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«John Doe 3» verlor bei einem Minenunfall ein Bein. Er bzw. seine Mutter ist eine der Klägerinnen.

Tech-Giganten werden wegen Todesfällen in kongolesischen Kobaltminen verklagt

Kongolesische Familien von getöteten und verletzten Kindern erheben schwere Vorwürfe an die Adressen von Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla. Die Familien behaupten, die Tech-Giganten hätten von den skandalösen Arbeitsbedingungen in kongolesischen Kobaltminen gewusst und verlangen nun Schadenersatz.

Julian Wermuth
Julian Wermuth



Um was geht's?

Dass die Rohstoffe für unsere Handys, Laptops und Elektroautos teilweise unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen gefördert werden, ist nichts Neues. Nun wurde aber am 15. Dezember in Washington eine Sammelklage (hier kannst du sie nachlesen) von 14 kongolesischen Familien eingereicht, vertreten werden sie durch die Menschenrechts-NGO International Rights Advocates.

Die Klage hat es in sich: Sie wirft den Unternehmen Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla vor, dass sie um die angeblich katastrophalen Arbeitsbedingungen in kongolesischen Kobaltminen, die Teil ihrer Lieferkette sind, gewusst hätten. In den Minen kämen Kinder teilweise zu Tode oder verletzten sich bei Unfällen. Wortwörtlich heisst es:

«Defendants Apple Inc., Alphabet, Inc. (which is the parent company of Google LLC), Dell Technologies Inc., Microsoft Inc., and Tesla Inc. are knowingly benefiting from and aiding and abetting the cruel and brutal use of young children in Democratic Republic of Congo to mine cobalt, a key component of every rechargeable lithium-ion battery used in the electronic devices these companies manufacture. The young children mining Defendants’ cobalt are not merely being forced to work full-time, extremely dangerous mining jobs at the expense of their educations and futures; they are being regularly maimed and killed by tunnel collapses and other known hazards common to cobalt mining in the DRC.»

Was fordern die Kläger?

Die Familien der betroffenen Kinder fordern Schadenersatz für Zwangsarbeit und weitere Entschädigungen für ungerechtfertigte Bereicherung, fahrlässige Aufsicht und vorsätzliche Zufügung von emotionaler Not.

Gemäss dem «Guardian» sei es das erste Mal, dass einer der Tech-Giganten mit einer solchen rechtlichen Herausforderung konfrontiert wird.

Für was wird Kobalt gebraucht?

Kobalt ist ein unerlässlicher Bestandteil der wiederaufladbaren Lithium-Akkus, die in Millionen von alltäglichen Produkten verbaut sind. Die unersättliche Nachfrage nach Kobalt hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht und wird sich bis Ende 2020 voraussichtlich wieder verdoppeln. Mehr als 60 Prozent des Kobalts stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, einem der ärmsten und instabilsten Länder der Welt.

Was werfen die Kläger den Unternehmen vor?

Die Klage behauptet, dass Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla die Bergbauunternehmen unterstützt und begünstigt haben. Ausserdem hätten sie gewusst, dass die Minenbetreiber von der Arbeit von Kindern profitierten, die unter gefährlichen Bedingungen arbeiten mussten – Bedingungen, die letztendlich zu Tod und schweren Verletzungen führten.

Die Familien argumentieren mit der Behauptung, dass ihre Kinder illegal unter anderem in den Minen des Schweizer Rohstoffkonzerns Glencore gearbeitet haben. In den Gerichtsakten wird behauptet, dass Kobalt aus den Glencore-Bergwerken an Umicore, einen in Brüssel ansässigen Rohstoffhändler verkauft wird. Dieser verkaufe das Kobalt dann weiter an Apple, Google, Tesla, Microsoft und Dell.

Andere Kläger in den Gerichtsunterlagen sagen, dass sie in Minen im Besitz von Zhejiang Huayou Cobalt gearbeitet haben. Laut der Klage beliefert das chinesische Berbauunternehmen Apple, Dell und Microsoft.

In der Klage wird ausführlich beschrieben, wie die Kinder der kongolesischen Familien durch die extreme Armut praktisch dazu gezwungen wurden, in den Minen zu arbeiten – und das zu einem Hungerlohn von zwei Dollar pro Tag und nur mit primitiven Werkzeugen in dunklen unterirdischen Tunnels.

Die Familien behaupten, dass einige ihrer Kinder bei Tunneleinbrüchen getötet wurden, während andere gelähmt oder anderweitige lebenslange Verletzungen durch Unfälle davon getragen hätten.

Welche Geschichten erzählen die Kläger?

Insgesamt treten 14 Kläger auf, wir haben drei Beispiele ausgesucht. Die Anklageschrift gibts auf Englisch hier.

