Belgien
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Geiselnahme in Belgien

Belgien

Polizei stürmt Wohnung – Geiselnahme in Gent beendet

Die belgische Stadt Gent war am Montag im Ausnahmezustand. Bewaffnete Männer hatten eine Wohnung im Arbeiterviertel gekapert. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es nicht.

Belgische Spezialkräfte haben am Montagmittag eine vermutete Geiselnahme im belgischen Gent mit einem Sturm auf eine Wohnung beendet. Drei Verdächtige wurden nach Berichten der Nachrichtenagentur Belga und des Senders VRT festgenommen. Das mutmassliche Opfer blieb unverletzt. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Staatsanwaltschaft nicht.

Ein Augenzeuge hatte laut Staatsanwaltschaft berichtet, die Männer seien mit Kalaschnikows bewaffnet gewesen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden jedoch keine Waffen gefunden, berichtete VRT. Die Verdächtigen hätten in der Vergangenheit Probleme mit Drogen gehabt. Ob tatsächlich eine Geisel genommen wurde, wollten die Behörden noch klären.

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Ursprünglich war von vier bewaffneten Männern die Rede gewesen, die in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen waren. Belga zufolge war unklar, ob es einen vierten Täter gab oder nicht. Die gesamte Nachbarschaft wurde abgesperrt, die Anwohner aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben. (whr/sda/dpa)



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Wir sollten uns an den Terror gewöhnen, aber das können wir nicht

Die Anschläge in der belgischen Hauptstadt konnten eigentlich niemanden wirklich überraschen. Dennoch taten sie es – und auch der nächste Anschlag wird es tun. 

Die Einschläge kommen näher: Nach dem 11. September 2001, mit dem der islamistische Terror sich endgültig in die Aufmerksamkeit der westlichen Welt bombte, kamen 2004 die Sprengsätze in den Madrider Vorortzügen, 2005 die Selbstmordattentate von London und schliesslich 2015 die Anschläge von Paris und jetzt in Brüssel. Zählt man die kleineren und die vereitelten Anschläge dazu, ergibt sich über die Jahre hinweg eine Art ansteigendes Grundrauschen des Terrors. 

Terror ist allerdings nicht …

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