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Jagd auf «Charlie Hebdo»-Schützen

Nervenkrieg hält an: Spezialkommandos jagen die Attentäter und durchkämmen Wälder und Dörfer



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Live-Sendung des französischen Senders France 24

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07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»
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Liveticker: Schiesserei bei Charlie Hebdo

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23:10
War einer der Brüder im Al Kaida-Ausbildungscamp in Jemen?
Laut Informationen von einer französischen Quelle war einer der Terroristenbrüder Cherif und Said Kouachi im Ausbilungscamp der Al Kaida in Jemen. Das berichtet CNN
23:02
Charlie Hebdo-Ausgaben für schwindelerregende Preise im Netz
Nach dem mutmasslich islamistischen Anschlag auf «Charlie Hebdo» ist im Internet ein reger Handel mit der aktuellen Ausgabe der französischen Satire-Zeitung entstanden - mit teils astronomischen Preisen.

Exemplare der Wochenzeitung - nach dem Anschlag am Mittwoch rasend schnell an den Kiosken ausverkauft - wurden auf der Auktionsplattform Ebay in der Rubrik «Sofort-Kaufen» für teilweise 100'000 Euro angeboten.

Bei Versteigerungen lagen die Gebote für das «Charlie Hebdo»-Heft Nummer 1177 am Donnerstagnachmittag in einem Fall bei 75'000 Euro. Das bedeutet aber nicht, dass die Zeitung letztlich tatsächlich zu dem Preis verkauft wird, weil der Höchstbietende noch einen Rückzieher machen kann.

«Charlie Hebdo» war diese Woche mit einer Auflage von 60'000 Exemplaren in den Handel gekommen.

Der Verkauf der Zeitungen im Netz sorgte teilweise für Unmut bei Internetnutzern, die den Handel als verwerflich brandmarkten. Ein Twitter-Nutzer schrieb etwa: «Business ist business, das ist traurig.»
22:30
Schon mehr als 3,5 Millionen Tweets mit Hashtag #JeSuisCharlie
Der aus Solidarität mit den Opfern des Anschlags auf die französische Satire-Zeitung «Charlie Hebdo» kursierende Slogan #JeSuisCharlie (Ich bin Charlie) hat sich rasend schnell im Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet. Der Hashtag sei bereits in mehr als 3,5 Millionen Twitter-Nachrichten verwendet worden, teilte das Online-Portal am Donnerstag mit.
Ein Höhepunkt wurde am Mittwochabend um 21.30 Uhr erreicht, als 6500 Tweets pro Minute registriert wurden.
21:56
Französische Regierung verurteilt islamfeindliche Übergriffe
Die französische Regierung hat islamfeindliche Übergriffe nach dem mutmasslich islamistischen Anschlag auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» mit zwölf Todesopfern scharf verurteilt. Die Regierung werde «keine Tat, keine Drohung» gegen muslimische Einrichtungen tolerieren, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Donnerstagabend in Paris. Wer solche Taten begehe, werde «gesucht, festgenommen und bestraft».
Nach dem Anschlag auf «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten waren an mehreren Orten in Frankreich muslimische Einrichtungen attackiert worden. So wurden eine Moschee im nordwestfranzösischen Le Mans sowie ein muslimischer Gebetsraum im südfranzösischen Port-la-Nouvelle in der Nacht auf Donnerstag beschossen. Vor einem Kebab-Laden nahe einer Moschee im ostfranzösischen Villefranche-sur-Saône gab es eine Explosion. (sda/afp)
21:30
Neues zur Auto-Explosion in Süd-Paris
Gemäss «Le Monde» waren gleich zwei Autos in die Explosion in einem Vorort im Süden von Paris involviert. Offenbar handelt es sich aber um Wagen, die zum Verkauf ausgeschrieben waren. Vor diesem Hintergrund einen Zusammenhang mit den Attentätern auf der Flucht zu konstruieren: aus der Ferne betrachtet doch eher abenteuerlich.
21:26
Spezialkommandos in Longpont vor Abzug
Wie «Le Figaro» berichtet, ist der polizeiliche Grosseinsatz mit diversen Hunden im Städtchen Longpont und einem angrenzenden Waldgebiet offenbar ohne Ergebnis geblieben. Die Einsatzkräfte stünden vor dem Abzug.
(quelle: le figaro)
21:22
Überlebender: «Horror und Barbarei»
Zu den Überlebenden des gestrigen Attentats gehört der Journalist Laurent Léger. Gegenüber «France Info» erzählt er von den fürchterlichen Szenen in den Redaktionsräumen: «Zuerst dachten wir, jemand habe einige Knallkörper gezündet. Wir glaubten, jemand wolle uns einen Streich spielen. Das war Barbarei.» Berichten, wonach die Attentäter ihre Opfer gezielt mit dem Namen angesprochen und sie danach erschossen, widerspricht Léger. Lediglich der Name «Charb» (der Künstlername von Karikaturist und Chefredaktor Stéphane Charbonnier, Anm. d. Red) sei gefallen – anschliessend hätten die beiden Schützen einfach blindlings auf die Redaktoren am Sitzungstisch gefeuert.
Während des Massakers hätten die Attentäter sich darauf verständigt, keine Frauen zu töten. Für eine Redaktorin sei es da aber bereits zu spät gewesen. Selber habe er, sagt Léger, nur darum überleben können, weil er sich offenbar ausserhalb des Sichtfeldes der Attentäter befunden habe.
21:02
Explosion im Süden von Paris
Derzeit jagt die Meldung von der Explosion eines Autos in Villejuif, einem Vorort im Süden von Paris, durch die französischen Medien. Natürlich wird bereits wieder ein Zusammenhang mit dem gestrigen Attentat vermutet, doch ist das alles mit Vorsicht zu geniessen. Reporter vor Ort sagen, das Auto habe seit Stunden da gestanden, bei der Explosion seien keine Personen zu Schaden gekommen.
20:38
Die Grossfahndung in der Übersicht
Innenminister Cazeneuve bestätigt laut Radio «France24» einen laufende polizeiliche Grossfahndung rund um Villers-Cotterêts. In der Gemeinde war am Morgen eine Tankstelle von zwei Vermummten ausgeraubt worden, der Tankwart will die beiden Täter als «Charlie Hebdo»-Attentäter ausgemacht haben. Einem Reporter von «Le Monde» zufolge, hat sich ein Spezialeinsatzkommando mit Hunden bei einem Waldstück bei Longpont in Stellung gebracht. Daselbst war am frühen Abend bereits nach den beiden mutmasslichen Attentätern gesucht worden. Desgleichen in der Gemeinde Corcy, wo eine Anwohnerin die beiden Flüchtenden registriert haben wollte. Sie meldete, die beiden Brüder hätten sich wohl getrennt und seien zu Fuss unterwegs. Schliesslich hiess es, in Crépy-en-Valois sei ein weiteres Fluchtauto, ein Renault Clio gefunden worden. Auch diese Meldung ist nicht bestätigt.
Die Kollegen von «Le Figaro» haben zum besseren Ortsverständnis (bei all den französischen Dutzend-Gemeindenamen ...) dankenswerterweise eine Infografik aufgeschaltet.
(quelle: le figaro)
20:16
Licht aus am Eiffelturm
Aus Trauer, aus Protest. Um ein Zeichen zu setzen. Punkt 20.00 Uhr wurden am Pariser Wahrzeichen die Lichter ausgeschaltet.
20:05
Die Fahndung in Crépy-en-Valois
Auf der Treibjagd nach den beiden mutmasslichen Attentätern gehen die Spezialkräfte der Polizei von Haus zu Haus. In Crépy-en-Valois waren die Brüder in einer Wohnung vermutet worden – «France 3» hatte berichtet, sie hätten sich darin verschanzt. Bilder vom Einsatz:
19:57
Einsatzkommando konzentriert sich auf Longpont
Aktuell konzentriert sich ein Teil der Sondereinsatzkommandos offenbar wieder auf die Ortschaft Longpont, die im Osten des näher definierten Fahndungsgebietes liegt. Gemäss einem Reporter der französischen Zeitung «Le Monde» sind erneut dutzende Fahrzeuge mit Spezialkräften vorgefahren.
19:40
Für die Pressefreiheit, für eine offene Gesellschaft
Zwei Bilder von der Trauer-Kundgebung auf dem Zürcher Bürkliplatz.
People gather for a rally in solidarity with the killed Charlie Hebdo employees on Thursday, 8 January 2015, in Zurich, Switzerland. Masked gunmen stormed on Wednesday the Paris offices of the satirical newspaper Charlie Hebdo, killing 12 people, including the paper's editor.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Zu den 600 Menschen sprachen zwei Branchen-Grössen. NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler rief dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. Kriegsreporter und «Journalist des Jahres 2014» Kurt Pelda forderte «eine aufgeklärte Diskussion über den Islam».
People gather for a rally in solidarity with the killed Charlie Hebdo employees on Thursday, 8 January 2015, in Zurich, Switzerland. Masked gunmen stormed on Wednesday the Paris offices of the satirical newspaper Charlie Hebdo, killing 12 people, including the paper's editor.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)
19:30
Kundgebungen und Trauerminute bei Privatradios
Bereits gestern hatten sich 200 Medienschaffende auf dem Bundesplatz versammelt, heute zogen ihre Kollegen und Kolleginnen in Zürich, St. Gallen und Genf nach.

