Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ausschnitt aus IS-Video. Die Frau rechts ist angeblich Hayat Boumeddiene, die Komplizin der

Bei der Frau vorne rechts soll es sich um Hayat Boumeddiene handeln.

Lebenszeichen von Hayat Boumeddiene

Ein IS-Video soll die Komplizin der «Charlie Hebdo»-Attentäter zeigen



Seit einem Monat fehlt jede Spur von Hayat Boumeddiene. Die «Ehefrau» von Amedy Coulibaly, der am 9. Januar einen Anschlag auf einen koscheren Supermarkt im Osten von Paris verübt und mehrere Geiseln genommen hatte, wird in Syrien vermutet.

Nun gibt es angeblich ein Lebenszeichen. Am Dienstag veröffentlichte die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Internet ein Video, in dem sie Coulibaly und die «Charlie Hebdo»-Attentäter Chérif und Saïd Kouachi feiert und Frankreich mit weiteren Anschlägen droht. 

A call for witnesses released by the Paris Prefecture de Police January 9, 2015 shows the photos of Hayat Boumeddiene (L) and  Amedy Coulibaly, who are considered to be armed and dangerous, and are actively being sought in the shooting death of a woman police in Montrouge, near Paris, on Thursday. Several people were taken hostage at a kosher supermarket in eastern Paris on Friday after a shootout involving a man armed with two guns, a police source said. There were unconfirmed local media reports that the man was the same as the one suspected of killing a policewoman in Montrouge, a southern suburb of Paris on Thursday. REUTERS/Paris Prefecture de Police handout via Reuters (FRANCE - Tags: CRIME LAW) 

ATTENTION EDITORS - NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. THIS PICTURE WAS PROCESSED BY REUTERS TO ENHANCE QUALITY. AN UNPROCESSED VERSION HAS BEEN PROVIDED SEPARATELY

Hayat Boumeddiene und ihr «Ehemann» Amedy Coulibaly. Bild: reuters

Im Video ist eine verhüllte Frau zu erkennen, bei der er sich um Hayat Boumeddiene handeln könnte. Die französischen Behörden würden entsprechende Abklärungen vornehmen, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle dem US-Fernsehsender CNN.

Boumeddiene war nach den Anschlägen auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» am 7. Januar und den koscheren Supermarkt am Tag danach als mögliche Komplizin ins Visier der Ermittler geraten. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie bereits am 2. Januar via Madrid nach Istanbul geflogen und vermutlich am 8. Januar nach Syrien weitergereist war.

Eine Überwachungskamera auf dem Flughafen von Istanbul zeigte Boumeddiene in Begleitung eines einschlägig bekannten Dschihadisten. Die 26-Jährige hatte Amedy Coulibaly in einer religiösen, staatlich aber nicht anerkannten Zeremonie geheiratet. Sie radikalisierte sich und trug zeitweise den Ganzkörperschleier. (pbl)

07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Gefahr von Cyber-Attacken

IS nimmt world wide web ins Visier

Der Islamische Staat (IS) ist nicht nur auf den herkömmlichen Schlachtfeldern eine Bedrohung. Experten gehen davon aus, dass die radikal-islamische Terrororganisation bald auch im Internet Attacken ausführen könnte. 

David De Walt, CEO des führenden Netzwerksicherheitsunternehmen FireEye, sagt gegenüber Financial Times, dass ein Cyber-Angriff der Terrormiliz wohl unmittelbar bevorsteht. Zwar gebe es noch keine gesicherten Hinweise für einen erfolgten …

Artikel lesen
Link zum Artikel