DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Motiv Habgier

Perfides Mordkomplott: Bankangestellte in Graz zerstückeln einen Kunden und betonieren dessen Leichenteile ein

Zwei Mitarbeiter einer Bank zwacken einem Frührentner heimlich 80'000 Euro von seinem Sparkonto ab. Weil er ihnen auf die Schliche kam, wurde er auf heimtückische Weise ermordet. 
25.05.2014, 13:4725.05.2014, 16:43

Zwei Bankangestellte sollen in Österreich einen 54-jährigen Kunden getötet haben, um eigene betrügerische Geschäfte zu vertuschen. Die Leiche des Mannes aus Graz sei in einem Container zerstückelt worden, teilte die Landespolizeidirektion am Sonntag mit.

Einer der Verdächtigen im Alter von 29 Jahren hat nach bisherigen Ermittlungen Gelder von den Konten des Grazers abgezweigt. Der 23-jährige Kollege habe das mitbekommen und als Mitwisser einen Anteil gewollt. Als der Kunde dem Duo auf die Schliche kam, soll er von beiden in ein Auto gelockt und dort mit einer Schnur erdrosselt worden sein. Der 54-Jährige galt seit Februar als vermisst. 

Wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Graz, Barbara Schwarz, gegenüber der APA - Austria Presse Agentur sagte, sei das Verbrechen genau geplant gewesen. Die beiden mutmasslichen Täter hätten ihr Opfer aufgrund seiner «nicht sehr klar wirkenden Persönlichkeit» als Opfer ausgesucht. Der Frühpensionist war laut «Kleine Zeitung online» schon einmal in einer «Anstalt für geistig abnorme Rechtsverbrecher». Die Bankangestellten hatten davon Kenntnis und gingen offenbar davon aus, dass er das böse Spiel nicht durchschauen würde. 

Nach Anschuldigungen schmieden die Täter ein Mordkomplott

Der Mann hatte einen Teil einer Erbschaft auf zwei Sparkonten bei der Filiale einer ausländischen Bank angelegt. Insgesamt sollen die beiden Mitarbeiter davon 80'000 Euro im Laufe der Zeit auf die Seite geschafft haben, so Schwarz.

Der Bestohlene kam hinter die Tricksereien und konfrontierte die Berater mit den Fakten. Diese vertrösteten ihn, um Zeit für ihr Mordkomplott zu gewinnen. 

Sie mieten einen Container, holen ihr Opfer in seiner Wohnung in Graz-Wetzelsdorf ab und fahren mit ihm Richtung Container. Auf dem Weg dorthin wird das Opfer mit einer Schnur erdrosselt, wie einer der Verdächtigen später zu Protokoll gibt. 

Beseitigung der Leiche nach Mafia-Art

Sie werfen die Leiche in den bereit gestellten Container und beginnen, den Körper zu zerstückeln. Wie Staatsanwältin Schwarz sagte, wisse man auch in etwa, wo die sterblichen Überreste deponiert wurden. Die Suche werde aus ermittlungstaktischen Gründen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, berichtet Der Standard.

Aufgeflogen ist das Verbrechen, weil eine Bekannte des Grazers, der alleine lebte und keine Angehörigen hatte, ihn bei der Polizei als vermisst meldete. Mittels Rufdatenauswertungen und Telefonüberwachungen kam die Polizei schliesslich den Tätern auf die Schliche. Mittlerweile sitzen die beiden Bankangestellten in Untersuchungshaft. (sda/dhr/oku)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Bereits der zweite Fall in einer Woche: Wanderer (46) stürzt beim Äscher ab – tot

Ein 46-jähriger Wanderer ist am Donnerstag auf dem Weg vom Äscher zum Seealpsee in Appenzell Innerrhoden tödlich verunglückt. Er stürzte aus noch nicht geklärten Gründen über steiles Gelände ab und konnte nur noch tot geborgen werden. Auf dem gleichen Weg war bereits am Montag eine Berggängerin verunglückt.

Der 46-jährige Mann wanderte zusammen mit einem Kollegen vom Äscher in Richtung Seealpsee, wie die Innerrhoder Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Im Gebiet Äscher/Chobel stürzte er über …

Artikel lesen
Link zum Artikel