Deutschland
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Arbeitskonflikt

Lokführerstreik in Deutschland nach 14 Stunden beendet



Passengers wait for a U-Bahn underground train during a nationwide strike of Germany's train drivers' union GDL, at Friedrichstrasse underground station in Berlin October 15, 2014. German train drivers staged a nationwide strike for the second time in a week on Wednesday, causing major traffic disruptions as people were forced to use buses, cars and planes. The stoppage by the drivers' union GDL, which is in dispute with state-owned rail operator Deutsche Bahn over pay, meant two thirds of regional train services were cancelled as well as many commuter trains, Deutsche Bahn said.   REUTERS/Fabrizio Bensch(GERMANY  - Tags: POLITICS TRANSPORT BUSINESS EMPLOYMENT)

Gestrandete Passagiere in Berlin. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Die deutschen Lokführer haben ihren 14-stündigen Streik laut der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beendet. Für weitere Auskünfte war die GDL am frühen Donnerstagmorgen nicht zu erreichen. Im Berufsverkehr dürfte es zunächst noch weitere Zugausfälle und Verspätungen geben.

«Wir werden Donnerstagmorgen so schnell wie möglich versuchen, wieder den Normalbetrieb aufzunehmen», sagte ein Bahnsprecher. Pendler sollten aber mehr Zeit einplanen, um rechtzeitig zum Arbeitsplatz zu kommen.

Der Streik der Lokführer hatte am Mittwoch zu teils schweren Behinderungen für Bahnreisende geführt. Im Fernverkehr fuhr nach Angaben der Deutschen Bahn nur jeder dritte ICE, Intercity oder Eurocity. Im Regionalverkehr gab es teilweise noch grössere Probleme.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hatte ihre Mitglieder bundesweit zu einem 14-stündigen Streik aufgerufen. Die GDL verlangt fünf Prozent mehr Geld und zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit. Ein Ende des Tarifstreits ist nicht in Sicht. Ob weitere Streiks eventuell am Wochenende drohen, wollte die GDL nicht sagen. (sda/dpa)

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