Die Klägerin mit dem Decknamen «Jane Doe 1» erzählt, ihr Neffe sei als Kleinkind gezwungen gewesen, in einer Mine Arbeit zu suchen. Dies, weil die Familie sein monatliches Schulgeld von 6 Dollar nicht bezahlen konnte. Die Mine wurde von der Kamoto Copper Company betrieben, die sich im Besitz von Glencore befindet. Er arbeitete unter Tage, als der Tunnel zusammenbrach und ihn lebendig begrub. Die Leiche wurde nie geborgen.

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«John Doe 5» kann seit einem Tunneleinsturz seine Beine nicht mehr benützen. Bild: screenshot anklageschrift

«John Doe 5» arbeitete jeweils vor der Schule in einer Mine von Congo Dongfang Mining (die zu Huayou Cobalt gehört). Bei einem Minenunfall im Juli 2019 stürzte die Decke eines Tunnels ein und begrub 40 Leute. 35 starben auf der Stelle, der Rest wurde in ein nahegelegenes Spital gebracht, wo drei weitere starben. «John Doe 5» war einer der beiden einzigen Überlebenden. Seine Beine kann er jedoch nicht mehr benützen.

Ein weiteres Kind, genannt «John Doe 1», erzählt, dass er mit neun Jahren begonnen hat, in den Minen zu arbeiten. In der Klage heisst es, dass er Anfang des Jahres als menschliches Maultier für die Kamoto Copper Company arbeitete und Taschen mit Kobaltbrocken für 0,75 Dollar pro Tag trug. Eines Tages fiel er in einen Tunnel. Nachdem er von Arbeitskollegen aus dem Tunnel geschleppt wurde, sei er alleine auf dem Boden der Minenanlage zurückgelassen worden, bis seine Eltern von dem Unfall hörten und kamen, um ihm zu helfen. Er sei jetzt von der Brust abwärts gelähmt und werde nie wieder gehen.

Was sagen die Beschuldigten?

Bisher nahm lediglich Glencore und Microsoft Stellung zu den Anschuldigungen. Ein Glencore-Sprecher sagte gegenüber dem «Guardian» folgendes:

«Glencore nimmt die Vorwürfe zur Kenntnis, die in einer am 15. Dezember 2019 eingereichten US-Klage enthalten sind. Glencore unterstützt und respektiert die Menschenrechte in Übereinstimmung mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Kobaltproduktion von Glencore in der DRK ist ein Nebenprodukt unserer industriellen Kupferproduktion. Die Glencore-Operationen in der DRK kaufen oder verarbeiten kein handwerklich gewonnenes Erz. Glencore toleriert keine Form von Kinder-, Zwangs- oder Pflichtarbeit.»

Gegenüber dem «Daily Telegraph» sagte ein Sprecher von Microsoft:

«Falls es bei einem unserer Lieferanten zu fragwürdigem Verhalten kam oder zu möglichen Verletzungen kam, werden wir den Fall untersuchen und Massnahmen ergreifen.»

Apple sagte zur Klage direkt nichts, verwies aber darauf, dass falls ein Glied der Lieferkette nicht Apples Standards einhalten könne oder möchte, die Zusammenarbeit beendet werde. Dies sei im Jahr 2019 bei sechs Kobalt-Verarbeitern der Fall gewesen.

Dell sagte, das man derzeit die Anschuldigungen seitens der Kläger untersuche und führte aus:

«Wir haben nie wissentlich Operationen mit irgendeiner Form von unfreiwilliger Arbeit, betrügerischen Rekrutierungspraktiken oder Kinderarbeit durchgeführt. Wir arbeiten mit Lieferanten zusammen, um ihre Beschaffungsprogramme verantwortungsvoll zu verwalten. Jeder Lieferant mit Meldungen über Fehlverhalten wird untersucht und, wenn ein Fehlverhalten festgestellt wird, aus unserer Lieferkette entfernt.»

Huayou, Google und Tesla nahmen bisher keine Stellung zu der Klage. Für alle Beklagten gilt die Unschuldsvermutung.

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152
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152Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Inspector Callahan 18.12.2019 10:31
    Highlight Highlight Wegen Öl ist ja noch nie einer gestorben. Das ist die scheinheiligste Klage ever - Liebe Ölkonsumenten und Handybesitzer...
  • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 17:52
    Highlight Highlight Richtig traurig und armseelig und so auch gar nichts neues!

    Und es greift einfach viel zu kurz und ist unsinnig, den Endkonsumenten anzugreifen. Er kann ja wohl prinzipiell in gutem Treu und Glaube davon ausgehen, dass ein Produkt, dass er legal, innerhalb eines Rechtsstaates, im offiziellen Handel kauft, legal und Gewalt und Menschenrechtsverletzungen hergestellt wurde!!!

    Wie verf*** billig ist es, als Ausbeuter und Grosskonzern kriminell zu handeln und dann die Verantwortung auf den kleinen Endkonsument zu schieben, mit dem man das Geld verdient?!?
  • Tobias W. 17.12.2019 08:45
    Highlight Highlight Ehrlicherweise sollte hier mal jemand erwähnen, dass unsere wohlstandsverwahrloste Gesellschaft längst abhängig ist von Drecksgeschäften, die uns billige Ware und grossen Wohlstand sichern.

