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Dieser Schülerin verdanken wir das Kopftuch-Emoji – nun erntet sie Hass und Häme

Eine junge Frau in Österreich bringt Apple und Co. dazu, ein Kopftuch-Emoji einzuführen. Das «Time Magazine» zählt sie darum zu den 30 einflussreichsten Teenagern der Welt. Und die Hater haben ein neues Ziel.



Mit Beharrlichkeit und Idealismus hat eine junge Muslima erreicht, dass Apple ein Kopftuch-Emoji einführt.

Es sei die typische David-gegen-Goliath-Geschichte, konstatiert die ARD: Eine 16-jährige Schülerin bringe einen Grosskonzern dazu, eine Idee umzusetzen, die ihr auf der Seele brenne.

Die junge Frau heisst Rayouf Alhumedhi und besucht in Wien eine Privatschule. Anfang November wurde sie vom renommierten «Time Magazine» ins diesjährige Ranking der 30 einflussreichsten Teenager der Welt aufgenommen.

Rayouf erzählt, sie habe beim Erstellen einer WhatsApp-Gruppe mit Freundinnen festgestellt, dass es kein Kopftuch-Emoji gab. Das wollte sie ändern, doch bei Apple reagierte man nicht auf ihre erste Anfrage. Die junge Frau gab nicht auf:

«Sie recherchierte, wie man dem Unicode Consortium – jener Organisation, die für die Entwicklung der Emojis zuständig ist – einen offiziellen Vorschlag unterbreitet. In dem siebenseitigen Antrag erzählt sie von der jüngeren Geschichte des Kopftuchs und argumentiert: ‹550 Millionen muslimische Frauen tragen Hijab. Trotz dieser enormen Zahl ist für die Leute nicht einmal eine Taste auf der Tastatur reserviert.›»

quelle: kurier.at

Für ihre Kampagne The Hijab Emoji Project erhielt sie viel Unterstützung, auch von Reddit-Gründer Alexis Ohanian.

Bild

«Person mit Kopftuch»: So sieht das Emoji auf iOS-Geräten wie dem iPhone aus. bild: emojipedia.org

Hasserfüllte Reaktionen

Der Hidschab sei wichtig für ihre Identität, sagt die Tochter eines saudischen Diplomaten. Und ihre Schule schreibt in einer Mitteilung, das Emoji sei «ein Schritt vorwärts, um die ‹Diversity› zu feiern und den Islam in der Gesellschaft zu akzeptieren».

Ihr Engagement bringt Rayouf allerdings nicht nur Lob und Ehre ein, sondern auch Hass und Häme. Nachdem österreichische Online-Medien über ihr Kopftuch-Emoji berichten, hagelt es in den sozialen Netzwerken negative Kommentare.

Bild

Rayouf Alhumedhi. screenshot: derstandard.at

Der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) bezeichnet die Auszeichnung durch das «Time Magazine» als «Irrsinn».

Dazu muss man wissen, dass in Österreich seit Herbst ein «Anti-Verhüllungsgesetz» gilt. Dieses richtet sich vor allem gegen verschleierte Musliminnen. In der Praxis sorgt es aber für Irritationen – weil es auch Clowns, Fahrradfahrer und Maskottchen trifft.

Abgesehen von vielen gehässigen Rückmeldungen, die das Hidschab-Symbol als «Rückschritt ins Mittelalter» bezeichnen, gibt's bei Facebook aber auch besonnene Reaktionen:

«Die meisten, die sich hier abschätzig zu Wort melden, wären wohl schon am Englisch gescheitert, um mit Apple Kontakt aufzunehmen. Hat das Mädel doch einwandfrei gemacht. Jetzt gibt's ein Kopftuch-Emoji. Stört euch das wirklich?»

quelle: facebook

Umfrage

Braucht es ein Kopftuch-Emoji?

1,979

  • Ja 👍48%
  • Nein 👎39%
  • Weiss nicht13%

Erst ab Android 8.0

Als Apple im Sommer neue Emojis präsentierte, die das Unicode-Konsortium bewilligt hat, war darunter – neben einer stillenden Mutter und einem kotzenden Smiley –  eine Frau mit Hijab.

