DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Treffen vor den Attacken

Attentäter von Paris standen vor Anschlägen in Kontakt



Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»

1 / 65
07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die islamistischen Attentäter von Paris standen kurz vor Beginn ihrer Anschläge offenbar in Kontakt. Der Geiselnehmer in einem jüdischen Supermarkt, Amédy Coulibaly, habe einen der Angreifer auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» in der Nacht vor dem Anschlag anscheinend an dessen Wohnort besucht, hiess es am Dienstag aus Ermittlerkreisen.

Dies gehe auf Auswertungen von Telefondaten zurück sowie auf die Aussage der Frau von Chérif Kouachi, derzufolge ihr Mann in dieser Nacht ausgegangen sei.

Nur rund eine Stunde vor dem Anschlag auf «Charlie Hebdo» am 7. Januar, bei dem Chérif Kouachi und sein Bruder Said insgesamt zwölf Menschen getötet hatten, sei zudem von einem Handy in der Nähe der Wohnung von Chérif ein SMS an eine der 13 Telefonnummern von Amédy Coulibaly gesendet worden.

Coulibaly hatte am 8. Januar eine Polizistin südlich von Paris erschossen, am 9. Januar tötete er vier Menschen bei der Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris.

Die drei Islamisten wurden am 9. Januar bei getrennten Polizeieinsätzen getötet. Die Attentäter hatten zuvor in Interviews und einem später posthum veröffentlichten Video bereits angegeben, dass sie ihre Taten abgestimmt hatten. In welchem Ausmass, war jedoch bisher unklar. (aeg/sda/afp)

Charlie-Hebdo-Titelblätter

1 / 39
Charlie-Hebdo-Titelblätter
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sekten-Blogger Stamm fordert Verbot der Koran-Verteilaktion «Lies!»

«Mein Kind kämpft beim ‹IS›» – zu diesem Thema diskutierte am Dienstagabend eine gut besetzte Expertenrunde in der SRF-Diskussionssendung «Club». Es waren aber nicht Kriegsreporter Kurt-Pelda oder watson-Sektenexperte Hugo Stamm, die das Publikum am meisten berührten: Sondern das bittere Schicksal des Vaters zweier Dschihadisten. 

Wer ist Schuld, wenn ein Jugendlicher beschliesst, aus dem Westen in den Dschihad zu ziehen? «Sicher nicht die Eltern», darin sind sich watson-Sektenexperte Hugo Stamm, Kriegsreporter Kurt Pelda, Dschihad-Forscherin Miryam Eser Davolio und Psychologe Daniel Lenzo am Dienstagabend in der SRF-Sendung «Club» einig. 

Sichtlich berührt, lauscht die Runde dem tragischen Schicksal des Deutschen Joachim Gerhard, Vater zweier Söhne, Inhaber eines Immobilienunternehmens, einvernehmlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel