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Busunfall in Engelberg
quelle: keystone / urs flueeler
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Busunfall bei Engelberg: Zwei Personen weiter auf der Intensivstation



Am Tag nach dem Unfall eines Reisebusses mit 40 Personen im Engelbergertal OW befanden sich neun Verletzte noch immer im Spital, zwei davon auf der Intensivstation. Weitere sieben Personen sollen das Spital ebenfalls bald verlassen können. Die zwei mittelschwer verletzten Personen dürften noch mehrere Tage im Spital bleiben, sagte Niederberger. Im Vordergrund der Ermittlungen zur Unfallursache steht ein technischer Defekt am Car.

Im verunfallten Bus befanden sich 38 Touristen aus China sowie der italienische Chauffeur und sein Tourleader. Durch den heftigen Zusammenstoss des Cars mit der Talstation einer Alpseilbahn wurden acht Touristen sowie der Tourleader leicht bis mittelschwer verletzt. Alle anderen 30 Touristen wurden zur Kontrolle ins Spital überführt. Der Chauffeur wurde nicht verletzt, da er einen Sicherheitsgurt trug.

Inzwischen hätten 30 Personen das Spital wieder verlassen können, sagte Marco Niederberger, Leiter der Nidwaldner Verkehrs- und Sicherheitspolizei, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie befänden sich auf der Heimreise nach China.

Bremsen werden untersucht

Die Unfallursache ist unklar. Allerdings steht laut den Behörden ein möglicher technischer Defekt im Vordergrund. Eine Untersuchung soll bis nächste Woche Klarheit bringen, ob möglicherweise die Bremsen des älteren Cars nicht in Ordnung gewesen waren.

Der Busfahrer hatte laut der Verkehrspolizei die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten. Zudem war er gemäss einem Atemlufttest unmittelbar nach dem Unfall nicht alkoholisiert. Eine Analyse von Blut- und Urinproben steht noch aus.

Der Reisecar war am Mittwoch gegen 15.40 Uhr auf der Fahrt talwärts von Engelberg in Richtung Grafenort von der Strasse abgekommen. Er prallte frontal in die Talstation einer Alpseilbahn.

Laut Polizeiangaben war die Reisegruppe aus China nach einem Ausflug auf den Titlis auf der Rückreise nach Basel. Von dort sollte die Gruppe später nach Paris fahren, wo sie am Donnerstag den Heimflug nach China antreten wollte. (whr/sda)

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