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File photo of a passenger rushing into a train at the main railway station in Frankfurt, October 17, 2014.  One of Germany's biggest industry associations said that a planned 66-hour strike by train drivers over pay and negotiating rights which starts April 21, 2015, could cost industry as much as 100 million euros a day. The GDL union, which represents about one in ten of railway operator Deutsche Bahn's nearly 200,000 workers, wants a five percent pay rise and a reduction in the working week to 37 hours from 39.  REUTERS/Ralph Orlowski/Files

Bei der Deutschen Bahn ist wieder Alltag eingekehrt.   Bild: RALPH ORLOWSKI/REUTERS

Nach dem Streik: Der Bahnverkehr in Deutschland hat sich wieder normalisiert



Nach dem Ende des Lokführerstreiks im Personenverkehr hat sich der Betrieb bei der Deutschen Bahn am Freitagmorgen weitgehend normalisiert. Die Bahn startete um 04.00 Uhr morgens wieder mit einem weitgehend stabilen Zugverkehr, wie sie in Berlin mitteilte. Vereinzelt könne es aber noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

Der 43-stündige Lokführerstreik im Personenverkehr war am Donnerstagabend um 21.00 Uhr zu Ende gegangen. Bis Betriebsschluss galt der für den Streikzeitraum aufgestellte abgespeckte Ersatzfahrplan weiter. 

Während des Streiks konnten laut Bahn teilweise im Regional- und Fernverkehr mehr Verbindungen angeboten werden als zunächst geplant. Im Fernverkehr wurden zum Teil verlängerte Züge eingesetzt.

Grund für den Ausstand war der seit zehn Monaten andauernde Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL). Die Deutsche Bahn verhandelt parallel auch mit der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), weil beide Gewerkschaften sich nicht auf Spielregeln für ein gemeinsames Vorgehen einigen konnten.

EVG und GDL wollen Tarifabschlüsse für alle ihre Mitglieder erreichen, die Bahn will aber unterschiedliche Ergebnisse für ein und dieselbe Berufsgruppe verhindern. (sda/afp/cma)

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