    Niemand hat etwas davon, wenn man sich hier in den Kommentarspalten darüber echauffiert, dann aber wieder (oft zum reinsten Zeitvertreib) den unnötigsten (aber billigen und „lustigen“) Abfall bei Alibaba bestellt.

    Eigentlich könnte sich hierzulande jeder den Preis leisten, welchen zB. ein Smartphone kosten würde, wenn es unter fairen Bedingungen produziert würde. Aber man will viel, und billig.
    • bbelser 17.12.2019 10:26
      Highlight Highlight Warum sollte man also Konzerne nicht verpflichten, fair, nachhaltig und gerecht zu produzieren? Verstehe die Logik beim Konsumenten-Blaming nur begrenzt...
    • DerHans 17.12.2019 10:28
      Highlight Highlight Der beste Kommentar bis jetzt. Man könnte den Eindruck kriegen, diese Firmen horten all diese Metalle nur so zum Spass. Einigen Moralaposteln hier, ist wohl einfach nicht bewusst, was es überhaupt alles benötigt um hier einen Kommentar zu hinterlassen. Da wäre schon genug Blut an deren Händen.
    • Hirngespinst 17.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Ich glaube fast, am Preis müsste gar nicht so fest geschraubt werden.
      Das Geld müsste nur anders (fair!) verteilt werden.
      (Wenn man z.b.auf gewisse 'Talente' in der Chefetage verzichtete evtl.? So als Anfang...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • fluelimatt 17.12.2019 08:31
    Highlight Highlight Soviel ich weiss besteht ein Handelsembargo von USA gegenüber Kongo. Deshalb darf Kobalt aus Kongo gar nicht in USA importiert werden. Es sei denn, es wird in China produziert.
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Deshalb verkauft Glencore auch viel Kobalt an chinesische Firmen.
    • next_chris 17.12.2019 13:23
      Highlight Highlight 99% der produktion von allen Metallen aus dem Kongo geht nach China. Europa hat den Zug schon lange verschlafen.
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 13:37
      Highlight Highlight Europa und die USA importiert die Kobalt-Folgeprodukte aus China, next_chris. So funktioniert eben die Supply-Chain.

      iPhones werden zB. in China hergestellt. Fast alle Smartphone-Akkus auch.

      Ändert nicht daran, dass Glencore menschenverachtend und umweltzerstörend in Kongo Kobalt fördert. Auch wenn sie es an Chinesen verkaufen, landet es oft am Ende in Apple-, Microsoft- oder Tesla-Produkten.

      Und der Profit aus solchen unmoralischen Geschäften landet dann in der Schweiz, zB. bei Glencore. Von wegen Zug verschlafen. Die Headquarters dieser Umwelt- und Menschenzerstörer sind mitten unter uns.
  • Chili5000 17.12.2019 08:19
    Highlight Highlight Weshalb verklagen die den Betreiber dieser Mine nicht, sondern nur die Käufer?
    • bbelser 17.12.2019 10:27
      Highlight Highlight Könnte es sich evt. um das Verursacherprinzip handeln?
    • next_chris 17.12.2019 11:30
      Highlight Highlight Weil Creuseurs kriminelle sind, die Erz von den Minen stehlen.
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 11:41
      Highlight Highlight Sie verklagen die Abnehmer, weil das die Minenbesitzer und die die Händler am wirksamsten trifft, denn sie verlieren dadurch ihre Abnehmer, bzw. müssen deren strengen Auflagen erfüllen, wenn sie weiterhin liefern wollen.

      Die Klagen gegen die Minenbesitzer und Händer folgen dann schon auch noch. Eines nach dem anderen. Es ist nur einfach am effektivsten, zuerst die Abnehmer davon abzuhalten, weiterhin Rohstoffe einzukaufen, an denen das Blut von Kindern klebt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 17.12.2019 08:01
    Highlight Highlight Bei aller Sympathie habe ich das Gefühl, dass die Konzernverantwortings-Initiative genau in die falsche Richtung geht: Dass in Zukunft anstelle der Staaten die Konzerne für die Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte verantwortlich sind, genau das wollen wir doch eben nicht. Dass irgendetwas besser wird, wenn alle alle verklagen können, das glaubt doch auch niemand.

