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Defekte Zündschlösser

General Motors entschädigt Familien von 51 Todesopfern



Der US-Autobauer General Motors wird Entschädigungen für mindestens 51 Todes- und 77 Verletzungsopfer wegen defekter Zündschlösser leisten. Das geht aus der am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg hervor.

FILE - This Tuesday, April 1, 2014, file photo, shows a key in the ignition switch of a 2005 Chevrolet Cobalt in Alexandria, Va. More than 1,100 claims were filed in the week before the Saturday, Jan. 31, 2015, deadline to seek payments from the General Motors ignition switch compensation fund, with 51 death and 77 injury claims being granted. GM was aware of faulty ignition switches on Cobalts and other small cars for more than a decade, but it didn't recall them until 2014. (AP Photo/Molly Riley, File)

Die GM-Schlösser gingen während dem Fahren in die «Aus»-Position. Bild: AP/FR170882 AP

Bei dem Entschädigungsfonds für Verunglückte und ihre Angehörigen sind Forderungen für 455 Todesopfer eingegangen, von denen 110 noch geprüft werden. Insgesamt hat GM 4180 Anträge auf Entschädigungen für Todes- oder Verletzungsfälle erhalten. Die Frist lief am Samstag aus.

In der letzten Woche kamen noch einmal 1100 Anträge dazu. Wegen fehlerhafter Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die «Aus»-Position springen können, kämpft GM mit Massenrückrufen. (feb/sda/dpa)

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