In Zürich setzten rund 600 Personen auf dem Bürkliplatz ein Zeichen für die Pressefreiheit. «Wir stehen auf - und zusammen. Für eine offene Gesellschaft, welche sich durch die Bluttat nicht vom Weg abbringen lässt», mit diesen Worten wurde zur Manifestation aufgerufen. Bei der Kundgebung wurden Fackeln, Plakate oder einzelne Ausgaben von «Charlie Hebdo» getragen. Auffallend viele französischsprachige Leute waren unter den Teilnehmern.

In St. Gallen fanden sich beim Waaghaus rund 100 Personen zu einer Gedenkminute ein. Sie setzten ein Zeichen für die hiesigen Werte, die allgemeinen Menschenrechte und die Presse- und Meinungsfreiheit.

Ein Zeichen für Meinungsfreiheit setzten Schweizer Radiosender auf ihre Weise, indem sie um 12 Uhr ihr Programm unterbrachen und für eine Minute schwiegen. Der Idee von Radio 1 hatten sich Planet 105, Radio Top und Top Two angeschlossen.

Bereits am Mittag versammelten sich in Genf über 400 Menschen auf Initiative der Genfer Journalistenvereinigung und der Vereinigung der Redaktoren und des Personals der Zeitung «Tribune de Genève» zu einer Schweigeminute.

Am morgigen Freitag hält die UNO eine Gedenkveranstaltung an ihrem Sitz in Genf ab. Dabei soll den Opfern des Attentats auch mit einer Schweigeminute gedacht werden. (Mit Material der sda)

Bilder zu Trauerbekundungen erreichen uns derzeit aus aller Welt. Folgende Aufnahme stammt aus Istanbul:
19:16
Hunderte Telefonanrufe, 9 Verhaftungen
Wie Innenminister Bernard Cazeneuve mitteilt, haben sich hunderte Bürger im Verlaufe des Tages Hunderte telefonisch an die Polizei gewandt. Ein Gutteil davon will etwas gesehen haben, was den Einsatzkräften bei der Jagd nach den beiden mutmasslichen Attentätern dienlich sein könnte. Im Zusammenhang mit dem gestrigen Attentat sind bislang neun Menschen festgenommen worden. Emsig wird nun abgeklärt, ob und wie die Personen im Zusammenhang mit dem Attentat beziehungsweise den beiden verdächtigen Brüdern stehen.
19:03
Hacker rüsten sich zum Gegenschlag
Im Namen des Hacker-Kollektivs Anonymous wollen «Hacktivisten» zum Gegenschlag gegen den religiösen Fundamentalismus ausholen. Via Twitter teilt man bezugnehmend auf das Pariser Attentat mit: «Wir werden massiv und frontal reagieren, denn der Kampf für Freiheit ist auch die Basis unserer Bewegung.»
18:35
Polizei arbeitet sich Haus für Haus voran
Offenbar konzentriert sich die Suche nach den beiden mutmasslichen Attentätern weiterhin auf die Ortschaften Corcy und Longpont – die beiden Ortschaften liegen rund 80 Kilometer nordöstlich von Paris. Momentan wird Haus um Haus durchkämmt. Dem Grosseinsatz diverser Spezialkräfte ist die angebliche Sichtung der beiden Brüder durch eine Einwohnerin von Corcy vorangegangen. Ihr zufolge sollen sich die Männer getrennt haben und die Flucht zu Fuss fortgesetzt haben.

«Le Figaro» hat sich in der Rekonstruktion der Flucht angenommen, so wie sie sich bisher abgespielt haben soll – der vereinfachten Verständlichkeit halber zeigen wir die Karte erneut. Während früher am heutigen Tage die Ortschaften Crépy-en-Valois und Villers-Cotterêts im Fokus der Einsatzkräfte standen, hat sich ihr Fokus im Verlaufe des Nachmittags gen Osten verschoben.
18:26
Die tödlichsten Zeichnungen der Welt
Fast alle der Mohammed-Karikaturen waren ohne Idee, sagt Constantin Seibt im «Tages-Anzeiger». Trotzdem starben ihretwegen über 100 Menschen. Sein lesenswerter Artikel «Die tödlichsten Zeichnungen der Welt»: Hier.
17:54
Suche geht im Wald weiter
Gemäss eines Reporters von «Le Monde» bewegt sich ein Teil des Suchtrupps in einen nahegelegenen Wald, nachdem der gesamte Ort Corcy durchsucht wurde.
17:52
Verletzte weiterhin im Spital
Die vier schwerverletzten Personen vom gestrigen Anschlag sind noch immer im Krankenhaus. Sie wurden noch am gestrigen Abend operiert. Sieben weitere Personen, die nur geringer verletzt waren, konnten das Spital inzwischen verlassen.
17:44
88'000 Sicherheitskräfte im Einsatz
17:43
Trauermarsch am Sonntag ohne Front National
Am kommenden Sonntag wird in Paris ein Trauermarsch unter dem Titel «marche républicaine» stattfinden. Die rechtskonservative Partei Front National (FN) ist nicht eingeladen worden, worauf die Parteipräsidentin Marine Le Pen empört reagierte. Es gebe keine «nationale Einheit mehr», so Le Pen.

François Lamy vom Parti Socialiste (PS) sagt dazu folgendes: «Ich verstehe nicht, wie man diese Frage überhaupt stellen kann. Wir laden alle politische Kräfte ein, die das Land zusammenhalten wollen nach diesen schrecklichen Ereignissen. Wir laden aber keine Organisationen ein, die das Land teilen, die unsere islamischen Mitbürger stigmatisieren und die mit der Angst der Menschen spielen.»
17:32
Bilder von der Suche im Nachbardorf Longpont
French riot officers patrol in Longpont, north of Paris, France, Thursday, Jan. 8, 2015. Scattered gunfire and explosions shook France on Thursday as its frightened yet defiant citizens held a day of mourning for 12 people slain at a Paris newspaper. French police hunted down the two heavily armed brothers suspected in the massacre to make sure they don't strike again. (AP Photo/Thibault Camus)
French armed police officers patrol near a farm as they search for suspects in Wednesday's attack at the Paris offices of the newspaper Charlie Hebdo, in Longpont, northeast of Paris, Thursday, Jan. 8, 2015. Masked gunmen stormed the Paris offices of a weekly newspaper Wednesday that caricatured the Prophet Muhammad, killing at least 12 people, including the editor, before escaping in a car. It was France's deadliest postwar terrorist attack. (AP Photo/Michel Spingler)
French riot officers patrol in Longpont, north of Paris, France, Thursday, Jan. 8, 2015. Scattered gunfire and explosions shook France on Thursday as its frightened yet defiant citizens held a day of mourning for 12 people slain at a Paris newspaper. French police hunted down the two heavily armed brothers suspected in the massacre to make sure they don't strike again.  (AP Photo/Thibault Camus)
French riot officers patrol in Longpont, north of Paris, France, Thursday, Jan. 8, 2015. Scattered gunfire and explosions shook France on Thursday as its frightened yet defiant citizens held a day of mourning for 12 people slain at a Paris newspaper. French police hunted down the two heavily armed brothers suspected in the massacre to make sure they don't strike again. (AP Photo/Thibault Camus)
17:25
In Corcy geht die Suche weiter





17:21
Die Route der Flucht
«Le Figaro» hat versucht, die bisherige Route der Flüchtigen zu skizzieren:
17:20
Der Islamische Staat nennt die Täter «Helden»
Im Radio des Islamischen Staats werden die «Charlie Hebdo»-Attentäter als «Helden» bezeichnet.
17:14
770'000 neue Facebook-Fans für «Charlie Hebdo»
17:12
Corcy wird auf den Kopf gestellt
Gemäss «Le Parisien» wird der Ort Corcy tatsächlich Haus für Haus durchgekämmt. Eine Anwohnerin erzählt, dass die Polizisten an jede einzelne Haustür klopften, um zu fragen, ob eine verdächtige Person gesehen worden ist.
17:04
Ermittlung verläuft sehr ruhig
Maxime Goldbaum, ein Reporter von «Le Monde», ist in Corcy vor Ort. Die Polizei-Präsenz sei immens, das genaue Ziel der Operation jedoch nicht ersichtlich. Junge Leute aus dem Ort Villers-Cotterêts erzählen den Journalisten, sie seien auch durchsucht worden. Die Suchaktion sei gewiss wichtig, falle jedoch ohne grössere Spannung und sehr ruhig aus. Die Aktion würde eher einer Nachbarschaftsbefragung ähneln.
16:41
Auch im Nachbardorf Longpont wird intensiv gesucht
16:38
In Corcy läuft die Suche auf Hochtouren
Auf Grund von Sperrungen können Mütter ihre Kinder nicht von der Schule abholen:


