebäude, fünf wurden durch Sanitäter betreut. (ws/sda)

Australia Police Operation
16:38
Bombenentschärfungs-Roboter
Laut ABC Australien ist die Polizei daran, den Tatort mittels eines sogenannten Bomb-Disposal-Roboter zu sichern. Der Geiselnehmer drohte vor einigen Stunden damit, eine Bombe im Café zu zünden, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden.


16:32
Mehrere Verletzte – lebensrettende Massnahmen
Mindestens vier Personen wurden auf Bahren aus dem Café getragen, bei mindestens einer Person wurden lebensrettende Sofortmassnahmen angewendet.
16:30 Videoaufnahmen der Erstürmung
von Adrian Eng
Die Polizei stürmt das Lindt-Café
16:28
Schüsse, Rauch, Granaten
Journalisten vor Ort berichten von mehreren Schüssen, Rauch und lauten Knallen. Es wird vermutet, dass die Polizei Rauch- oder Blendgranaten bei der Erstürmung eingesetzt hat. Ob der Geiselnehmer die Schüsse erwiderte, ist nicht bekannt. Auch über den Gesundheitszustand des Geiselnehmers sind noch keine Informationen vorhanden.
16:24
Mindestens zwei Verletzte bei Erstürmung
Mindestens eine Geisel und ein Polizeioffizier wurden bei der Erstürmung des Cafés verletzt, dies meldet der Guardian.
16:23
Sirenen sind zu hören, zahlreiche Sanitäter vor dem Café
Vor dem Café werden verletzte Geiseln in Krankenwagen gebracht. Sanitäter wenden Erste-Hilfe-Massnahmen an.
16:20
Grossaufgebot von Polizei und Sanität
Es scheint, als befänden sich immer noch Geiseln im Café. Die Situation gestaltet sich unübersichtlich.
16:18
Geiseln werden nach draussen getragen
Rund um das Café sind Schüsse zu hören, Krankenwagen fahren mit Blaulicht in Richtung Café. Geiseln werden nach draussen eskortiert.
16:16
Die Polizei stürmt das Café!
Die Polizei stürmt das Café!
16:08
Bereitet Polizei Zugriff vor?
ABC Australien zeigt Bilder mindestens einer weiteren Geisel, die sich in Sicherheit bringen konnte. Die Zahl von schwerbewaffneten Sicherheitskräften vor dem Lindt Café steigt an, es sieht aus, als ob, die Geiselnahme ein baldiges Ende finden könnte.
16:05
Weitere Geiseln verlassen das Gebäude
Es scheint, als ob nach 15 Stunden mindestens eine weitere Person das Gebäude verlassen konnte. Weitere Informationen folgen.
15:55
Live Stream von ABC Australien
15:50
Sydney gleicht einer Geisterstadt
Die Innenstadt von Sydney gleicht einer Geisterstadt. Dies melden Beobachter vor Ort. Abgesehen von einem Grossaufgebot von Polizei Feuerwehr und Sanitäter und zahlreichen Medienschaffenden ist das Gebiet rund um den Central Business District praktisch leer. Behörden richteten in der Nähe des Cafés eine Auffangstelle für Verwandte ein.




15:35
Wieso gab die Polizei das OK?
Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, ihnen sei die Identität des Geiselnehmers bekannt. Nachdem das Blatt «Daily Telegraph» in seiner Morgenausgabe erste Details veröffentlichte, entschieden auch andere Medien, ihre Angaben öffentlich zu machen und auch den Namen des Mannes zu nennen. Die Polizei erlaubte unterdessen die Veröffentlichung der Identität des Täters. (sda)
15:10 Details zur Identität des Geiselnehmers


Die australischen Medien haben Details zum mutmasslichen Geiselnehmer veröffentlicht. Bei dem Geiselnehmer soll es sich um den 49-jährigen Iraner Man Haron Monis handeln. Monis wirkt in Australien als radikal-islamischer Kleriker und kam in der Vergangenheit mehrere Male mit dem Gesetz in Konflikt. Unter anderem soll er den Familien verstorbener australischer Soldaten Hass-Briefe geschickt haben.

14:00
Angebliche Videos aus dem Café
In den sozialen Medien und in den einschlägigen Kanälen machen momentan Videos die Runde, die angeblich im Café Lindt in Sydney aufgenommen wurden. Mutmassliche Geiseln wiederholen in den Videos die Forderungen nach einer IS-Flagge und einem Live-Feed. Werden die Forderungen nicht erfüllt, so die Drohung, zünde der Geiselnehmer drei Bomben, die an verschiedenen Orten in der Innenstadt platziert worden seien.
13:48
Medien halten still
Es scheint, als ob sich die Medien an das Stillhalteabkommen mit den Behörden halten. Mehrere Fernsehstationen und Newssiten gaben an, über die Identität des Geiselnehmers Bescheid zu wissen, die Informationen aber aus Rücksicht auf das Vorgehen der Polizei nicht zu veröffentlichen.

