Charlie Hebdo
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Übergabe in Brüssel

Belgischer Waffendealer gesteht: Ich habe den Paris-Attentätern die Waffen verkauft



Die Terroristen, die vor einer Woche in Paris Anschläge verübten, bezogen ihre Waffen von einem Waffenhändler in Brüssel. Laut der belgischen Zeitung «La Libre» hat er sich am Dienstag der Polizei gestellt. 

Die belgische Bundespolizei fand in seiner Wohnung Beweise für eine Transaktion mit Amedy Coulibaly, dem Dschihadist der in einem jüdischen Supermarkt vier Geiseln erschoss. Sowohl die von ihm verwendete Maschinenpistole sowie die beiden Sturmgewehre der Kouachi-Brüder und die Munition sollen von dem Waffenhändler stammen. Preis: 5000 Euro.

Laut französischen Medien stammt das Geld von einem einfachen Kredit, den Coulibaly bei der Bank Cofidis aufgenommen hatte. Dabei benutzte er seinen richtigen Namen, aber übertrieb offenbar sein monatliches Einkommen. 

Der belgische Waffenhändler sagte gegenüber der Polizei, dass Coulibaly ihn vor einigen Monaten kontaktiert hatte, um ein Auto zu kaufen. Als er herausfand, dass es sich um Dschihadisten handelt, habe er Angst bekommen und schliesslich die Polizei informiert. (kri)

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