    Und BTW: Das Problem bei Glencore & co. ist Steuervermeidung, das bleibt legal. Als Arbeitgeber sind sie wohl eher besser als die lokale Konkurrenz.
    • bbelser 17.12.2019 10:33
      Highlight Highlight Es werden nicht alle alle verklagen, sondern Konzerne sollen verpflichtet werden, fair, gerecht und nachhaltig zu wirtschaften. Ist eine gerechte Wirtschaft wirklich zu viel verlangt? Wieso schimpfen wir uns dann zivilisiert und rechtsstaatlich, wenn die hochgelobte Demokratie noch nicht mal Minimalstandards durchsetzen kann? Dann sollten wir uns wohl ehrlicherweise in Confoederatio Bananica umbenennen...
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Dong: Die Staaten sind nicht zuständig für die Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte, wie du es glaubst. Das liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Bürgers. Die Staaten sind nur zuständig, entsprechende Gesetze zu erlassen, und Verstösse zu verfolgen.

      In unserer Bundesverfassung steht zB:

      Art. 5: "Private handeln nach Treu und Glauben".

      Art. 6: "Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei."

      Das heisst:
      Du bist selbst für dich verantwortlich, und dass du die Menschenrechte einhälst.
    • Dong 17.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Nochmal anders betrachtet: Wir sollten Konzerne als Maschinen behandeln, nicht als moralische Wesen.

      Konzerne haben ihre eigenen "Interessen" und stehen stets in Konkurrenz zu anderen Unternehmen, einen falscheren Adressaten für Moral kann ich mir nicht vorstellen. Um die Menschenrechte werden wir uns schon selber kümmern müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirling 17.12.2019 06:32
    Highlight Highlight Ich glaube die schlimmsten Probleme im Kongo sind Politik und Armut was gezwungenermassen zusammenhöngt.
    Der grösste Teil des Abbaus im Kongo wird professionell weledigt.
    Es gibt da einfach Leute, die in Minen einbrechen und auf eigene Faust Rohstoffe ausgraben, ohne irgendeine Anstellung.
    Die Minen müssen wegen solchen Leuten durch Sicherheitsleute überwacht werden.
    Und jetzt klagen sie...
    • bbelser 17.12.2019 10:35
      Highlight Highlight Ja, diese blöden kriminellen Armen, warum essen sie nicht Kuchen, wenn sie kein Brot haben? 🙄
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 11:34
      Highlight Highlight Stirling: Lies bitte zuerst die Anklageschrift, bevor du solchen unwahren Unsinn behauptest.
      http://iradvocates.org/sites/iradvocates.org/files/stamped%20-Complaint.pdf

      Denn offensichtlich waren die betroffenen dreizehn Kinder und die vielen, welche sie vertreten, im Auftrag der angeschuldigten Firmen unterwegs, unter anderem auch im Auftrag von Glencore.
    • next_chris 17.12.2019 13:25
      Highlight Highlight @Ueli Glencore kauft kein externes Ore. Und die eigene Produktion ist 100% mechanisiert. Also keine CReuseurs involviert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • next_chris 17.12.2019 05:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • next_chris 17.12.2019 05:31
    Highlight Highlight Diese Creuseurs sind in eine Glencore Mine eingebrochen, und haben illegal auf eigene Verantwortung gegraben. Wo ist jetzt das Fehlverhalten von Glencore? Unterdessen wird dieser Teil der Mine von der Armee bewacht. Bei Glencore und im industriellen Kobalt abbau gibt es keine Kinderarbeit. Das grosse Problem ist aber die Armut der Bevoelkerung, da gibts es nur eins... mehr Arbeitsplaetze schaffen.
    • Silverstone 17.12.2019 07:52
      Highlight Highlight Für die Wahrheit wird man natürlich wieder geschasst, oder wie hier einfach nur geblitzt...
      Bei vermeintlichen Tragödien das Gegenteil ans Licht bringen will das Volk halt nicht hören *facepalm*
    • ChlyklassSFI 17.12.2019 08:47
      Highlight Highlight Noch mehr Minen schaffen?

      Was bedeutet dein Profilbild?
    • Florotor 17.12.2019 09:12
      Highlight Highlight Aye, Aye, Sir! Schlage vor, wir heben noch drei Kompanien Schlägertrupps zusätzlich aus, damit sie weiter die lokale Bevölkerung, die offenbar Land und Mine nicht ohne weiteres an Glencore abtreten will, vom Acker prügeln und schiessen können, eine Ausrüstung mit Schweizer Waffentechnik wäre wünschenswert wegen der Arbeitsmarkt-Effekte im Inland. Und dann pumpen wir weiter ungestört den Dreck unserer Mining-Operations ungeklärt auf die Äcker der Dörfer rundherum und wenn einer etwas will, dann sagen wir ihm, er soll sich mal kreuzweise ins Knie ficken!