Die beiden Verdächtigen sollen zu Fuss unterwegs sein:



16:27
Plan Vigipirate nicht mehr nur in Paris
Die höchste Warnstufe des Plan Vigipirate kommt nun auch in der Region Picardie zum Tragen. Bisher galt dieser nur für die Region Ile-de-France. Die Picardie ist eine Region und historische Provinz im Norden Frankreichs. Sie besteht aus den Départements Aisne, Oise und Somme.
16:24
Strasse zwischen Villers-Cotterêts und Soisson gesperrt
16:22
Plan Vigipirate, weitere 350 Soldaten im Einsatz
Im Rahmen der Sicherheitsmassnahmen zum Schutz gegen Terrorismus – genannt Vigipirate – sind weitere 350 militärische Einsatzkräfte nach Paris gekommen. Insgesamt seien nun 800 Soldaten mobilisiert worden, um die Sicherheit in der Ile-de-France zu gewährleisten.
16:17
Hausdurchsuchung in Corcy
Gemäss «Le Parisien» führen die Einsatzkräfte eine Hausdurchsuchung in Corcy, ganz in der Nähe von Villers-Cotterêts (Aisne) durch.
16:11
Tankstelle weiterhin überwacht
Die Tankstelle, an der die Verdächtigen gesehen worden sein sollen, wird noch immer von der Polizei bewacht.
16:08
Bewaffnete Polizisten an der «Porte de la Villette»



Diese befindet sich am nordöstlichen Rand von Paris:
16:01
Mann versuchte in Redaktionsgebäude von «Valeurs Actuelles» einzudringen
Heute Morgen, zwischen 11 und 12 Uhr, soll ein Mann versucht haben, in die Räumlichkeiten des Magazins «Valeurs Actuelles» zu betreten. Er sei mit Schraubenziehern «bewaffnet» gewesen sein. Zwei Polizisten hatten den Eingang des Gebäudes, welches sich im Börsenquartier von Paris befindet, bewacht. Als der Mann dies wahrgenommen hatte, versuchte er zu flüchten. Die Polizisten konnten ihn jedoch sofort fassen. Als sie ihn durchsuchten, fanden sie mehrere Schraubenzieher. Ausserdem hatte der Mann den Akku aus seinem Handy entfernt – eine Technik, die häufig genutzt wird, wenn man dafür sorgen will, dass das Handy nicht geortet werden kann. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft. Das berichtet «Le Figaro».
15:52
Islamische Nationalverbände Schweiz verurteilen Anschlag in Paris
Die Schweizer Muslimen-Verbände distanzieren sich vom Anschlag mit 12 Toten auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» vom Mittwoch. Das Attentat wird verurteilt.

Die islamischen Nationalverbände der Schweiz hätten mit grossem Bedauern von den schrecklichen Ereignissen in Paris Kenntnis genommen, heisst es am Donnerstag in einer Mitteilung, die von Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachverbände Schweiz (FIS) und von Fargad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, unterzeichnet wurde.

Die islamischen Vereinigungen der Schweiz und ihre Kantonalverbände verurteilen «den Terroranschlag gegen die Meinungsfreiheit vehement». Sie seien zutiefst betroffen darüber, dass ein Massenmord im Namen des Islam begangen worden sei. «Wir bitten alle Imame der Schweiz, in den Moscheen für die Opfer und den Trost der Trauerfamilien zu beten», heisst es im Communiqué.
15:45
Fall von Montrouge ebenfalls mit terroristischem Hintergrund
Offenbar hatte auch die tödliche Attacke auf eine französische Polizistin im Süden von Paris heute laut der Justiz einen terroristischen Hintergrund. Dies sei durch den «derzeitigen Kontext» begründet, durch die schwere Bewaffnung des Täters und die Tatsache, dass Ordnungshüter Ziel der Attacke gewesen seien, erklärte die Staatsanwaltschaft laut AFP. Sicher ist sich die Anti-Terrorismus-Abteilung aber nicht. (Spiegel Online)
15:43
Zuordnung zu einer Terrororganisation bisher nicht möglich
Die dpa meldet: Die beiden Hauptverdächtigen können von den Sicherheitsbehörden bislang nicht klar einer bestimmten Terrororganisation zugeordnet werden. Die mutmasslichen Täter sollen behauptet haben, zum Terrornetzwerk Al-Kaida zu gehören. Dennoch sei eine eindeutige Zuordnung etwa zu Al-Kaida, der radikal-islamischen Al-Nusra-Front oder dem Islamischen Staat (IS) derzeit nicht möglich, hiess es am Donnerstag von Sicherheitsexperten. Es gebe bei den Verdächtigen aber vielfältige Bezüge zu Syrien und dem Irak, wo derzeit die Terrormiliz IS stark ist. (Spiegel Online)
15:41
RAID und GIGN teilen das Suchgebiet auf
Gemäss «Le Figaro» teilen die beiden Sondereinsatzkommandos RAID und GIGN das Gebiet rund um Crépy-en-Valois untereinander auf. Das Gebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 20 mal 15 Kilometer. Der RAID übernimmt den Norden dieser Zone, der GIGN den Süden. Diese Information würde einer vorherigen Meldung von France 3 Picardie widersprechen, in der es hiess, dass sich die Verdächtigen in einem Haus verschanzt hätten.
Grosses Polizeiaufgebot in Crépy-en-Valois
von Rafaela Roth
Bilder im Live-Stream des Fernsehsenders France 24 zeigen ein grosses Polizeiaufgebot in Crépy-en-Valois.
Crépy-en-Valois, Charlie Hebdo, France
15:16
Verdächtige schon am Morgen gesichtet worden
Laut dem Sender France 3 Picardie sollen die mutmasslichen Attentäter bereits am Donnerstagmorgen gegen 10 Uhr in der Stadt Villers-Cotterêts gesichtet worden sein.
14:58
Innenminister dementiert
Gemäss «Le Monde» hat der Innenminister den Verdacht, dass sich die Verdächtigen in Crépy-en-Valois oder in Villers-Cotterêts befinden, nicht bestätigt.
14:54
Dschihadistische Flaggen und Molotowcocktails gefunden
In dem Auto, welches die mutmasslichen Täter des «Charlie Hebdo»-Anschlags gestern in Paris zurückgelassen haben, wurden zwei dschihadistische Flaggen und rund zehn Molotowcocktails gefunden.
«Einerseits deutet dies auf die islamistische Radikalisierung der Täter hin, andererseits könnte es sein, dass sie weitere Aktionen mit den Molotowcocktails geplant hatten», erklärt eine Quelle aus Polizeikreisen. Während ihrer Flucht hatten die mutmasslichen Täter ihr Fluchtfahrzeug, ein Citroën C3, in der Nähe des Parks «Buttes-Chaumont» im Nord-Osten von Paris stehen lassen.
14:47
Abteilung zur Bekämpfung von Terrorismus im Einsatz
Die Abteilung zur Bekämpfung von Terrorismus der Staatsanwaltschaft von Paris befasst sich mit der Schiesserei, die am Morgen in Montrouge stattgefunden hat.
14:40
#MouradHamydInnocent
Unter dem Hashtag #MouradHamydInnocent solidarisieren sich Twitter-Nutzer mit dem 18-jährigen Mourad Hamyd, dem Schwager eines der beiden Hauptverdächtigen des Anschlags. Zahlreiche Nutzer beteuern dort seine Unschuld:
14:19
Grosse Polizei-Aktion in Crépy-en-Valois
Die Gemeinde befindet sich nordöstlich von Paris:
screenshot googlemaps
14:12
Verdächtige haben sich verschanzt
Gemäss «France 3 Picardie», die die Präfektur der Gemeinde Oise zitieren, haben sich die beiden verdächtigen Personen in einer Wohnung in Crépy-en-Valois verschanzt. Polizisten seien in den Strassen der Gemeinde in Stellung. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass Einsatzkräfte zurzeit die Gegend um den nordfranzösischen Ort Villers-Cotterêt durchsuchen, in der die beiden Personen ihr Fluchtauto stehen gelassen haben sollen. Offiziell wurden die Angaben bislang nicht bestätigt.
14:07
Verdächtige sollen Auto verlassen haben
Gemäss der Nachrichtenagentur AFP haben die beiden verdächtigen Personen ihr Auto verlassen. Eine Spezialeinheit ist vor Ort.
14:05
Spezialeinheiten im Einsatz
Spezialeinheiten von RAID und GIGN sind in der Umgebung von Villers-Cotterêts und Crépy-en-Valois unterwegs. Die beiden Verdächtigen scheinen sich noch immer in der Nähe der überfallenen Tankstelle aufzuhalten.
14:01
«Porte de Saint-Ouen» stark bewacht
Reporter von «Le Monde» haben sich zu den verschiedenen «Eingängen» (portes) nach Paris begeben. Zwar stünden dort vereinzelt Polizeiautos, die Sicherheitsvorkehrungen machten sich dennoch nicht allzu stark bemerkbar. Einzig an der «Porte de Saint-Ouen» seien die Sicherheitsmassnahmen deutlich verstärkt worden.
13:52
Verstärkte Sicherheitsmassnahmen bei Crépy-en-Valois
In Crépy-en-Valois, einer Gemeinde nördlich von Paris, sind die Sicherheitsmassnahmen verstärkt worden.
13:49
Zweites Opfer in gutem Zustand
Gemäss «Le Parisien» geht es dem zweiten Polizisten, der am Morgen in die Schiesserei von Montrouge involviert war, wieder besser.
13:44
1 Million statt 60'000 Exemplare
Die neue Ausgabe von «Charlie Hebdo», die am Mittwoch herauskommen wird, soll eine Million Mal gedruckt werden. Das meldet der Anwalt des Blattes, Richard Malka. Normalerweise liegt die Auflage bei 60'000 Exemplaren. Die Ausgabe sei ausnahmsweise nur 8 Seiten stark, üblicherweise ist das Magazin 16 Seiten stark. Unterstützung bekommt das Blatt von der Gruppe «Canal+», von «Le Monde» und auch von Google. Ausserdem stellt die «Libération» die Räumlichkeiten für die «Charlie Hebdo»-Journalisten zur Verfügung.
13:38
Bruder von getötetem Polizisten meldet sich zu Wort
«Ganz Frankreich muss jetzt aktiv werden», das fordert der Bruder von Franck Brinsolaro, dem Polizisten der beim gestrigen Drama ums Leben gekommen ist und der als Personenschützer des Karikaturisten Charb gearbeitet hatte. Die Meinungsfreiheit dürfe nicht so einfach angegriffen werden.
13:27
Zweifel an Komplizenschaft des 18-Jährigen
Schulfreunde und Nachbarn des verdächtigen 18-jährigen Mourad Hamyd haben gemäss Spiegel Online Zweifel an dessen Komplizenschaft angemeldet. «Mourad ist gestern den ganzen Vormittag über in der Schule gewesen», sagte dessen Mitschüler Anis am Donnerstag im nordfranzösischen Charleville. «Es gibt jede Menge Zeugen. Ich verstehe nicht, weshalb er in Polizeigewahrsam ist.» Auch eine islamistische Ausrichtung des 18-Jährigen bestritten seine Bekannten.
13:14
Alle Eingänge nach Paris gesichert
Gemäss «Le Parisien» sind alle «Portes», sprich die Zugänge, durch die man nach Paris gelangt, mit hohen Sicherheitsmassnahmen versehen worden. Bewaffnete Polizisten sind an allen «Portes» positioniert.
13:07
Hommage von Asterix-Zeichner Albert Uderzo
Asterix-Zeichner Albert Uderzo nahm für die Opfer des gestrigen Anschlags den Stift in die Hand:


Ursprünglich war das Bild für Comicautor René Goscinny gezeichnet worden. Nun hat er es für die «Charlie Hebdo»-Opfer überarbeitet.

13:01
Tankstelle von Polizei geschlossen
Die Tankstelle, in der mutmasslichen Täter gesehen worden sein sollen, ist nun von der Polizei geschlossen worden:
Einer der mutmasslichen Täter war 2005 im TV zu sehen
von Daniel Huber
Im Jahr 2005 wurde einer der beiden mutmasslichen Täter des gestrigen Anschlags auf @France3tv vorgestellt:
12:55
«In Frankreich herrscht Krieg»
Laurent Wauquiez, Generalsekretär der UMP (auf dem Bild in der Mitte zu sehen), sagte in einem Radio-Interview, in Frankreich herrsche Krieg und der Gegner sei der «islamische Fundamentalismus».
French member of parliament of the right-wing UMP political party and former minister Laurent Wauquiez (C) attends a right-wing UMP political party meeting at the UMP headquarters in Paris, on December 3, 2014. AFP PHOTO / POOL / DOMINIQUE FAGET
12:48
Angaben weiterhin nicht bestätigt
Die Aussagen, dass die beiden Verdächtigen an einer Tankstelle gesichtet worden und auf dem Weg in Richtung Paris sein sollen, sind nach wie vor nicht von offizieller Seite bestätigt.
12:46
Helikopter im Einsatz, Spezialeinheit hält sich bereit
Nachdem die beiden Verdächtigen im Fall des gestrigen Anschlags an einer Tankstelle gesichtet worden sein sollen, kreisen Helikopter über das Gebiet. Ausserdem hält sich die GIGN (Groupe d’intervention de la gendarmerie nationale) bereit. Bei der GIGN handelt es sich um eine Spezialeinheit der französischen Gendarmerie mit dem Einsatzschwerpunkt der Terrorismusbekämpfung.
12:35
Entwarnung an der «Gare du Nord»
Gemäss «Le Monde» ist der Bahnhof «Gare du Nord» wieder geöffnet. Bei dem verdächtigen Gepäckstück scheint es sich um einen falschen Alarm gehandelt zu haben
12:33
«Charlie Hebdo»-Kolumnist spricht mit Tränen in den Augen
Patrick Pelloux ist Notarzt und schreibt als Kolumnist für das Satiremagazin «Charlie Hebdo». In einem emotionalen Interview auf iTélé spricht er über den gestrigen Vorfall und seine verstorbenen Kollegen.
12:26
Fahnen auf Halbmast in Bern
Die Französische Botschaft in der Schweiz hat die Fahnen auf Halbmast gesetzt:
Die Franzoesische Botschaft in der Schweiz, hat die Fahnen auf Halbmast gesetzt, am Donnerstag, 8. Januar 2014, in Bern. Am Tag nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris ist die Welt bestuerzt ueber den tragischen Terrorakt. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
12:16
Hotel in Montrouge durchsucht
Die Einsatzkräfte der Eliteeinheit BRI sollen ein Hotel in Montrouge durchsucht haben. Alle Zimmer sollen durchforstet worden sein. Das meldet «Le Figaro».


Anschliessend hat die BRI den Tatort verlassen:

12:05
«Gare du Nord» evakuiert
Am Bahnhof «Gare du Nord» hat die Schweigeminute nicht stattgefunden. Stattdessen wurde der Bahnhof evakuiert. Grund ist ein verdächtiges Gepäckstück.



«Charlie Hebdo» soll nächste Woche erscheinen
von Daniel Huber
Die französische Nachrichtenagentur AFP meldet, «Charlie Hebdo» werde nächste Woche trotz des gestrigen Blutbads erscheinen.
12:00
Marine Le Pen fordert Referendum über Todesstrafe
11:57
Verkehr steht still
Während der Schweigeminute um 12 Uhr wird der gesamte öffentliche Verkehr in Paris stillstehen.
11:53
Kurz vor der Schweigeminute