Das Kopftuch-Emoji ist Teil von Unicode 10 und seit dem Update auf iOS 11.1 auf iPhone und Co. verfügbar. Die meisten Android-User müssen sich hingegen noch etwas gedulden: Von Google gibt es das Kopftuch-Emoji erst ab Android 8.0.

Bild

screenshot: emojipedia.org

So berichtete CNN im Juli dieses Jahres über die Schülerin

Weitere einflussreiche Teenager des Jahres 2017

Shibby de Guzman, 14

epa06093888 Filipino girl Shibby de Guzman holding a placard leads students of Saint Scholastica College during a protest rally in Manila, Philippines, 18 July 2017. Hundreds of students of Saint Scholastica College walked out from their school classes to stage a demonstration against the government's war on drugs which has led to at least 7,000 deaths and 12,000 homicide cases.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Engagiert sich gegen den blutigen Anti-Drogenkrieg des philipinischen Präsidenten Rodrigo Duterte. Bild: EPA

Mikaila Ulmer, 13

Mikaila Ulmer, 11, of Austin, Texas, founder and CEO, Me and the Bees Lemonade, addresses the White House Summit on the United State of Women in Washington, Tuesday, June 14, 2016. (AP Photo/Cliff Owen)

Hat das Start-up Me & The Bees Lemonade lanciert, um gegen das Bienensterben zu kämpfen. Bild: Ap

Isaac Hempstead Wright, 18

Isaac Hempstead Wright attends the

Spielt Bran Stark in «Game of Thrones». Bild: Powers Imagery/Invision/AP

Das könnte dich auch interessieren:

Das Die-30-einflussreichsten-Teenager-der-Welt-Ranking von 2016

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

abspielen

Video: srf

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46
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 16.11.2017 15:06
    Highlight Highlight Who cares...eines mehr das nur selten benützt wird.
  • GeorgOrwell 1984 16.11.2017 09:54
    Highlight Highlight Bravo, eine selbständige, sich wehrende Frau... Finde die Kommentare sehr interessant, die sehr schnell bereit sind zu verurteilen, wie z.bsp. dass die Frauen unterdrückt werden im Islam... Aber es nicht einsehen wollen, dass da eine Frau einen Konzern dazu bringt, gerecht zu sein... Wie gesagt, Chapeau..
    MFG
  • Gsnosn. 16.11.2017 06:51
    Highlight Highlight Schon schlimm, ich fühle mich alt mit 31 Jahre. Ich mache immer noch Old school :-) :-O smile.
  • "The Daily Empörer" 16.11.2017 06:48
    Highlight Highlight Junge gebildete Frauen, die sich Gehör verschaffen provozieren. Stehen sie dann noch positiv für eine Religion, die landläufig als hinterwäldlerisch repressiv gilt, ist die Hölle los. Ironisch genug äussert sich in der Reaktion eine gute Portion Repression....
    • Baccaralette 16.11.2017 09:04
      Highlight Highlight Junge gebildete Frauen wissen gemeinhin eigentlich auch, dass der Islam keine frauenfördernde Religion ist. Noch nicht mal eine gleichstellende. Krass.
      Und wofür man einen Emoji mit Hijab braucht, erschliesst sich mir jetzt gerade nicht.
    • GeorgOrwell 1984 16.11.2017 11:05
      Highlight Highlight Baccara: Hier zu sagen, dass Islam frauenfeindlich ist, ist nicht gerade schlau, denn genau in diesem Beispiel sehen wir, dass die Frau (offensichtlich Muslimin), gebildet und selbstbewusst ist... in einer frauenfeindlichen Umgebung, hätte Sie keine Stimme... von mir "Bravo" so soll es weitergehen und die Frauen sollen sich zu schützen wissen. mfg
    • "The Daily Empörer" 16.11.2017 13:52
      Highlight Highlight Sie widersprechen gerade der Realität. Die Frau ist gebildet, gefördert, vertritt ihre Meinung öffentlich UND ist Muslimin. ... Der Versuch, die Frau zu mansplainen, indem Sie ihr die Bildung absprechen, macht es ehrlich gesagt auch nicht besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 15.11.2017 23:33
    Highlight Highlight Kopftuch oder Still Emoji hin oder her, bin ich der einzige der findet, dass sie es allgemein mit Emojis übertreiben? Man braucht mittlerweile gefühlt 15min bis man das gewünschte Emoji in der Liste gefunden hat. Mir hätte die Ur -Emojis völlig gereicht. Schließlich sollen die Teile Gefühle ausdrücken und nicht meine Glaubenseinstellung oder meinen Beruf xD
  • Mia_san_mia 15.11.2017 21:03
    Highlight Highlight Haha die meisten stimmen tatsächlich ja in dieser Umfrage 😂🙈
  • Dr. Atom 15.11.2017 20:59
    Highlight Highlight Nicht tragisch!
    Ich lächle und denk mir, abwarten und zuschauen, bis irgend jemand mal merkt, dass das Kopftuch Emoji zu stark geschminkte Lippen hat.....
  • Bene86 15.11.2017 20:27
    Highlight Highlight Ich mag den Islam (als Religion/Ideologie) neben den anderen Religionen im speziellen nicht.

