Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geiselnahme mit tödlichen Folgen

Hier stürmt die französische Polizei den Supermarkt

Die französische Polizei hat am Freitag kurz nach 17 Uhr, kurz nachdem sie die «Charlie Hebdo»-Attentäter erschossen hatte, die Stürmung des jüdischen Lebensmittelgeschäfts an der Porte de Vincennes in Paris ins Visier genommen. Dort hatte sich der Terrorist Amedy Coulibaly verschanzt, zusammen mit seinen Geiseln. Die Geiselnahme endete blutig.

Der TV-Sender «France 2» hat Videoaufnahmen eines Anwohners veröffentlicht. Der Amateurfilmer hat den Zugriff der RAID-Spezialeinheit auf den Geiselnehmer im jüdischen Supermarkt mit der Kamera festgehalten. Zu sehen ist, wie zunächst das Gittertor zum Geschäft geöffnet wird, dann kommt es zum Schusswechsel. Nachdem der Mann ganz offenbar ausser Gefecht gesetzt ist, setzen die Polizisten zum Sturm an. Geiseln werden befreit, eine Leiche wird aus dem Lokal getragen. 

Achtung: Die Bilder könnten sensiblen Gemütern zusetzen.

abspielen

Die Erstürmung des koscheren Lebensmittelladens. Aezera/Youtube

abspielen

Die Stürmung aus einem anderen Blickwinkel. Ashinoko/youTube

abspielen

BFMTV/Youtube

Der Staatsanwalt machte unterdessen weitere Angaben zur Jagd auf Chérif und Said Kouachi, seit deren Angriff auf die Redaktion der Satirezeitung «Charlie Hebdo» am Mittwoch mit zwölf Toten und den Geiselnahmen bekanntgeworden war.

Die vier Geiseln, die im jüdischen Supermarkt tot aufgefunden wurden, starben demnach nicht beim Polizeieinsatz, sondern bei der Geiselnahme. «Keine Geisel wurde während des Polizeieinsatzes getötet», sagte Molins.

Vier Menschen erlitten Verletzungen. Die Freundin des getöteten Geiselnehmers Amedy Coulibaly blieb am Freitagabend flüchtig. Sie soll in die Schiesserei mit einer Polizistin am Donnerstag im Süden von Paris verwickelt gewesen sein. Coulibaly wird vorgeworfen, die Polizistin getötet zu haben. Insgesamt starben somit 17 Menschen sowie die drei mutmasslichen Islamisten. (kub/sda)



Das könnte dich auch interessieren:

Ueli, der Trump-Knecht: Die Schweiz als Spielball in Amerikas Iran-Politik

Link zum Artikel

Die wohl berühmteste Katze der Welt ist nicht mehr: Grumpy Cat ist tot

Link zum Artikel

Marco Streller: «Die ganz schlimmen Sachen sind 2018 passiert, nicht 2019»

Link zum Artikel

LUCA HÄNNI IST ESC-GOTT! So kam es dazu

Link zum Artikel

Der grosse Drogenreport: So dröhnt sich die Welt zu

Link zum Artikel

WhatsApp-Chat aufgetaucht! So kam es WIRKLICH zum Treffen zwischen Trump und Ueli Maurer

Link zum Artikel

Ein Computer-Programm lockte diesen Schweizer auf Kiribati – heute baut er dort Gemüse an

Link zum Artikel

Donald Trump empfängt Viktor Orban im Oval Office – nicht ohne Grund

Link zum Artikel

Ich habe meine Leistenprobleme an der Esoterikmesse heilen wollen – das kam dabei heraus

Link zum Artikel

8 Dinge, die an der zweitletzten Folge «Game of Thrones» genervt haben

Link zum Artikel

WhatsApp wurde gehackt – darum sollten Nutzer jetzt das Notfall-Update installieren

Link zum Artikel

Showdown bei Staf und Waffenrecht

Link zum Artikel

Soll man das Handy über Nacht aufladen? Hier sind die wichtigsten Akku-Fakten

Link zum Artikel

Darum ist die Polizei nicht gegen die GC-Chaoten vorgegangen

Link zum Artikel

Warum ich vegan lebe – und trotzdem von Veganern genervt bin

Link zum Artikel

«Ich liebe meinen Freund, betrüge ihn aber ständig»

Link zum Artikel

15 Rezepte, die du als Erwachsener beherrschen solltest

Link zum Artikel

Das Huber-Ersatzquiz für jedermann. Erkennst du diese Städte von oben?

Link zum Artikel

Wir haben das erste 5G-Handy der Schweiz ausprobiert – und so schnell ist 5G wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach «Charlie Hebdo»-Attentat

Oberster Muslim in der Schweiz: «Ich erhalte jede Woche Schimpf- und Drohbriefe»

Der Terroranschlag auf «Charlie Hebdo» hat die Stimmung gegen die rund 430'000 Muslime in der Schweiz angeheizt. Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS), zeigt sich besorgt und wünscht sich vom Bundesrat ein Zeichen der Solidarität.

Hisham Maizar (73) lobt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre öffentliche Aussage: 

Ein solches Zeichen wünsche er sich auch von der Schweizer Landesregierung, sagt der Arzt und gebürtige Palästinenser.

Die Ressentiments gegen die muslimische Bevölkerung bekommt Maizar, der seit über 30 Jahren Schweizer Bürger ist und als gemässigt und besonnen gilt, ganz persönlich zu spüren: Er erhalte jede Woche einen oder zwei Schimpf- und Drohbriefe, …

Artikel lesen
Link zum Artikel