      Glencore, krieg ich den Job?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 16.12.2019 23:50
    Highlight Highlight Natürlich wissen das Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla. Wir wissen es ja auch. Und alle ignorieren es geflissentlich. Es geht ja allen immer "besser". 🙄
  • fireboltfrog 16.12.2019 23:43
    Highlight Highlight Die Tech Giganten benutzten unter anderem schweizer Mittelsmänner wie Glencore, welche von unserer „liberalen“ WR profitieren und hier nicht für ihre Tätigkeiten belangt werden können.
  • Darkside 16.12.2019 23:42
    Highlight Highlight Ich schätze es ist wohl einfacher die Tech Konzerne zu verklagen als die eigenen hochkorrupten Regierungen, die diesen Mist zulassen. Traurig genug. Derweil ist Glasenbergs grösstes Problem in dieser Jahreszeit, dass er nicht weiss ob jetzt Taylor Swift oder Ed Sheeran in der Bosshard Arena an der Weihnachtsfeier von Glencore auftreten sollen.
    • Antinatalist 17.12.2019 00:05
      Highlight Highlight Schon einmal daran gedacht, dass diese korrupten Regierungen von westlichen Konzernen ganz bewusst "installiert" wurden?
    • bbelser 17.12.2019 00:06
      Highlight Highlight Es ist absolut richtig, die Tech-Konzerne zu verklagen, die die Korruption in afrikanischen Staaten fördern, befeuern und davon händereibend profitieren.
    • Antinatalist 17.12.2019 00:09
      Highlight Highlight Um dir eine Idee davon zu geben, wie das so abläuft...
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  • bbelser 16.12.2019 23:23
    Highlight Highlight Hoffentlich für viele ein Anstoss für ihr Ja zur Konzernverantwortungs-Initiative!
    Auch wenn man sie jetzt schon überall rumheulen hört: "wir können doch nicht die ganze supplychain bis zur Kobaltmine im Kongo überprüfen, wir armen überforderten Manager... ".
    Wenn Konzern-Manager das nicht gebacken kriegen, sind sie offensichtlich unfähig oder nehmen einfach schulterzuckend Tote in Kauf für ihre Produktion. Das sollten wir stoppen.
    • swisskiss 17.12.2019 00:13
      Highlight Highlight bbelser: Das werden wir auch stoppen! So wie die Gesetzesverschärfung bei Sölnderunternehmen dazu führte, dass diese die Schweiz fluchtartig verliessen, wird eine Gesetzesverschärfung zur Verantwortung von internationalen Firmen dazu führen, dass diese die Schweiz verlassen und ihren Hauptsitz in steuergünstige Länder verschieben, die liberalere Gesetze kennen. Wir werden ABSOLUT NICHTS erreichen, dass diese Firmen zwingt mehr Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Ausser das wir unserer Gewissen beruhigen und weiterhin die Produkte dieser Firmen konsumieren.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.12.2019 00:24
      Highlight Highlight Dann müssten die ganzen selbstgefälligen Manager zum ersten Mal in ihrer bequemen Karriere mal wirkliche Verantwortung übernehmen und nicht nur immer davon schwadmfeln, um ihren Lohn zu rechtfertigen.
    • bbelser 17.12.2019 00:42
      Highlight Highlight Konzerne, die nur in der Schweiz bleiben, damit sie so wirtschaften können, dass infolgedessen im Kongo Kinder draufgehen: wollen wir die denn in unserem sauberen, humanen und rechtschaffenen Land? Gibt's da keine politische und moralische Verantwortung? Ist alles nur noch der Logik der Profitmaximierung unterworfen und damit alternativlos?
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  • Urs457 16.12.2019 23:19
    Highlight Highlight Die Klage sollen die Gerichte klären, aber ich denke, dass es auch wichtig ist ein paar Fakten zu kennen. Nur 5% der Kobaltproduktion werden aktuell für die Elektromobilität verwendet. 95% werden anderweitig verwendet, z.B. 7% für Katalysatoren, was bisher noch kaum je ein Thema in der Presse war. Aber die Elektroautos...
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    • Urs457 16.12.2019 23:38
      Highlight Highlight Sorry, nur ein paar Pixel helfen nicht. Hier der Link zur Präsentation von Prof. Dr.-Ing. Rainer Klein von der Hochschule Baden-Württemberg auf Youtube
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      Und hier der Link zum PDF der Präsentation, Thema Kobalt auf Seite 56: https://www.mosbach.dhbw.de/fileadmin/user_upload/dhbw/redaktion/presse/news_2019/DHBW_MOS_Mythen_Elektromobilitaet_Vortrag_Okt_2019.pdf
    • reactor 17.12.2019 02:58
      Highlight Highlight Guter Beitrag! Danke!
    • d-effekt 17.12.2019 09:33
      Highlight Highlight Schon mal weitergedacht?
      Der Anteil Elektroautos weltweit ist viel tiefer als 5% - benötigt aber jetzt schon über 5% der Kobaltproduktion.
      Dr. Klein rechnet ja sogar vor, dass man zu diesen Bedingungen die Produktion ruhig mehr als verdoppeln kann. Und mit dem Kobaltraubbau unter den Meeren sogar verfünffachen kann.
      Die Natur wirds freuen.
      PS: Dr. Klein arbeitet für die Autoindustrie.
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  • Canniuanos 16.12.2019 23:15
    Highlight Highlight In diesem Zusammenhang...