11:41
Tankwart soll mutmassliche Täter entdeckt haben
Gemäss polizeilicher Quellen hat ein Tankwart in der Nähe von Villers-Cotterêt die beiden Verdächtigen erkannt. Laut «Le Point» sollen die Männer die Tankstelle überfallen haben. Sie sollen Treibstoff und Lebensmittel geklaut haben und nun auf dem Weg in Richtung Seine-et-Marne – und damit in Richtung Paris – unterwegs sein.
Tankstellenwart identifiziert Attentäter von Paris
11:37
Maskiert in Renault Clio unterwegs
Die mutmasslichen Täter sollen in einem grauen oder weissen Renault Clio gesehen worden sein. Die beiden Personen seien maskiert unterwegs. Grosse Waffen seien hinten im Auto gesehen worden. In der Nähe von Vauciennes seien an einer gesperrten Strasse mehrere Polizeiautos gesehen worden, wird auf Twitter gesagt.
11:31
Auf der Route Nationale 2
Gemäss Le Parisien wurden zwei Verdächtige, bei denen es sich um Chérif und Said Kouachi handeln könnte, in Aisne, in der Nähe von Villers-Cotteret auf der Route Nationale 2 aufgespürt.
11:28
Tatverdächtige von «Charlie Hebdo» aufgespürt
Tatverdächtige «Charlie Hebdo» aufgespürt.
#WirsindalleCharlie überall
11:13
Sicherheitsmassnahmen verstärkt
Am Tatort der heutigen Schiesserei in Montrouge werden die Sicherheitsmassnahmen verstärkt. Eine Polizei-Eliteeinheit mit rund zehn vermummten Einsatzkräften ist um kurz nach 11 Uhr am Tatort angelangt.
11:04
Weltweite Trauer und Solidarität für «Charlie Hebdo»
Die Bilder der weltweiten Trauer sehen Sie hier.
11:01
Muslimische Einrichtungen in Frankreich attackiert
Nach dem Anschlag auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» in Paris hat es in mindestens zwei Gemeinden Frankreichs Attacken auf muslimische Einrichtungen gegeben. Eine Moschee im nordwestfranzösischen Mans sowie ein muslimischer Gebetsraum im südfranzösischen Port-la-Nouvelle sind in der Nacht beschossen worden. Das teilten am Donnerstag die zuständigen Staatsanwaltschaften mit. Verletzt wurde demnach niemand.
10:58
Polizei-Eliteeinheit vor Ort
Ein Journalist von «L'Express» ist am Tatort von Montrouge und twittert dieses Bild. Die BRI – «Brigade de recherche et d'intervention» ist eine französische Polizei-Eliteeinheit.
10:48
Verletzte Polizistin verstorben
Gemäss «Le Monde» ist die Polizistin, die heute Morgen bei der Schiesserei zwischen Montrouge und Malakoff getroffen wurde, ihren Verletzungen erlegen.
10:45
Details zur heutigen Schiesserei
Gemäss Emmanuel Cravello von der Polizeigewerkschaft Alliance hat sich am Morgen um 8 Uhr einen Autounfall ereignet. Ein Mann, der nicht in den Unfall verwickelt war, sei aus seinem Auto gestiegen und habe auf die anwesende Polizistin geschossen. Diese befindet sich nach wie vor in einem kritischen Zustand. Der Verdächtige soll zwei Waffen gehabt haben: Ein Sturmgewehr und eine Faustfeuerwaffe. Anschliessend soll er mit seinem Auto geflohen sein. Man könne keinen Zusammenhang zu der gestrigen Tat herstellen, die benutzten Waffen würden aber Fragen aufwerfen.
10:35
Polizei ordnet Schliessung einer RER-Station an
Station des Pendlernetzes RER gesperrt:
10:28
Tatverdächtige vom «Charlie Hebdo»-Anschlag sind überwacht worden
Die beiden gesuchten Tatverdächtigen des Anschlags auf das religionskritische Satiremagazin «Charlie Hebdo» sind nach Angaben des Pariser Innenministers Bernard Cazeneuve überwacht worden. Dabei habe es allerdings keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorakt gegeben, gegen die Männer habe es auch kein juristisches Verfahren gegeben, sagte Cazeneuve am Donnerstag dem Sender Europe 1.
«Wir treffen hundertprozentig Vorsichtsmassnahmen, ein Null-Risiko gibt es aber nicht», fügte Cazeneuve an. Die derzeitige Risikolage könne auch zu anderen Gewalttaten führen, warnte der Innenminister. (sda/dpa)
10:24
Nachbarschaft in Angst
Anwohner berichten von den heutigen Ereignissen: «Ich habe Schüsse gehört und musste sofort an gestern denken.»


«Das alles macht uns Angst. Man weiss nicht mehr, was man tun soll. Soll man die Kinder bei sich behalten? Am besten zu Hause bleiben?»

10:20
21,5 Millionen Personen vor den Fernsehgeräten
21,5 Millionen Personen haben am gestrigen Abend die Rede von Staatspräsident mitverfolgt.
10:17
Schüsse auf Moschee am Mittwochabend
Gemäss der Zeitung «Midi Libre» wurden am Mittwochabend um 20 Uhr in Port-la-Nouvelle Schüsse auf eine Moschee losgelassen. Dies bestätigt die Staatsanwaltschaft von Narbonne. Es gab keine Verletzten und bisher auch keine Festnahmen.
10:13
Präsident empfängt Ex-Präsident
Explosion in einem Restaurant
In Villefranche sur Saône ist es in einem Restaurant zu einer Explosion gekommen. Es gab keine Verletzten. Das Restaurant befindet sich in der Nähe einer Moschee. Über die genauen Umstände ist bisher nichts bekannt. Ebenso wenig ist bekannt, ob die Explosion in Zusammenhang mit dem gestrigen Attentat auf das Magazin «Charlie Hebdo» steht.
9:58
Schweigeminute um 12 Uhr
Am Flughafen Paris-Charles-De-Gaulle wird die Schweigeminute um 12 Uhr angekündigt.
9:56
Journalistin berichtet vom Tatort
Eine Journalistin von «Le Monde» liefert Eindrücke vom heutigen Tatort:
9:54
Täter auf der Flucht
Laut Innenminister Bernard Cazeneuve ist die Person, die am Morgen die Schüsse ausgelöst hat, weiterhin auf der Flucht.
9:47
Premierminister ermahnt Medien zur Vorsicht
Premierminister Manuel Valls bittet die Medien um Vorsicht: Alle verbreiteten Informationen könnten die Ermittlungsarbeiten in Frage stellen und auch ein Risiko darstellen.
9:44
Blumen am gestrigen Tatort
Hier wurde gestern einer der beiden Polizisten getötet:
9:37
Polizistin in den Rücken getroffen
Gemäss «Le Parisien» handelt es sich bei den Opfern um einen Mann und eine Frau. Die Frau, angestellt bei der Stadtpolizei, soll in den Rücken getroffen worden sein. Bei dem Mann handelt es sich um einen Verkehrspolizisten.
9:31
Ein Verdächtiger festgenommen
Ob eine Festnahme im Zusammenhang mit der heutigen Schiesserei stattgefunden hat oder nicht, war bisher unklar. Nun berichten verschiedene Medien einheitlich: Eine Person wurde in Polizeigewahrsam genommen. Zeugen werden am Tatort befragt.
9:25
Polizisten waren zu einem Autounfall gerufen worden
Gemäss «Le Parisien» soll die Schiesserei am Donnerstagmorgen stattgefunden haben, nachdem die zwei betroffenen Polizisten zu einem Autounfall gerufen worden seien. Dieser Autounfall soll um 7.15 Uhr passiert sein, gemäss «France Info» soll ein grauer Renault Clio in den Unfall verwickelt gewesen sein. In dem Moment sollen zwei Männer herbeigestürzt sein und das Feuer eröffnet haben.. Bei er Waffe soll es sich um Sturmgewehr des Typs M5 gehandelt haben. Einer der Männer soll zu Fuss in Richtung Métro-Station Châtillon-Montrouge geflohen sein, der zweite soll gemäss Zeugenaussagen mit einem weissen Clio entkommen sein.
9:14
Axel Springer-Verlag setzt Flaggen auf Halbmast
9:09
Innenminister auf dem Weg zum Tatort
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat die Krisensitzung, die gerade im Elysée-Palast stattgefunden hat, verlassen, um sich zum Tatort der Schiesserei in Montrouge zu begeben.
9:07
Grosseinsatz am heutigen Tatort
9:04
Dementi
Gemäss zweier anderer polizeilicher Quellen ist es heute doch noch zu keiner Festnahme gekommen.
9:02
Ein Verdächtiger festgenommen
In Zusammenhang mit der Schiesserei von heute Morgen wurde offenbar eine verdächtige Person in Polizeigewahrsam genommen.
8:58
Nicht die gleichen Waffen
Nach bisherigen Angaben sind die heute benutzten Waffen nicht diegleichen wie die des gestrigen Anschlags.
8:57
Tatort der Schiesserei von Donnerstagmorgen
schiesserei im süden von paris tatort
8:54
Zwei Täter, zwei Opfer
Folgende Informationen sind gemäss «Le Monde» aus Polizeikreisen bekannt: Zwei Polizisten sollen betroffen sein, einer in einem kritischen Zustand, der zweite stünde unter Schock. Patronenhülsen sollen gefunden worden sein. Die Schiesserei soll sich in der Rue Pierre Brossolette in Montrouge stattgefunden haben. Bei den Tätern soll es sich um zwei Personen gehandelt haben, die mit Maschinenpistolen des Typs MP5 bewaffnet gewesen sein sollen.
8:48
Täter auf der Flucht, Schule geschlossen
Wie «Le Monde» berichtet, sollen die mutmasslichen Täter in die Métro geflüchtet sein. Mindestens eine Schule, die sich in der Nähe des Geschehens in der Gemeinde Malakoff befindet, soll geschlossen worden sein.
8:45
Zusammenhang unklar
Bisher ist nicht bekannt, ob der heutige Vorfall mit dem Anschlag vom 7. Januar gegen das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Zusammenhang gebracht werden kann.
8:43
Im Süden von Paris fallen Schüsse
Mehrere Medien berichten, dass im Süden von Paris, an der Métro-Station «Porte der Chatillon», Schüsse gefallen sein sollen. Zwei Polizisten sollen verletzt sein.
8:06
«Le Monde» meldet sieben Verhaftungen
Gemäss der französischen Tageszeitung «Le Monde» wurden bis Donnerstagmorgen sieben Personen im Zusammenhang mit dem Attentat verhaftet, beziehungsweise in Polizeigewahrsam genommen. Der französische Premierminister Manuel Valls sprach in einem Interview mit dem französischen Sender RTL lediglich von «mehreren Festnahmen». «Le Monde» beruft sich auf Informationen aus Ermittlerkreisen, dass es sich dabei um sieben Festnahmen handle. Ob die beiden noch flüchtigen Hauptverdächtigen darunter sind, ist bisher unklar.

