DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Internet

Twitter kauft Datenlieferant Gnip – Aktie schiesst in die Höhe



epa04057461 (FILE) A file photo dated 08 November 2013 showing a close up of a Twitter app and a Stock market app displayed on a smartphone, in Berlin, Germany. Twitter Inc had a net loss of 511 million dollars in its first quarterly report since its initial public stock offering, the San Francisco-based company said 05 February 2014, falling further in the red than forecast. Total losses for 2013 were 645 million dollars compared to 79 million dollars in 2012, according to the fourth-quarter report. The social-media company went public on November 6, selling shares to raise at least 1.8 billion dollars to fuel continued expansion. The pace of user growth slowed, with 241 million monthly users, up 30 per cent from 185 million monthly users a year earlier. The rate of growth was 39 per cent in the previous period. Revenue more than doubled to 243 million dollars in the fourth quarter, up 116 per cent from the year-ago period.  EPA/Joerg Carstensen

Bild: EPA/DPA FILE

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat den Datenlieferanten Gnip übernommen. Den Kaufpreis gab das Unternehmen am Dienstag in San Francisco nicht bekannt. Anleger honorierten die Übernahme mit einem Kursplus von elf Prozent, dem kräftigsten Zuwachs seit dem Börsengang des Unternehmens im November.

Gnip liefert Daten aus den Archiven sozialer Medien wie Tumblr, Instagram oder Wordpress. Die Übernahme des Unternehmens deutet nach Einschätzung von Analysten darauf hin, dass Twitter sich neue Geschäftsfelder mit dem Verkauf von Datenpaketen erobern will.

Twitter erklärte, die Übernahme von Gnip erlaube es dem Unternehmen, die mehr als 500 Millionen Kurznachrichten (Tweets), die täglich versendet werden, besser zu analysieren. Bislang überliess Twitter anderen Firmen, darunter Gnip, die Analyse der Tweets und den Weiterverkauf an Unternehmen. 

«Öffentliche Tweets erlauben tiefe Einsichten in vielen Bereichen – so sehr, dass Universitäten, Journalisten, Politiker und Unternehmen regelmässig aufbereitete Twitter-Daten nutzen, um Trends zu erkennen, Stimmungen zu analysieren, mit Kunden in Kontakt zu kommen und vieles mehr», erklärte Twitter-Vizechefin Jana Messerschmidt. (oku/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Duellieren wird mobil

PC wird optional: Fantasy-Kartenspiel «Hearthstone» ab sofort auch auf dem iPad spielbar

Das beliebte Kartenspiel Hearthstone schafft den Sprung von PC und Mac auf das iPad. Hersteller Blizzard hatte die mobile Version des Gratis-Games bereits vor längerer Zeit angekündigt. Die Ersten, die sich den «Magic: The Gathering»-Ableger herunterladen dürfen, sind Australier, Kanadier und Neuseeländer. Der Rest der Welt soll in Kürze folgen, verspricht Blizzard.

Versionen für Android, iPhone und Windows-Tablets befinden sich noch in der Entwicklung. (pru)

Weiterlesen zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel