Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

So einfach kann mobile Kommunikation angeblich sein. Screenshot: justyo.co

Yo!

Hier kommt die perfekte WhatsApp-Alternative für Schreibfaule. Allerdings gibt es einen Haken

Die digitale Demenz breitet sich aus. Wer's nicht glaubt, soll Yo ausprobieren.



Update: Die Yo-App ist bereits gehackt worden, wie der US-Techblog Techcrunch am Freitag (US-Ortszeit) berichtete. Es gebe ernsthafte Sicherheitsprobleme, bestätigte der Entwickler.

Falls Sie Yo nicht kennen, ist das kein Weltuntergang. Lesen Sie einfach weiter und denken Sie daran, dass ich Sie gewarnt habe!

Aber was ist Yo überhaupt?

Leider nein! Knapp daneben ist die Untertreibung des Jahrhunderts. Denn Yo ist eine App, die niemand, wirklich niemand auf dem Smartphone braucht. Oder etwa doch?

Aha! Demnach ist Yo nicht nur dazu da, um andere Smartphone-Nutzer mit Zwei-Buchstaben-Nachrichten zu nerven.

Wer hat's erfunden?

Yo ist eine Messaging-App für Apples iOS-Geräte und für Android. Damit lässt sich nur ein Standardtext senden und empfangen. Und das ist «Yo». Bei eingeschaltetem Lautsprecher erklingt eine dünne roboterartige Stimme, ansonsten taucht nur die Nachricht auf.

Wenn man die App zum ersten Mal startet, gilt es einen Benutzernamen zu wählen und Push-Nachrichten zu erlauben. Dann kann es losgehen: Yo-Nutzer können sich gegenseitig Nachrichten senden. Der Inhalt: «Yo».

Um von anderen Yo-Nutzern (die den Yo-Benutzernamen nicht kennen) gefunden zu werden, soll man die eigene Handynummer eingeben. Dann will Yo auf die gespeicherten Kontakte zugreifen, um andere Yo-Nutzer zu finden.

Das ist alles?

Ja. Zumindest vorläufig.

Das muss ein Scherz sein!

Hmmm. Die Yo-App ist am 1. April 2014 im Silicon Valley lanciert worden. Ein Software-Entwickler namens Or Arbel hat dafür angeblich nur acht Stunden benötigt.

Dem jungen Mann scheint es ernst zu sein. Er ist von Israel nach San Francisco umgezogen, um der Yo-App zum Durchbruch zu verhelfen. Die Idee stammt angeblich von seinem früheren Arbeitgeber, der eine App mit nur einem grossen Button wünschte. Auftrag war es, andere Leute möglichst einfach benachrichtigen zu können, ohne anzurufen oder eine SMS zu schreiben. 

Arbel weigerte sich zunächst, entdeckte dann aber das Potenzial ... Nun versucht er Yo als kontextbasiertes Kommunikationsmittel zu vermarkten und sucht strategische Partner. Laut der «Financial Times» hat er bereits eine Million US-Dollar Risikokapital erhalten – und zwar von der Investitionsfirma seines früheren Arbeitgebers.

Und was bringt es?

Warum sollte man so viel Geld in eine App investieren, die lediglich Zwei-Buchstaben-Nachrichten verschickt? Ein praktisches Beispiel zeigt sich zur Fussball-WM. Yo-Nutzer können sich automatisch benachrichtigen lassen, wenn in Brasilien ein Tor geschossen wird. Um die Benachrichtigung zu aktivieren, muss man nur den Benutzernamen WORLDCUP zu den Kontakten hinzufügen.

Wird sich das Zwei-Buchstaben-Messaging durchsetzen? Noch ist Yo nicht viel mehr als eine Tech-Blase, die platzen könnte. Der Entwickler hingegen erhofft sich kommerziellen Erfolg. Firmen sollen auf den Yo-Zug aufspringen und die Schnittstelle nutzen, um mit Kunden unkompliziert in Verbindung zu treten. Als Beispiel wird Starbucks genannt: In den Filialen könnten sich Gäste per Yo informieren lassen, wenn das Bestellte abholbereit ist.

Noch fehlen solche praktischen Anwendungsmöglichkeiten. Die App dürfte vor allem Experimentierfreudige ansprechen. Dass man der US-Firma, respektive der App, Zugriff auf die eigenen Kontakte erlauben soll, ist allerdings problematisch.

Dazu passt auch ein Fehler auf der Yo-Website. Ein Klick auf den «Privatsphäre»-Link führt ins Leere ...

Anmerkung: Die Privatsphäre-Bestimmungen sind unter diesem Link zu finden. Darin steht, dass der Anbieter nicht für die Sicherheit der Nutzerdaten garantieren kann. Auch das eine Standardklausel, die zu denken gibt.

Versteckte Funktionen

Und noch eine Anmerkung: Es gibt mehrere versteckte Funktionen in der App. Wenn man zweimal auf einen Namen tippt, wird ein «YoYo» gesendet. Und mithilfe des Plus-Zeichens (innerhalb der Hinzufügen-Funktion) lassen sich Gruppen erstellen.

Via Vox

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese wichtige Handy-Funktion kann dein Leben retten – 68% der Schweizer kennen sie nicht

Zwei Drittel der Schweizer haben keine Ahnung, wie man rasch per Tastenkombination mit dem Handy einen Notruf absendet. Die internationale Notrufnummer kennen rund 40 Prozent nicht. Damit gefährden sie ihre eigene Rettung und die Rettung anderer.

Smartphones von Apple, Samsung, Huawei, etc. können über eine vom Handy-Hersteller eingerichtete Tastenkombination einen Notruf absetzen. Wer sich in einer Notsituation befindet und die Notrufnummer nicht wählen kann oder sich – beispielsweise im Schockzustand – nicht daran erinnert, kann so trotzdem jederzeit Hilfe rufen.Das Problem: 68 Prozent der Schweizer wissen nicht, wie man auch bei gesperrtem Handy schnell per Tastenkombination einen Notruf absendet. Gar nur eine von fünf …

Artikel lesen
Link zum Artikel