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So kurvst du auf dem Motorrad sicher durch den Herbst

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So kurvst du auf dem Motorrad sicher durch den Herbst

Bikerinnen und Biker nutzen die schönen Herbsttage, um die letzten Ausfahrten des Jahres zu unternehmen. Schlechte Sicht, nasse und schmutzige Fahrbahnen sowie kühlere Temperaturen erhöhen die Sturzgefahr. Mit diesen Tipps kannst du trotzdem noch herrliche Touren erleben.
05.10.2023, 08:0105.10.2023, 15:08
Mobilitätsteam TCS
Mobilitätsteam TCS

So schön sich die Natur in den Herbstfarben präsentiert, Motorradfahrerinnen und -fahrer merken morgens bei den frischen Temperaturen, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt. Wegen der tief stehenden Sonne ändern sich im Herbst die Licht- und Sichtverhältnisse. Die Blendgefahr wird grösser. In ländlichen Gebieten führt der vermehrte Ernteverkehr zu starken Verschmutzungen, und in der Dämmerung sollte man zudem auf kreuzendes Wild achten. Vorausschauende und aufmerksame Fahrweise gelten jetzt mehr denn je. Moderate Schräglagen und gefühlvolles Bremsen gehören ebenso dazu wie ein grösserer Sicherheitsabstand.

Contentpartnerschaft mit TCS
Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit dem Touring Club Schweiz. Die Themen drehen sich rund um Mobilität, Freizeit und Reisen und basieren auf dem Fachwissen des internen Expertenteams des TCS. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt.

Auswirkungen auf den Grip

Besonders in den Morgenstunden müssen Bikerinnen und Biker mit glatter Fahrbahn durch Nässe und Reif rechnen. Viele Motorradreifen sind vom Aufbau wie von der Profilanordnung eher sportlich ausgelegt, schliesslich will man ja die Kurven jagen. Die Aquaplaning-Gefahr ist deutlich höher, da die Reifen tendenziell weniger Profiltiefe besitzen. Die niedrigere Fahrbahntemperatur zum Jahresende wirkt sich ohnehin schon negativ auf den Grip der Reifen aus. Die Reifen brauchen deutlich länger, um sich aufzuwärmen oder überhaupt die optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Zusätzlich bilden die häufige Nässe und Laub auf der Fahrbahn für Zweiräder ein erhöhtes Sturzrisiko. Die Devise lautet also: eher runter vom Gas.

Gesehen werden

Ein guter Zustand der Beleuchtung ist das ganze Jahr über ein Muss, aber jetzt, wenn die Helligkeit nachlässt, noch wichtiger. Man muss nicht nur gut sehen, sondern auch gesehen werden. Deshalb sind helle Kleidung und eine fluoreszierende Weste oder ein fluoreszierender Klettergurt ein Muss.

Das Zwiebelprinzip gilt auch für Bikerinnen und Biker. Zur Standardausrüstung bei kühleren Temperaturen gehören neben einem wasser- und winddichten Motorradanzug mit Thermofutter auch wärmende Funktionskleidung. Bewährt hat sich die Kombination mehrerer Kleidungsschichten in unterschiedlichen Stärken und aus verschiedenen Materialien.

Der wichtigste Tipp: Bei Eis und Schnee ist mit dem Zweiradfahren Schluss. Spätestens dann gehört das Motorrad in die Garage.

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