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FILE - In this March 14, 2014 file photo, automated robots build a 2015 Chrysler 200 at the Sterling Heights Assembly Plant in Sterling Heights, Mich. What’s happened in the auto industry reveals a lot about how the economy has been transformed _ and why a nearly normal 5.6 percent unemployment isn’t pushing up wages. (AP Photo/Paul Sancya, File)

Grippewelle? Wird bei VW bald keine Rolle mehr spielen, weil in den Produktionshallen kaum mehr ein Mensch zu sehen sein wird – zumindest nach den Plänen des Managements. Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Arbeitnehmer bald überflüssig

Japan als Vorbild: Volkswagen startet Roboter-Offensive in der Produktion

Der deutsche Autobauer Volkswagen will seine Produktion umfassend automatisieren und digitalisieren. Zu diesem Zweck hat der Konzern eine Roboteroffensive gestartet, wie die Zeitung «Welt am Sonntag» berichtet.

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VW plant nach Informationen der Zeitung im grossen Umfang in der Produktion Menschen durch Roboter zu ersetzen. Vor allem körperlich anstrengende Arbeiten sollen künftig von intelligenten Maschinen erledigt werden, sagte Personalvorstand Horst Neumann.

Mithilfe von Robotern liessen sich einerseits Fertigungskosten senken und anderseits nicht ergonomische Arbeit abschaffen sowie qualifizierte Arbeit verstärken. Ein Team aus verschiedenen Bereichen des Konzerns erarbeite seit vergangenen Dezember einen Fahrplan für die Automatisierung.

Betriebsrat ist offen für Robotisierung

Während die Arbeitskosten pro Stunde in der deutschen Automobilindustrie bei mehr als 40 Euro lägen, kommt der Einsatz von Fertigungsautomaten im VW-Konzern auf drei bis sechs Euro zu stehen. Um seinen Arbeitsplatz bei VW müsse sich trotzdem niemand fürchten. «Der Glücksfall, dass die Babyboomer in Rente gehen, erlaubt es uns, ergonomisch ungünstige Arbeitsplätze abzubauen und zu automatisieren, ohne Mitarbeiter zu entlassen», sagte Neumann.

Bei den Arbeitnehmervertretern stossen die Pläne auf offene Ohren, zumal gesundheitlich belastende Tätigkeiten auf deutlich flexiblere Roboter verlagert werden könnten, sagt ein Sprecher des Betriebsrates der Zeitung.

Japan investiert 8,7 Milliarden Franken in Industrie-Roboter

epa04170388 ASIMO, Honda's humanoid robot (C) is seen walking past photographers and members of the media during a demonstration at the New York International Auto Show at the Jacob K. Javits Center in New York City, New York, USA, 17 April 2014. ASIMO stands for 'Advanced Step in Innovative Mobility'. The New York International Auto Show runs from 18 April to 27 April 2014.  EPA/JASON SZENES

Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Eine Roboter-Revolution hatte erst vergangene Woche die japanische Regierung angekündigt. Ein neuer Regierungsausschuss verabschiedete einen entsprechenden Fünf-Jahres-Plan. Ziel ist es, den Markt für Industrieroboter bis 2020 auf 1,2 Billionen Yen (8,7 Mrd. Fr.) zu verdoppeln. (sda/oku)

Apropos Automatisierung: Hier kauft ein Roboter Ecstasy im Darknet



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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 01.02.2015 11:27
    Highlight Highlight Digitalisierung und Roboterisierung sind Möglichkeiten, die Produktion im Land zu behalten und konkurrenzfähig zu bleiben. Gleichzeitig braucht es weniger Arbeitskräfte. Wie wir mit weniger Arbeit umgehen, wird eine der grossen Zukunftsherausforderungen. Ob wir Roboterarbeit besteuern müssen (Ersatzfee für menschliche Arbeit), wenn Produkte zB. mit über 70% Automationsanteil produziert werden? Wenn die Maschinen arbeiten, die Menschen es dazu nicht mehr braucht, geraten wir in ein Dilemma. Wir werden auch weniger konsumieren (Age of Less) und können es mit Wachstum nicht auffangen. Auch die grüne Ökologieindustrie wird nicht genügend Arbeit bringen. Da haben wir auch gesellschaftspolitisch zu tun.

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