    Höchste Zeit auch diesem "Fair Trade" Schwindel an den Karren zu fahren. Kaffee, Kakao, Bananen u.v.m... da bekommen die Produzenten lediglich 2 Rappen mehr d.h. vielleicht 10 statt 8 lausige Rappen für ein Produkt für das man hier das Fünfzigfache über den Tresen schiebt und die Ettikettenschwindler lachen sich ins Fäustchen. Fair sieht anders aus!
  • homo sapiens melior 16.12.2019 23:12
    Highlight Highlight Das einzige Schweizerische an Glencore ist der Firmensitz in Zug. Warum sonst würde ein Amerikaner ein internationales Unternehmen in der Schweiz anlegen? Machen solche bösartigen Ausbeuter und Steuerbetrüger niemanden ausser mir wütend? Sie zerstören Menschenleben und Umwelt für die persönliche Bereicherung. Es ist ja nicht so, dass der Konzern zu arm wäre, um zum Beispiel fairer mit Angestellten und Natur umzugehen. Wir werden von Piraten und Mafiosi regiert, die sowas zulassen. Rund um die Welt. Überall derselbe Dreck.
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 00:47
      Highlight Highlight "Machen solche bösartigen Ausbeuter und Steuerbetrüger niemanden ausser mir wütend?"

      Doch. Mich auch, homo sapiens melior.
    • npe 17.12.2019 02:29
      Highlight Highlight Genau.. 😡 Dank Konzernverantwortungsinitiative haben wir nun die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.
    • Antinatalist 17.12.2019 03:30
      Highlight Highlight DIe Schweiz bietet solchen Unternehmen eine Plattform und profitiert selbst mit. Unter dem Deckmäntelchen "Neutralität" sagt die Schweiz dann, man habe keine Möglichkeiten, dem Unternehmen solche Machenschaften auszutreiben. Stimmt. Allerdings sollte man die Plattform erst gar nicht anbieten, sonst ist man unglaubwürdig. Tatsächlich tragen solche Firmensitze auch zum Schweizer Wohlstand bei. Einfach so ganz ohne Profit lässt die Schweiz kein eigentlich ausländisches Unternehmen hier den Hauptsitz "hinstellen".
      Die Schweiz hat wohl mitunter die blutigsten Hànde. Aber man rühmt sich neutral.
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  • T13 16.12.2019 22:55
    Highlight Highlight Wieso verklagen die die techfirmen und nicht die mienenbesitzer?
    Rechnet man sich damit ne höhere chance auf nen vergleich aus?
    • MaskedGaijin 16.12.2019 23:30
      Highlight Highlight Und warum nicht auch Xiaomi, Huawei, Lenovo, Oppo usw.?
    • P. Silie 16.12.2019 23:54
      Highlight Highlight Es werden westliche Firmen verklagt. Firmen in Ländern die sich Menschenrechte auf die Fahne geschrieben haben. Der mediale Aufschrei ist gross und das schlechte Gewissen der Konsumenten sowie der zusätzliche Druck auf diese Firmen düfte erfolgsversprechender für eine Schadensersatzzahlung sein.

      In China interessiert das kein 🐷
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 01:11
      Highlight Highlight Die Minenbesitzer kommen als nächstes dran. Da steht zB. in der Anklageschrift:

      "The mine was operated by Kamoto Copper Company (KCC), which is owned and controlled by mining giant Glencore plc (hereinafter “Glencore”), which was founded by convicted tax evader and illegal trader Marc Rich and is known for widespread violations of human rights and environmental laws, as well as participation in rampant corruption all over the world."

      Besitzer ist Glencore in Zug. Und die schneiden in der Anklageschrift ziemlich schlecht ab.
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  • Andre Buchheim 16.12.2019 22:32
    Highlight Highlight Jeder, der von menschlicher Arbeitskraft profitieren will, sollte für das Wohlergehen aller Beteiligten mit Verantwortung tragen. Wir lagern das Leid unseres Luxuslebens aus in ferne Länder, jetzt holt es uns wieder ein, geschundene Kinderseele für Kinderseele. Das Ganze greift zwar noch nicht weit genug, aber es ist ein Anfang. Ein einzelner Stein kann ja eine Lawine auslösen.
  • derEchteElch 16.12.2019 22:02
    Highlight Highlight Verantwortlich für all die Verletzten und Opfer sind einzig die Minenbetreiber vor Ort und die Vorgesetzten aller Arbeiter..

    Das ist Fakt.

    Aber es ist öffentlichkeitswirksamer, wenn man auf Apple, Microsoft u. Tesla losgeht.