Gedenken an getöteten Polizisten in Social Media



Das gemäss bisher unverifizierten Angaben erste Opfer des Anschlags auf «Charlie Hebdo» war Ahmed Merabet, ein Angehöriger der Police Nationale muslimischen Glaubens.
Merabet wollte eingreifen, obwohl er nicht im Dienst gewesen sein soll.
06:42
Was war die Rolle des 18-Jährigen?
Der 18-Jährige, der sich bei der Polizei stellte, hat dies offenbar getan, weil sein Name «in den sozialen Netzwerken im Internet zirkulierte». Das sagten die Ermittler. Unklar ist, inwiefern er involviert ist: Er soll seine Unschuld beteuert haben und angegeben haben, in der Schule gewesen zu sein. Er wurde festgenommen und kam in Gewahrsam.
06:32
Ausweise im Auto vergessen
Nach Medienberichten kam die Polizei den Tätern auf die Spur, weil einer von ihnen bei der Flucht seinen Ausweis im Auto liegen liess. Über 3000 Polizeibeamte suchen offenbar nach den Flüchtigen.
06:02
18-Jähriger ist Schwager
Beim 18-Jährigen, der sich der Polizei gestellt hat, soll es sich um den Schwager der Brüder Chérif und Said Kouachi handeln. Die beiden sind noch auf der Flucht.
05:34
IWF-Chefin geht auf die Strasse
In Washington ging auch die französische IWF-Chefin Christine Lagarde auf die Strasse. «Wir stehen alle noch unter Schock», sagte Lagarde. Die Karikaturisten der Zeitung begleiteten den Alltag der Franzosen seit Jahren. Auch von ihr selbst habe es schon Karikaturen gegeben, sagte Lagarde. «Damals habe ich darüber geschmunzelt.»
epa04550279 International Monetary Fund (IMF) Director Christine Lagarde (L) greets a participant in a vigil for the victims of the attack on the Paris offices of satirical magazine Charlie Hebdo outside the Newseum in Washington, DC, USA, 07 January 2015. Earlier in the day, masked gunmen with automatic rifles killed 12 people at the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo, which had angered Muslims two years ago by publishing cartoons of Muhammad.  EPA/JIM LO SCALZO
04:44
Künstler äussern sich
Die Welt drückt auf verschieden Arten aus, was sie über den Anschlag in Paris denkt. Auch viele Künstler. Der Strassenkünstler Banksy tut dies so:

04:34
Andere Medien helfen Charlie Hebdo
Grosse französische Medienhäuser haben der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» Hilfe zugesagt. Der staatliche Hörfunk und das Fernsehen sowie die Zeitung «Le Monde» erklärten, sie wollen dem Magazin Personal und Mittel zur Verfügung stellen.

Die Mitteilung trägt die Überschrift: «Damit Charlie lebt» («Pour que Charlie Vive»). Die Direktoren von Radio France, France Télévisions und «Le Monde» riefen alle anderen französischen Medien auf, die Presse- und Meinungsfreiheit hochzuhalten.
epa04550042 A participant holds a placard with the words; 'Freedom of the Press', as thousands gather for a candle light vigil on Place de la Republique in central Paris hours after the attack by  two gunmen on the 'Charly Hebdo' headquarters in Paris, France, 07 January 2015. According to news reports, 12 people have been killed in a shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris.  EPA/IAN LANGSDON
04:12
Der Baum des Friedens von Paris
In Paris entsteht ein «Baum des Friedens». Die Menschen bringen an diesem ihre Botschaften an.
epa04550232 A man writes a note on a 'tree of freedom' covered with messages as people light candles as they gather to commemorate the victims and condemn the killings at the French magazin Charly Hebdo, on the Place de la Republique in Paris, France, late 07 January 2015. Ten journalists and two policemen were killed in the shooting by a terrorists attack at the Charlie Hebdo headquarters in Paris.  EPA/Fredrik Von Erichsen
03:55
Einer der Täter bekannt
Offenbar war einer der drei Täter, die das Massaker bei «Charlie Hebdo » in Paris anrichteten, den US-Strafverfolgungsbehörden bekannt. Das berichtet CNN.
03:24
Polizei zeigt Fotos der Brüder
Die Polizei in Frankreich zeigt die Fotos der Gesuchten Brüder Chérif und Said Kouachi, die 32 und 34 Jahre sein sollen.





03:10
Der Kugelschreiber als Zeichen
Der Kugelschreiber als Zeichen der Solidarität. Überall in Frankreich legen die Menschen Schreiber nieder.
PARIS, FRANCE - JANUARY 07:  Pens are thrown on the ground as people hold a vigil at the Place de la Republique (Republic Square) for victims of the terrorist attack, on January 7, 2015  in Paris, France. Twelve people were killed, including two police officers, after gunmen opened fire at the offices of the French satirical publication Charlie Hebdo.  (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)
03:01
Bevölkerung soll Hinweise liefern
Die Polizei in Paris veröffentlichte Fahndungsfotos der zwei noch flüchtigen Tatverdächtigen und rief die Bevölkerung dazu auf, Hinweise zu ihnen zu liefern. Bei den beiden Gesuchten handelt es sich um die Brüder Chérif und Said Kouachi, die 32 und 34 Jahre sein sollen. Sie seien gefährlich und wahrscheinlich bewaffnet.
02:58
Täter an belgischer Grenze gefasst
Der Jugendliche, der den beiden mutmasslichen Attentätern geholfen haben solle, wurde in der Stadt Charleville-Mézières nahe der Grenze zu Belgien festgenommen.
02:34
Es soll der 18-Jährige sein
Wie bereits früher an die Öffentlichkeit gedrungen ist, handelt es sich beim jüngsten Verdächtigen um einen 18-Jährigen. Er hat sich der Polizei in der Nacht auf Donnerstag gestellt. Dies berichtet die AFP unter Berufung auf Ermittler.
02:30
Jüngster Verdächtiger ergibt sich
Der Jüngste der Verdächtigen ergibt sich laut den Ermittlern der Polizei. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
02:12
Opfer mussten Namen sagen
Laut CNN forderten die Attentäter die Mitarbeiter von «Charlie Hebdo» auf ihnen die Namen zu sagen, bevor sie sie erschossen.
01:02
Putin spricht von barbarischem Akt
Auch der russische Präsident Wladimir Putin rief seinen französische Amtskollegen an. Er verurteilte den Angriff als «barbarischen Akt». Er hoffe, dass die Täter gefunden und ihre verdiente Strafe erhalten würden, sagte Putin einer Mitteilung in Moskau zufolge.
00:52
Obama bietet Hilfe an
US-Präsident Barack Obama hat Frankreich nach dem Anschlag auf das Magazin «Charlie Hebdo» Unterstützung bei der Identifizierung der Täter und bei der Fahndung angeboten. Obama telefonierte nach Angaben des Weissen Hauses mit dem französischen Präsidenten Hollande.
00:34
Frankreich trauert in die Nacht hinein
Die Kundgebungen in Paris gehen bis tief in die Nacht. Die Solidarität ist riesig.
Bilder aus Paris nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo.
Bilder aus Paris nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo.
Bilder aus Paris nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo.
23:44
Eliteeinheit Raid in Reims im Einsatz
Nach dem Anschlag auf die Satire-Zeitung «Charlie Hebdo» in Paris sucht die Polizei in der Stadt Reims nach den mutmasslichen Attentätern. Die Eliteeinheit Raid sei im Einsatz, sagte einer der Beamten der Nachrichtenagentur AFP am späten Mittwochabend. Die Polizei rief Journalisten vor Ort zur «grösstmöglichen Vorsicht» auf.
22:36
Dementi des Innenministers
Die Täter sind immer noch auf der Flucht. Der französische Innenminister dementiert eine Meldung der "Libération" wonach die Täter gefasst wurden.

22:07
UNBESTÄTIGT: Täter offenbar gefasst
Nun überschlagen sich die Meldungen:




Solche Meldungen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen.
21:34
Sind die Täter identifiziert?