13:35
Strategie der Polizei
Sprecher der Polizei haben mehrmals betont, dass das vordringliche Ziel sei, die Sicherheit der Geiseln zu garantieren und die Situation ohne Blutvergiessen zu beenden. Beobachter interpretieren diese Aussage so, dass die Geiselnahme noch Stunden, wenn nicht gar Tage anhalten könnte.
13:29
Solidarität zwischen den Religionsgruppen
Die Leader der wichtigsten Religionsgruppen trafen sich am Nachmittag in Sydney, um gemeinsam für die Geiseln zu beten und ein Zeichen gegen die extremistische Vereinnahmung der Religionen zu setzen.

12:22
Keine Kenntnis über Schweizer Geiseln
Das Schweizer Aussendepartement hat bislang keine Kenntnis davon, dass Schweizer Bürger von der Geiselnahme in Sydney betroffen wären. Entsprechende Abklärungen seien im Gang, teilte das Eidgenössische Departement für Äussere Angelegenheiten (EDA) mit. Das schweizerische Generalkonsulat in Sydney stehe in Kontakt mit den zuständigen australischen Behörden und der Firma Lindt & Sprüngli. (sda)
11:56
Sydneys Innenstadt weiträumig abgesperrt
Der Central Business District (CBD) in Sydney ist weiträumig abgesperrt. Das Café wurde von schwer bewaffneten Polizisten umstellt, umliegende Gebäude wurden evakuiert, die U-Bahn geschlossen. Im Geschäftsviertel liegt das Parlament des Bundesstaates New South Wales und die Zentralbank. An der nahe gelegenen Oper wurde ein Konzert abgesagt. Das Gebiet innerhalb der gelben Markierung wurde evakuiert:

11:23
Muslime fürchten sich vor Vergeltungsaktionen – Twitter-Gemeinschaft reagiert
Viele Muslime in Australien fürchten sich nach den heutigen Ereignissen vor Racheaktionen, obwohl nach wie vor nicht klar ist, ob die Geiselnahme tatsächlich aufgrund politischer oder – vorgeblich – religiöser Motive erfolgte. In einer beispiellosen Aktion solidarisierten sich zahlreiche Australier auf Twitter mit Muslimen. Unter dem Hashtag #I'llridewithyou drücken sie ihre Solidarität aus und bieten den Muslimen an, sie auf ihrem Heimweg zu begleiten.

10:52
Gerüchte über eine Geiselnahme in Belgien
Soeben meldete ABC Australien, dass auch in Belgien eine Geiselnahme stattfindet. Die Informationen dazu sind vage, auf Twitter gehen Gerüchte um, dass bewaffnete Männer in der belgischen Stadt Gent in ein Hostel eingedrungen sind. Ob die Ereignisse in Zusammenhang mit der Geiselnahme in Sydney stehen, ist unklar. Hier finden Sie zum Artikel.


10:47
So twittert die Welt über Sydney
Unter dem Hashtag #sydneysiege werden stündlich Tausende von Tweets zu den Ereignissen in der Innenstadt Sydneys versendet:

Quelle: Trendmap
10:36
Pressekonferenz der Polizei
Ein Sprecher der New South Wales-Police, Commissioner Scipione, spricht zu den Medien: «In erster Linie geht es jetzt darum, die Sicherheit der Geiseln zu garantieren.» Ob die Polizei über die Identität des Geiselnehmers im Bild sei, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, so Scipione. Ein Journalist will wissen, weshalb im Café die Lichter ausgeschaltet wurden: «Auch darüber kann ich Ihnen im Moment keine Auskunft geben», so der Sprecher.
10:14
Übersicht über die Ereignisse
10:03
Identität des Geiselnehmers bekannt
Wie ABC Australien berichtet, ist der Polizei die Identität des Geiselnehmers bekannt. Aus ermittlungstaktischen Gründen soll der Name aber nicht öffentlich gemacht werden. Verschiedene Medien berichten, dass sich der Geiselnehmer, der sich «The Brother» nennt, bei Ihnen gemeldet habe. Er wolle der Welt zeigen, dass Australien vom Islamischen Staat angegriffen werde.


