Deutschland
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Lutz Bachmann (Bild: Facebook)

Der ehemalige Pegida-Chef Lutz Bachmann trat Ende Januar dieses Bildes wegen zurück. Bild: facebook

Nach Rücktritt

Pegida-Lutz ist wieder zum (An)führer gewählt worden



Lutz Bachmann ist zurück. Die Pegida-Versammlung wählte den 42-Jährigen wieder zum Frontmann der umstrittenen Anti-Islam-Bewegung, wie Bild.de berichtet. Die Wahl dürfte für Ärger sorgen: Bachmann, der Gründer der Pegida-Bewegung, musste Ende Januar von seinem Posten als Chef zurücktreten, nachdem rassistische Äusserungen von ihm bekannt wurden.

So nannte er Asylbewerber im Internet als «Dreckspack» und «Viehzeug» und liess sich in Hitlerpose ablichten. Bei seinem Rücktritt Ende Januar entschuldigte sich Bachmann: «Es waren unüberlegte Äusserungen, die ich so heute nicht mehr tätigen würde.» 

Die Querelen bei der Rechtsaussenbewegung beruhigten sich mit dem Rücktritt von Rassisten-Bachmann nicht. Wenige Tage später trat auch Pegida-Frontfrau Kathrin Oertel zurück. Sie gründete zusammen mit anderen Aktivisten den Verein «Direkte Demokratie für Europa», von dem bisher wenig bekannt ist. Und auch sonst schwindet nach und nach der Rückhalt von Pegida in der Bevölkerung.

Bei den jüngsten Demonstrationen kamen nur noch 2000 Menschen, weit entfernt von den 17'000, die Anfang des Jahres in Dresden gegen die angebliche Islamisierung von Europa demonstrierten. Lutz Bachmann versucht derweil mit Effekthascherei Aufmerksamkeit für seine Positionen zu erlangen: Letzte Woche schlug er in lutherscher Manier eine Liste mit zehn Thesen an die Dresdner Kreuzkirche. (pma)

Pegida: Anhänger und Gegner

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sillum 23.02.2015 13:31
    Highlight Highlight Neckisches Wortspiel: (An)Führer!! Kein Wunder dass unter dem Artikel Themen vorgeschlagen werden wie: Adolf Hitler, Rassismus,usw.
    Klassische (perfide) Leserlenkung. Und auch kein Wunder wenn Pegida-Anhänger Lügenmedien schreien.
  • zombie1969 23.02.2015 12:33
    Highlight Highlight Die Auseinandersetzung der westlichen Gesellschaften mit dem Islam wird dauern. Der Islam ist noch weit davon entfernt im Westen akzeptiert zu werden, was nicht verwundert, wenn man immer Horror-Nachrichten von Sudan bis Iran zu hören bekommt.Nicht der Westen muss sich anstrengen,das die Situation nicht eskaliert,sondern die zuwandernden Muslime.
    Der Islam in Europa radikalisiert sich weiter und die Gegenbewegung lässt nicht auf sich warten.Pegida in Deutschland ist da noch die harmloseste Variante.Wenn man jetzt nicht handelt,fliegt einem hier der ganze Multi-Kulti-Quatsch bald um die Ohren.
  • Hugo Wottaupott 23.02.2015 12:32
    Highlight Highlight kein Wunder führt die dauerhafte Ausstralung WW2 bezogener "Dokus" mit seltsamen Titeln zu solchen Entwicklungen.

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