Auch die französische Metronews spricht von zwei in Frankreich geborenen Brüdern mit algerischen Wurzeln, 32 und 34-jährig. Der dritte Täter ist offenbar 18-jährig, seine Nationalität ist noch ungeklärt. Die Informationen sind noch nicht von offizieller Seite bestätigt.
20:29
Kundgebung in Bern
20:27
Hunderte trauern in der Schweiz nach Angriff auf "Charlie Hebdo"
Wie die SDA meldet, haben sich hunderte Menschen am frühen Mittwochabend an verschiedenen Orten in der Schweiz spontan zu Trauer- und Solidaritätsbekundungen für die Opfer des Terrorangriffs auf die französische Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» versammelt.
In Bern fanden sich auf dem Bundesplatz rund 200 Personen ein, darunter zahlreiche Medienschaffende. Die Menschen zogen schweigend auf einer kurzen Route durch die Innenstadt und zurück zum Ausgangspunkt.
Manche im Kundgebungszug trugen Kerzen mit sich, andere Blumen oder auch nur einen Kugelschreiber. Viele hatten kleine Plakate mit der Aufschrift «Je suis Charlie» (Ich bin Charlie) bei sich.
20:19
Auch Angela Merkel und David Cameron verurteilen die Tat
«Unsere Gedanken sind beim französischen Volk, speziell bei jenen, die heute Freunde und Familienmitglieder verloren haben.»
«Screenshot BBC»
20:04
François Hollande wendet sich an die Bevölkerung
«Ich versichere Ihnen: Wir werden alles Mögliche tun, um die Täter zu fassen. Nichts kann uns auseinander bringen, nichts kann uns trennen.»
Der Präsident kündet eine Schweigeminute für den morgigen Tag um 12:00 Uhr an.
19:56
Weitere Bilder aus verschiedenen französischen Städten
Frankreich vereint gegen den Terrorismus.

19:12
Auch in Paris gedenken die Menschen der Opfer des Anschlages
19:06
Journalisten treffen sich auf dem Bundesplatz
18:30
Ein Bleistift als Symbol
Paris, Place de la République: Ein Trauernder hält einen Stift in die Höhe, als Zeichen für die Solidarität mit den getöteten Journalisten – und als Ausdruck für das Grundrecht der Pressefreiheit.
18:15
Rouen gedenkt der Opfer
Im ganzen Land finden Kundgebungen statt.

18:11
Trauermarsch in Bordeaux
Auch in Bordeaux wird öffentlich Anteil genommen am Schicksal der Getöteten.

17:35
Kundgebungen in ganz Paris
In der Stadt versammeln sich Menschen, um der Opfer des Attentats zu gedenken.
17:34
Bundesrätin Leuthard empört mit Tweet
Auch das UVEK hat sich im Namen von Bundesrätin Doris Leuthard zum Attentat in Paris geäussert. Und sich dabei im Ton verfehlt:



Twitterer reagieren empört bis unverständlich über die Meldung des UVEK.



Nach einer Stunde beschwichtigt das UVEK:

17:22
Polizei noch vor Ort
17:09
Schweiz: Syndicom ruft zum Trauermarsch auf
Die Schweizer Journalisten-Gewerkschaft Syndicom ruft zum Trauermarsch auf: «Damit drücken wir unsere Bestürzung über die Ermordung der Kolleginnen und Kollegen von «Charlie Hebdo» in Paris aus», heisst es in einer Mitteilung.
17:07
Zusammenkünfte noch immer verboten
Stunden nach dem Attentat sind Zusammenkünfte auf Strassen und öffentlichen Plätzen theoretisch noch immer verboten, schreibt «Le Figaro». Grund ist der Terror-Alarm «Vigipirate»: Im ganzen Grossraum Paris herrscht Alarmstufe Rot.
Wie ein Vater seinem Sohn das Attentat (nicht) erklärt

Mein Sohn fragte mich: Warum mussten sie sterben? Ich wagte es nicht, ihm zu sagen: Weil sie gezeichnet haben.


Weitere Reaktionen sind in dieser Geschichte notiert.
Opfer standen auf einer «Todesliste» von «Inspire»
von WStern
Die Attentäter suchten ihre Opfer – wie unten bereits berichtet – offenbar gezielt aus. Mindestens zwei der getöteten Redaktionsmitglieder (darunter Chefredaktor Stéphan Charbonnier) sind denn auch auf einer «Todesliste» des Al-Qaida-Magazins «Inspire» aufgeführt. Neben den «Charlie Hebdo»-Karikaturisten sind unter anderen auch Salman Rushdie und Geert Wilders auf besagter Liste.
16:05
Wirtschaftsjournalist Bernard Maris unter den Opfern
Auch der Wirtschaftswissenschaftler und Journalist Bernard Maris, der für «Charlie Hebdo» meist unter dem Pseudonym «Oncle Bernard» schrieb, wurde beim Attentat getötet. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP.
Twitter-Radar
von WStern
Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo sorgt weltweit für Bestürzung – und dominiert die Twitter-Welt
15:40 Uhr: Sind die Täter kriegserprobt?
von Roman Rey
Die Identität und das Motiv der Täter ist weiterhin unklar. Die drei Männer sind auf der Flucht. Mutmassungen darüber, dass es sich um ein islamistisch motiviertes Attentat handelt, halten sich. So vermuten Deutsche Sicherheitsexperten, dass es sich bei den Tätern um Rückkehrer von den Kämpfen in Syrien und dem Irak handeln könnte. «Die Videos zeigen zwei Täter, die bestens im Umgang mit schweren Waffen geschult sind und sie routiniert benutzen», sagte ein deutscher Terror-Fahnder gegenüber Spiegel Online, «so eine Kampferfahrung lernt man nicht in Europa».

Selbst erfahrene Ermittler sind schockiert ob der Brutalität der Täter. «Offenkundig war die Tat von langer Hand geplant und wurde heute ohne jedes Zögern durchgezogen», so der Experte. Eine solche Planung sei nur möglich, wenn die Täter bereits Erfahrung mit militärischen oder Guerillaoperationen hätten, analysierte er.
15:39
Innenminister bestätigt: Drei Täter
Wie Innenminister Bernard Cazeneuve soeben vor dem Élysée-Palast sagte, seien drei Täter beteiligt gewesen. «Wir werden die drei Kriminellen, die diesen Akt der Barbarei zu verantworten haben, so schnell wie möglich neutralisieren», so Cazeneuve. Welche Rollen die einzelnen Männer beim Attentat hatten, ist unklar.
Diese vier Karikaturisten – darunter auch der Chefredaktor – sind unter den Opfern
Was die höchste Terror-Warnstufe für Frankreich bedeutet
von WStern
15:20
Täter sollen in der Hausnummer geirrt haben
Le Figaro zitiert den Polizisten Emmanuel Quemener. Ihm zufolge hätten sich die zwei Täter zuerst in der Hausnummer geirrt. An der rue Nicolas Appert 6 habe man den Tätern dann gesagt, Charlie Hebdo sei ein paar Türen weiter. Dilettantisch oder gründlich vorbereitet? Kurz zuvor schrieb die Zeitung Le Parisien, das Attentat sei wohl minutiös geplant gewesen, da die Täter die Redaktionsmitglieder beim Namen genannt und das Gebäude während der Redaktionssitzung gestürmt hätten.
15:02
Täter nannten Opfer offenbar bei den Namen
Wie Le Parisien schreibt, hätten die Attentäter die Opfer bei ihren Nachnamen genannt., bevor sie sie erschossen hätten. Unter den Toten sind vier bekannte Karikaturisten.
14:51
Ort des Attentats und Fluchtweg der Täter
14:37
Demonstration um 19 Uhr geplant
Via Twitter rufen die Menschen zu einer Demonstration für die Pressefreiheit und Demokratie auf.
14:35
Hollande will am Abend zum Volk sprechen
Präsident François Hollande will am Abend um 20 Uhr in einer Live-Sendung zum französischen Volk sprechen.
14:33
Namen von einzelnen Opfern bekannt
Gemäss «Le Figaro» und «France 24» sind die Zeichner Cabu (Jean Cabut), Charb (Stéphane Charbonnier), Tignous (Bernard Verlhac) und Wolinski (Georges Wolinski) unter den Opfern.
14:26
Bestürzung in der Schweiz
Die Bestürzung ist auch in der Schweiz gross. Die Schweiz verurteile das Attentat in Paris, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga gemäss Tweet von Bundesratssprecher André Simonazzi. Sie drücke Frankreich ihr Beleid aus.
14:20
Verletzte werden vor Ort versorgt
14:19
Zeichnerin Coco hat den Anschlag überlebt
Die Zeichnerin Corinne Rey, alias «Coco», die ebenfalls für «Charlie Hebdo» arbeitet, hat die Tat miterlebt. Sie berichtet gegenüber l'Humanité: «Ich wollte gerade meine Tochter aus der Krippe holen gehen. Als ich unser Gebäude verlassen habe, begegneten mir zwei vermummte und schwer bewaffnete Männer. Sie haben uns bedroht, sie wollten das Gebäude betreten. Also habe ich den Tür-Code eingegeben. Sie haben auf Wolinski und Cabu (beides Zeichner des Magazins*) geschossen. Es hat etwa fünf Minuten gedauert. Ich habe mich unter einem Schreibtisch versteckt. Sie sprachen fliessend französisch und bekannten sich zu Al Qaida.»