09:48
Bomben in Sydney?
Nach wie vor ist unklar, was es mit der angeblichen Bombendrohung des Geiselnehmers auf sich hat. Geiseln, die in Kontakt mit australischen Medien standen, berichteten von vier Bomben – zwei innerhalb des Cafés und zwei im Finanzdistrikt.
09:37
Einblick in das Café
Dem australischen Fernsehsender Channel 7 ist es gelungen, einen detaillierten Einblick in die Geschehnisse im Innern des Cafés zu bekommen. Reporter Chris Reason spricht von ungefähr 15 Geiseln, die im Café festgehalten werde: Männer, Frauen, alt, jung – aber keine Kinder.

09:28
Geiselnahme dauert nun schon acht Stunden
Bei der Geiselnahme in der australischen Metropole Sydney hat sich auch nach acht Stunden keine Lösung abgezeichnet. Ein bewaffneter Geiselnehmer hielt am frühen Montagabend (Ortszeit) immer noch eine unbekannte Zahl von Geiseln in einem Café fest. Polizeiexperten verhandelten weiter mit ihm, sagte die stellvertretende Polizeichefin Catherine Burn. (sda)


460483788
09:23
Verhaftung im Norden Sydneys
Am Montag Morgen verhaftete die australische Polizei gemäss Medienberichten eine Person, die der Finanzierung des Terrorismus verdächtigt wird. Bei dem Verhafteten handelte es sich um einen 25-jährigen Mann. Die Aktion steht laut Polizei nicht in Zusammenhang mit der Geiselnahme in dem Lindt-Café. In Beecroft fand im September eine der grössten Razzien in der Geschichte der australischen Polizei statt.
09:14
Acht Lindt-Cafés in Australien
Gemäss der Internetseite des Unternehmens existieren in Australien acht Lindt Chocolat Cafés, davon vier in Sydney. Vom Schweizer Mutterkonzern von Lindt Australien, dem Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli, war vorerst keine Stellungnahme erhältlich. (wst/sda)
09:10
Sydneys Innenstadt weitgehend geräumt
Der Central Business District (CBD) in Sydney wurde aufgrund der Geiselnahme weitgehend geräumt. Das Verkehrschaos hält sich gemäss Informationen des Fernsehsenders ABC Australien aber in Grenzen.


08:55
Die Polizei steht mit dem Geiselnehmer in Kontakt
Die Polizeisprecherin Catherine Burn, äusserte sich vor wenigen Minuten an einer Pressekonferenz:
Man stehe mit dem Geiselnehmer über verschiedene Medien in Kontakt. Fünf Personen konnten das Café verlassen. Über die Anzahl der Geiseln machte Burn keine Angaben. Überhaupt hielt sich die Sprecherin bedeckt. Die Sprachregelung der Sprecherin deutet aber darauf hin, dass es sich tatsächlich nur um einen einzelnen Geiselnehmer handelt.


08:46
«Ich wäre lieber mit den Anderen dort drin»
Ein Angestellter des Cafés, der um 10 Uhr Ortszeit seine Schicht antreten wollte, fand die Türe des Cafés verschlossen vor. Gegenüber Radio Australia äusserte sich der junge Mann aufgelöst: Er wäre lieber mit den Anderen im Café, anstatt hier draussen zu sein, und nicht zu wissen, was passiert.


08:35
Weltweite Solidaritätswelle
Weltweit sprechen Staatsoberhäupter Ihre Unterstützung für Australien in diesen schwierigen Momenten aus:







08:29
Statement von Lindt Australien
Der australische Ableger des Schweizer Schokoladenherstellers Lindt gibt auf Facebook ein Statement ab.

08:16
Shitstorm gegen Taxidienst-Anbieter Uber
Der Taxidienst-Anbieter Uber sieht sich einem Shitstorm ausgesetzt, nachdem Preise im Zuge der Geiselnahme in Sydney in die Höhe geschnellt sind. Das Uber-Prinzip funktioniert so, dass die Preise parallel zur Nachfrage steigt. In Sydney versuchten nach dem Bekanntwerden der Geiselnahme zahlreiche Personen, die Innenstadt zu verlassen. Die Uber-Preise stiegen in Reaktion auf bis zu 100 australische Dollar für kürzeste Strecken. Nachdem in sozialen Medien der Vorwurf aufgetaucht war, Uber profitiere von der Geiselnahme, kündigte der Taxidienst an, Fahrten aus der Innenstadt gratis anzubieten.