    Hat sicher ein Öko-Aktivist eingefädelt..
    • Kaishakunin 16.12.2019 22:48
      Highlight Highlight Auch Abnehmer können und müssen Druck auf Produzenten machen.
    • homo sapiens melior 16.12.2019 23:16
      Highlight Highlight Wenn du also beispielsweise einen Unfall hast und jemanden tötest, weil dein Auto defekte Bremsen hatte, ist nicht der Autohersteller schuld, sondern du, weil du dein Fahrzeug nicht richtig beherrscht. An unserem Beispiel funktioneren die Bremsen nicht richtig, weil irgendein Arsch aus Geldgier, minderwertige Materialien verwendet hat, die den Anforderungen nicht mal ansatzweise genügen. Aber alles egal. Die sind unschuldig. Du bist ganz allein schuld. Du bist ja gefahren.
    • bbelser 16.12.2019 23:38
      Highlight Highlight Nö, verantwortlich ist "eine Wirtschaft, die tötet". Und in dieser Wirtschaft sind die Techgiganten verantwortliche Player, die mit ihrer Marktlogik beliebig Druck auf die afrikanischen Produzenten ausüben.
      Nenn es von mir aus auch "Kolonialisierung 2.0".
      Es ist billigste Verantwortungslosigkeit, das nun auf die Minenbetreiber abzuschieben... Aber darin haben die Europäer ja jahrhundertelange Übung.
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  • Meyer Andrej 16.12.2019 22:01
    Highlight Highlight Hauptsache saubere Fahrzeuge und ein gutes Gewissen. Dass sich die Grosskonzerne weder um die Leute in diesen Ländern, die Kunden und die Umwelt scheren, ist ja allseits bekannt und alles Andere ist eine heuchlerische Verweigerung der Realität.
    • Astrogator 16.12.2019 22:54
      Highlight Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass der überwiegende Teil der Kobalt-Produktion nicht in Fahrzeug-Akkus fliesst.

      Da stellt sich die Frage, verzichtest du auf ein Handy?
    • Randen 16.12.2019 23:17
      Highlight Highlight Ein Verbrenner benötigt direkt und indirekt deutlich mehr Kobalt als ein Elektroauto.
    • Antinatalist 17.12.2019 04:22
      Highlight Highlight @Astrogator: Der überwiegende Teil der Kobalt-Produktion fliesst *NOCH* nicht in die Akkus von Elektrofahrzeugen. Aber das ändert sich schon bald.

      Umicore hat erst vor gut einem halben Jahr Europas grösste Kobaltraffinerie in Kokkola (Finnland) übernommen und der CEO gab folgendes Statement ab: "I am proud of Umicore’s contribution to the accelerating transition to cleaner mobility in Europe and the rest of the world.” Dieses Kobalt wird vollständig in Elektrofahrzeugen landen. Die Menge entspricht aktuell etwa einem Viertel dessen, was in der DR Kongo abgebaut wird. Tendenz sicher steigend.
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  • In vino veritas 16.12.2019 21:49
    Highlight Highlight In diesem Zusammenhang hätte man auch noch die Konzernverantwortungsinitiative. Besonders weil auch Glencore in diesen Machenschaften verstrickt ist.

    https://konzern-initiative.ch/hintergrund/

    Was hier alles aufgelistet ist... 😩😳😠🤬
    • Meyer Andrej 16.12.2019 22:27
      Highlight Highlight Richtig! Moralisch absolut verwerflich, auf dem Buckel von Menschenleben Mrd. zu verdienen.
    • Adam Smith 16.12.2019 22:35
      Highlight Highlight Diese Initiative wird hoffentlich haushoch abgelehnt. Die Pro-Argumente sind bestenfalls augenwischerei und absolut hanebüchen. Sie ist nicht umsetzbar und öffnet Tür und Tor für erpresserische Klagen. Unternehmen haften durch diese Initiative für jegliches Fehlverhalten in der Supply Chain, was heisst, dass sich Unternehmen rechtfertigen müssen für Dinge, die sie teils gar nicht wissen können, geschweige denn begangen haben.
    • Astrogator 16.12.2019 22:58
      Highlight Highlight "Unternehmen haften durch diese Initiative für jegliches Fehlverhalten in der Supply Chain, was heisst, dass sich Unternehmen rechtfertigen müssen für Dinge, die sie teils gar nicht wissen können, geschweige denn begangen haben."

      Das kann man getrost als Bullshit bezeichnen. Heute brüstet sich jedes Unternehmen damit sauber zu produzieren und eben genau die gesamte Supply Chain in die Verantwortung zu nehmen.

      Gehen wir doch für einmal davon aus, dass die CEO's dieser Unternehmen das ernst meinen. Dann kann nichts von dem was du befürchtest eintreten.
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  • landre 16.12.2019 21:45
    Highlight Highlight "(...) Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla (...)"

    "Ausserdem hätten sie gewusst, das die Minenbetreiber von der Arbeit von Kindern profitierten, die unter gefährlichen Bedingungen arbeiten mussten – Bedingungen, die letztendlich zu Tod und schweren Verletzungen führten."