*Anmerkung der Redaktion
14:08
Flucht in anderem Auto fortgesetzt
Anschliessend sollen die Täter einen Autofahrer überfallen haben, um mit dessen Auto die Flucht fortzusetzen.
14:06
Fluchtwagen aufgefunden
Das schwarze Fluchtauto soll im 19ten Arrondissement aufgefunden worden sein. Die Täter sollen anschliessen zu Fuss geflüchtet sein.

Waffen habe man in dem Fluchtauto keine gefunden:
14:03
USA bieten Hilfe an
Das Weisse Haus teilt sein Beileid mit. In Gedanken sei man bei den Opfern und deren Familien, teilte Josh Earnest, ein Sprecher von Präsident Barack Obama, gegenüber dem TV-Sender MSNBC mit. Man stünde in Kontakt mit Frankreich und sei bereit, bei den Ermittlungen zu helfen.
Unklarheit über die Anzahl von Tätern
von WStern
Laut «Guardian» waren vier Personen an dem Attentat beteiligt, darunter ein Fluchtwagenfahrer. Nach dem Angriff auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» sollen die Attentäter an der Porte de Patin im Nordosten von Paris das Fluchtauto gewechselt haben.
13:57
Tat während der Redaktionskonferenz
Gegenüber Le Monde sprachen einige Zeichner, die für andere französische Magazine tätig sind, ihr Beileid aus. Einer von ihnen gibt an, der Anschlag habe nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt stattgefunden, sondern gerade dann, als die Redaktionskonferenz stattgefunden habe.
13:47
Kalaschnikow und Pump Gun
Die Täter waren mit Kalaschnikows und einer Pump Gun bewaffnet.
13:42
«Ich bin Charlie»
Twitter-Gemeinde stellt sich hinter das Magazin:
13:41
Zeichner unter den Opfern
Gemäss Informationen von «Le Figaro» sind vier Zeichner des Magazins «Charlie Hebdo» unter den Opfern.
13:33
Ein Foto zeigt die Täter
paris gunmen
13:30
Opferzahl steigt weiter
Gemäss der Pariser Staatsanwaltschaft ist die Zahl der Toten auf zwölf gestiegen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Mindestens sieben Personen seien verletzt, vier davon schwer.
13:27
«Le Figaro» geschlossen
Die Zeitung «Le Figaro» hat alle Eingänge verriegelt.
«Geh in Deckung»
von WStern
Amateurvideo der Schiesserei
13:19
Das Titelbild der heutigen Ausgabe von «Charlie Hebdo»
13:18
«Wir haben den Propheten gerächt»
Gemäss Zeugenaussagen soll einer der Täter Folgendes gesagt haben: «Wir haben den Propheten gerächt. Charlie Hebdo ist tot.»
13:15
Pressefreiheit in Gefahr
Verschiedene Journalisten sprechen von einem Angriff auf die Demokratie. Der Angriff gelte nicht bloss einer Zeitung, sondern der gesamten Presse.
Die Website von «Charlie Hebdo» ist momentan nicht aufrufbar
von WStern
charlie hebdo website down
13:04
Zeichner «Charb» schwer verletzt
Der satirische Zeichner Stéphane Charbonnier, genannt «Charb», wurde gemäss «Le Figaro» schwer verletzt.
12:59
Präsident Hollande äussert sich
Der französische Präsident François Hollande ist nun am Tatort. Er spricht von 11 Todesopfern und vier weiteren Personen, die in Lebensgefahr schweben. Frankreich befinde sich in einem Schockzustand. Da es sich zweifellos um einen Terroranschlag handle, müsse das Land nun starken Zusammenhalt beweisen. Um 14 Uhr will der Präsident alle Minister zusammenkommen lassen, die an den Ermittlungen und Schutzmassnahmen beteiligt sein werden. Der Antiterrorplan Vigipirate sei aktiviert worden. Man würde die Täter so lang verfolgen, bis man sie der Justiz ausliefern könne.
12:54
Ein Foto von den mutmasslichen Tätern
12:52
Der britische Premierminister spricht sein Beileid aus
Alarmstufe Rot im Grossraum Paris
von WStern
Einsatzkräfte versorgen die Verletzten
von Daria Wild
In einem Video von France24 ist die Polizei vor Ort zu sehen, Einsatzkräfte tragen eine verletzte Person weg.
12:49
Ministerin vor Ort
Fleur Pellerin, Ministerin für Kultur und Kommunikation, ist vor Ort. Sie möchte sich zu dem Fall nicht äussern, so lange nicht mehr Informationen vorliegen.
French Culture Minister Fleur Pellerin leaves after the weekly cabinet meeting at the Elysee Palace in Paris October 15, 2014.   REUTERS/Jacky Naegelen  (FRANCE - Tags: POLITICS)
Wenige Minuten nach dem Anschlag
von WStern
12:46
Zahl der Verletzten erhöht
Gemäss «Le Figaro» wurden fünf Personen leicht verletzt. Weitere fünf Personen sollen schwer verletzt und in kritischem Zustand sein.
12:45
Schwarzes Fluchtauto
Gemäss Zeugenaussagen sollen die beiden mutmasslichen Täter in einem schwarzen Auto der Marke Seat geflohen sein. Die Polizei soll die Spur verloren haben.
Amateurvideo des Geschehens
von WStern
12:42
Zwei Polizisten unter den Opfern
Unter den elf Toten befinden sich laut Polizeiangaben zwei Polizisten. Ausserdem sollen sechs weitere Personen verletzt worden sein.

12:40
Mindestens elf Tote
Elf Tote wurden mittlerweile von der Staatsanwaltschaft und der Polizei von Paris bestätigt. Davon seien 10 auf der Redaktion getötet worden und eine Person ausserhalb des Gebäudes, schreibt «Le Parisien».
Präsident François Hollande auf dem Weg zur Unglücksstelle
von WStern
Der französische Präsident François Hollande befindet sich laut der Nachrichtenagentur AFP auf dem Weg zur Unglücksstelle:
Augenzeugenbericht des Anschlags gegenüber BFMTV
von WStern
12:37
Täter sind flüchtig
Nach dem Anschlag flohen die beiden vermummten Personen mit einem Auto.
Vor der Redaktion
von Rafaela Roth
Bereits der zweite Anschlag
von Daniel Huber
Schon im November 2011 war die Redaktion von «Charlie Hebdo» Ziel einer Attacke: Damals wurden die Redaktionsräumlichkeiten nachts durch einen Brandanschlag zerstört. Anlass war eine Sonderausgabe der Satirezeitschrift unter dem Titel «Charia Hebdo».
12:31
10 Tote laut Staatsanwaltschaft
Gemäss Staatsanwaltschaft sind beim Anschlag 10 Menschen ums Leben gekommen.
12:28
Einschusslöcher in einem Schaufenster ganz in der Nähe
12:27
Der letzte Tweet der Redaktion vor dem Anschlag
12:26
Unterschiedliche Opferzahlen
Medien berichten von unterschiedlichen Opferzahlen. Gemäss itele.fr sind mindestens zehn Personen ums Leben gekommen, «Le Parisien» spricht von mindestens elf, darunter soll sich ein Polizist befinden.
12:23
Der Standort des Unglücks
12:22
Einschusslöcher in einem Polizeiauto
12:21
Zwei bewaffnete Männer
Zeugen sprechen von zwei schwer bewaffneten Männern, die um 11.30 Uhr das Gebäude betreten haben sollen. Es kam zu einem Schusswechsel zwischen den beiden vermummten Männern und der Polizei. Ein Polizist soll verletzt worden sein.
12:19
Vor der Redaktion
12:18
Schüsse in der Eingangshalle
Gemäss Polizeiangaben kam es in der Eingangshalle der Zeitung zu den Schüssen.
12:14
Fotos zeigen Einschusslöcher in Fensterscheiben
12:11
Charlie Hebdo veröffentlichte mehrere Mohammed-Karikaturen
Charlie Hebdo ist ein französisches Satiremagazin und erscheint einmal pro Woche. 2012 und 2013 veröffentlichte die Zeitschrift mehrere Mohammed-Karikaturen. Vor Jahresfrist, am 2. Januar 2013, erschien zudem eine Comic-Biografie über den Propheten. Ob der Anschlag auf die Redaktion im Zusammenhang damit steht, ist zurzeit noch unklar.
12:10
Verschiedene Medien sprechen von zehn Toten.
12:09
12:09
Angestellte von «Charlie Hebdo» bringen sich auf dem Dach in Sicherheit
12:08
Nachrichtensender France24 bestätigt den Anschlag
12:08
Massaker beim Satiremagazin «Charlie Hebdo»
In den Redaktionsräumen der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hat es offenbar eine tödliche Schiesserei gegeben. Das berichten Le Figaro und 20 Minutes. Vermummte Männer seien mit Kalaschnikows hineingestürmt und hätten das Feuer eröffnet, heisst es. Ein Angestellter sagte, es sei ein echtes Massaker, es gebe Tote.
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