THAILAND-UBER/
08:06
Eine verletzte Person
Das St Vincent’s Hospital in Sydney meldet eine verletzte Person bei der Geiselnahme. Eine männliche Geisel werde nach der Flucht im Krankenhaus gepflegt, so ein Sprecher.
08:02
Premierminister Tony Abbott meldet sich erneut zu Wort
Der australische Premierminister hat sich in einem zweiten Statement – hier finden Sie die erste Ansprache – an die Bevölkerung gewandt. Es sei schockierend, dass unschuldige Menschen von einer Person mit politischen Absichten festgehalten werde. Gleichzeitig sprach Abbott seinen Stolz über die Reaktion der Polizei aus. Auch die Bevölkerung habe sich vorbildlich verhalten und Ruhe bewahrt. Australien sei eine freie, grosszügige und offene Gesellschaft, schloss der Premierminister seine Ansprache.


Australia Police Operation
07:48
Forderung des Geiselnehmers
Es scheint, als hätten einige Fernsehkanäle Kontakt zu Geiseln im Innern des Cafés. Channel 10 berichtet, dass der Geiselnehmer zwei Forderungen stellt: 1. Ein Gespräch mit Australiens Premierminister Tony Abbott und 2: Eine IS-Flagge. Diese Informationen können aber bislang nicht bestätigt werden. Bei der Flagge, die zuvor im Schaufenster des Cafés zu sehen war, soll es sich nicht um eine IS-Flagge handeln.
07:40
Karte von Sydney
Hier befindet sich das Lindt-Café:

Quelle: Google Maps
07:36
Bild des Geiselnehmers
Ein Videoscreenshot zeigt den mutmasslichen Geiselnehmer im Schaufenster des Cafés. Über den Hintergrund des Mannes ist bislang nichts bekannt.

AUSTRALIA-SECURITY/
07:30
Video: Geiseln fliehen aus dem Café
Videoaufnahmen zeigen, wie zwei der Angestellten des Cafés nacheinander aus dem Gebäude rennen. Ob sie vom Geiselnehmer freigelassen wurden, oder ob ihnen die Flucht gelungen ist, ist unklar.

07:25
Weniger als 20 Geiseln
Laut unbestätigten Medienberichten befinden sich «weniger als 20 Geiseln» im Lindt-Café in Sydney.

Drei Geiseln gelang die Flucht

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Die Geiselnahme im Zentrum von Sydney ist seit dem frühen Morgen im Gange. Beim Martin Place im Lindt Chocolate Café hält sich ein Mann mit einer Waffe auf. Im Café sollen sich Dutzende Menschen aufhalten. Mindestens drei Personen standen mit erhobenen Händen an den Fenstern.

Wie «The Sydney Morning Herald» berichtet, hat der Mann eine Flagge bei sich. Es ist eine schwarze Fahne mit weissen arabischen Schriftzeichen. Dabei handelt es sich um ein islamisches Glaubensbekenntnis, wie der Terrorismus-Experte Greg Barton von der Monash Universität australischen Medien sagte.

In Sydney, im Lindt Chocolate Café, sitzen Geiseln fest.

Das lokale Fernsehen zeigt Bilder aus dem Café. Die Flagge ist gut sichtbar.  Bild: screenshot channel 7

Die Polizei hat gegen Mittag (Ortszeit) bestätigt, dass ein bewaffneter Mann mehrere Geiseln im Café festhalte. Über hundert Polizisten sind im Einsatz. Auch am berühmten Opernhaus – warum, ist noch nicht bekannt. 

Das Motiv ist unklar

Augenzeugen in der Nähe des Cafés des Schweizer Schokoladenherstellers berichten von Geräuschen, die sich wie Schüsse anhörten. Das Gebiet ist weitläufig abgeriegelt, die U-Bahn teilweise stillgelegt. Die benachbarte australische Zentralbank ist abgeschottet worden, Mitarbeiter können dort weder hinein noch hinaus.

Ministerpräsident Tony Abbott berief das Sicherheitskabinett ein. Der Vorfall sei «sehr beunruhigend», die australischen Sicherheitskräfte seien aber bestens trainiert und ausgerüstet, um damit umzugehen. Das Motiv sei bisher nicht klar. 

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Der lokale Sender Channel 7 über das Geiseldrama. youtube

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youtube

Australien hatte im September bei den grössten Anti-Terror-Razzien seiner Geschichte nach Polizeiangaben Anschläge im IS-Stil vereitelt. Das Land hat die Pässe von einigen Dutzend eingebürgerten Landsleuten eingezogen, um sie daran zu hindern, sich der Terrormiliz in Syrien und dem Irak anzuschliessen. (feb)

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