    Gerechtigkeit durch Judikative ist immer willkommen, aber da werden nur amerikanische juristische Personen zitiert, obwohl mittlerweile nicht nur juristische sondern auch die meisten physischen Personen weltweit ((Tim C, Mark Z, Bill G, Elon M, usw. Inbegriffen) dieses gewisse Wissen mit sich tragen...
  • SunshineCoast 16.12.2019 21:36
    Highlight Highlight Wie wollen immer das neuste und gleichzeitig das günstigste und es scheint so das wir nie satt vom Konsum werden. Dabei vergessen wir das je mehr wir besitzen, andere weniger bekommen.
    • Meyer Andrej 16.12.2019 22:28
      Highlight Highlight Das günstigste sind in diesem ganzen Kreislauf nur die Löhne der ausgebeuteten Menschen. Aber auch die 30€ Monatslohn sind nach Ansicht von Glencore und co. sicherlich noch um 29€ zu hoch. Pfui!
    • Canniuanos 16.12.2019 23:02
      Highlight Highlight Wer ist eigentlich dieses ominöse "wir", das immer an allem schuld sein soll? Sprich bitte für Dich selbst; wenn *Du* das willst, dann ist das einzig Dein Problem.

      [Geschrieben auf einem 7 Jahre alten Laptop, aus zwei baugleichen zusammengebastelt bei denen jeweils etwas kaputt war. Et voila, funzt wieder prächtig und wird noch mehrere Jahre halten.]

      Salve.
    • next_chris 17.12.2019 05:38
      Highlight Highlight Creuseurs verdienen viel mehr als das. Ausserdem sind sie nicht angestellt und in diesem Fall Einbrecher bei Glencore.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandromedar 16.12.2019 21:25
    Highlight Highlight Gibt's auch bei Schweizer Firmen; Glencore lässt grüssen! Deshalb: KONZERNVERANTWORTUNGSINITIATIVE

    https://konzern-initiative.ch/skandal/glencore-mine-vergiftet-kinder/
    • Paddiesli 16.12.2019 22:21
      Highlight Highlight Die Fahne hängt schon lange in meinem Fenster. 👍
      Bitte, liebe SchweizerInnen, wir müssen endlich Verantwortung übernehmen. Auch wir alle selber. Denn Politik und Wirtschaft allein schaffen es offenbar nicht.
      Aktuelles Beispiel: der lauwarme 25te, vereinte Klimafurz.
    • swisskiss 17.12.2019 00:30
      Highlight Highlight Paddiesli: Jööö...und dann? Innert einem Jahr haben alle international tätigen Firmen ihren juristisch relevanten Hauptsitz ins Ausland verlegt. Sind nicht mehr zu belangen, des Schweizers Gewissen ist beruhigt und man kann weiterhin dem Luxus grenzenloser digitaler Mobilität frönen.

      Braucht ein bisschen mehr, als Fahnen aufzuhängen!
    • Ueli der Knecht 17.12.2019 01:21
      Highlight Highlight Glencore wird in der Anklageschrift mehrmals erwähnt und schneidet da äusserst schlecht ab.

      Ich hab die Anklageschrift nur mal grob überflogen, aber alle Geschädigten arbeiteten offenbar in Minen, die direkt oder indirekt zum Imperium von Glencore gehören.

      Und wenn ich das richtige interpretiere, müssten spätestens jetzt auch die schweizer Strafbehörden gegen Glencore-Verantwortliche in der Schweiz aktiv werden, weil die offenbar kongolesische Beamte bestochen haben.
      https://seekingalpha.com/news/3523988-u-k-fraud-office-opens-probe-of-suspected-bribery-glencore
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  • FaridBang3000 16.12.2019 21:04
    Highlight Highlight und ich lese den artikel auf meinem smartphone...shame on me
    • Tomlate 16.12.2019 21:31
      Highlight Highlight Tja, wir hacken alle auf SUV Besitzer und Vielfliegern rum. Aber über die Ressourcen, die das Internet und die damit verbundenen Geräte verschlingt, redet kaum jemand. Von meinem iPhone gesendet 😬
      Wiederum trägt das Internet zur Transparenz und Diskussion zu solchen Themen enorm bei....
    • MGPC 16.12.2019 21:44
      Highlight Highlight Du kannst schon weiter dein Smartphone benutzen. Wichtig dabei ist einfach den Mund zu halten und nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Erst wenn du dich am morgen nicht mehr im Spiegel sehen kannst, solltest du etwas ändern. Aber leider setzen wir alle schon wenn der Wecker klingelt unsere Masken auf und sehen uns selbst gar nicht mehr. 🤷🏻‍♂️
    • FaridBang3000 16.12.2019 22:02
      Highlight Highlight ja, hauptsache man fängt endlich an, etwas zu ändern. jeden tag etwas nachhaltiger denken und leben und als nächstes ein fairphone kaufen ;)
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