Auto
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

0-100km/h in 3.6 Sekunden, irgendwer?

Nein, das ist kein RC-Buggy. Es ist der neue Ariel-Offroader und er ist der komplette Wahnsinn



«Der komplette Wahnsinn» – dieses Attribut habe ich bereits einmal für eine Schlagzeile benutzt. Damals ging es auch um ein Auto. Auch um einen Ariel. Und nun verzeiht mir bitte meine mangelnde Kreativität bei der Titelsetzung, aber überlegt mal: Ist die Ariel Motor Company nicht der coolste Autohersteller auf dem Planeten?

Animiertes GIF GIF abspielen

Genau – es war ein Ariel, der das hier mit Jeremy Clarksons Gesicht angestellt hat. GIF: YouTube/Top Gear

Gut möglich, denn rund 15 Jahre nachdem sie mit dem Ariel Atom ihre skelettartigen Minimal-Renner in die Welt hinausschickte (0-100km/h in 2.3 Sekunden, hallo?), hat die Kleinst-Manufaktur aus dem ländlichen Somerset im Western Englands ausschliesslich Verblüffendes hergestellt. Vom Ariel gibts inzwischen eine V8-Version (nur für ganz Mutige) und gar ein Polizei-Modell.

Und nun gibt es mit dem Nomad ein komplett neues Geschoss: Ein Offroader. Und zwar einer, der seinen Namen verdient. 

Das Chassis-Prinzip ist das Gleiche wie eh und je: Ein Bronze-geschweisstes Stahl-Exoskelett, dass Aufhängung und Rollkäfig in Einem ist. Power gibts von einem 2.4 Liter Honda-Motor, der 235 PS und 300 Nm liefert.

Ist das viel oder wenig? Glaubt mir: Es ist viel, sehr viel sogar: Das Ding ist kürzer als ein Renault Twingo und mit 670 Kilogramm zwar fette 200 Kilo schwerer als der Sport-Flitzer Atom, trotzdem aber knapp halb so schwer wie ein Ford Fiesta. Konkret bedeutet das einen Sprint von Null auf Hundert in 3.4 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 218 km/h.

Und das in einem Gefährt, das Punkto Geländetauglichkeit jeden Jeep alt aussehen lässt. Der Preis? Erstaunlich fair bei 30'000 Pfund (die ja neuerdings kaum 40'000 Franken wert sind) – doch die Möglichkeit, so ziemlich alles am Fahrzeug persönlich zu spezifizieren (Räder etwa gibts in einigen Variationen, von All-Terrain bis Sand, von 15 bis 18 Zoll) dürfte den Einzelpreis gerne mal in die Höhe treiben. 

Und nun nochmals die Frage: Gibt es einen cooleren Autohersteller als Ariel auf dem Planeten?

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Was, wenn die Autos von heute anno dazumal designt worden wären?

Ein grossartiges «Was wäre, wenn ...?»-Gedankenexperiment verfolgt der niederländische Illustrator Ruben Ooms.

Autodesign ist alles andere als zeitlos. Gewiss, ein Jaguar E-Type bezeichnet man gerne als «zeitlos schön», aber das Design widerspiegelt die Ästhetik und den technischen Fortschritt der Zeit, in der es entworfen wurde, der frühen Sechzigerjahre.

Ist jemand also sattelfest in Sachen Design-Elementen der Autogeschichte, lassen sich Letztere durchaus auf aktuelle Autos übertragen. Der niederländische Illustrator Ruben Ooms hat genau dies gemacht. Wie sähe etwa der Porsche Cayenne aus, wenn er …

Artikel lesen
Link zum Artikel