    Das ist aber nicht schlimm. Der Islam mag mich als Kafir ja auch nicht.
  • PrivatePyle 15.11.2017 19:54
    Highlight Highlight Die Fahne des Patriarchats und des politischen Islams auf dem Kopf eines Mädchens wird leider immer mehr fehlinterpretiert als Selbstverwirklichung und Diversität. Dass dabei die freie Entwicklung eines Mädchen praktisch verhindert wird, ignoriert man....Das Smartphone ist eine technische Revolution und sollte nicht dazu dienen die Gesellschaft wieder in die Steinzeit zu beamen. Deswegen keine Toleranz gegenüber Intoleranz!
  • Antiremplaceur 15.11.2017 19:49
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum unsere Medien fast ausnahmslos die Islamisierung und Re-Religionisierung fördern und Religionskritiker als Hater oder ähnliches verleumden.
    Glaubt ihr echt Religionisierung sei ein Fortschritt? War es im düsteren Mittelalter so toll?
    • Domino 15.11.2017 20:22
      Highlight Highlight Das Mittelalter kannte wenigstens die Trennung von weltlichen und kirchlichen Führern (Staat / Kirche). Der Islam kennt das bis heute noch nicht.
    • Baba 16.11.2017 05:13
      Highlight Highlight Domino: von welchem Mittelalter sprechen Sie? Von jenem im heutigen Europa oder dem im arabischen Raum? Sie wissen hoffentlich auch, dass die Araber damals den Europäern bezüglich Toleranz (auch in Religionsfragen), Wissen und Zivilisation um Welten voraus waren. Leider schwingt das Pendel jetzt in die andere Richtung...

      In Europa gab es im Mittelalter KEINE Trennung von Kirche und Staat. Diese Aussage ist ganz einfach falsch. Könige/Kaiser wurden u.a. von Päpsten während religiösen Zeremonien gekrönt und gesalbt, es galt das Gottesgnadentum.

      Aber Hauptsache, gegen den Islam gemotzt.
    • Domino 16.11.2017 07:43
      Highlight Highlight @ Baba
      Du gibst dir ja gleich selbst die Antwort. Solange die Kulturen gemischt waren, galten sie als fortschrittlich. Als dann die ganze Region islamisiert war (sprich konvertiert oder ermordet), war das nicht mehr so. Ist die von ihnen genannte "Toleranz", dass die anderen Kulturen ausgelöscht und unterdrückt wurden?

      Klar war die Kirche mit dem Staat oft verstrickt im Mittelalter. Aber schon der Fakt, dass es eine Reformation gab, wo Leute und Staat ihren Glauben ändern konnten, spricht gegen deine Aussage. Sonst hätte ja der Papst ganz Europa regiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fm.stereo 15.11.2017 19:43
    Highlight Highlight Ich bin für Toleranz und gegenseitigem
    Respekt. Doch genau die Tochter eines Diplomaten aus Saudi Arabien fühlt sich diskreminiert. Ist doch ein Lacher wert. Fragen wir mal den saudischen Botschafter ob die Christen ( ausl. Arbeiter) die dort Leben ein Kreuz in der Öffentlichkeit tragen dürfen. Saudi Arabien selber unterdrückt jegliche andersgläubige im Land aber verlangt vonden anderen Ländern den wahabitischen orthodoxen Islam zu akzeptieren. Come on nur deswegen ist dieses Mädchen ncht ernst zu nehmen. Soll sie sich zuerst um die Frauenrechte in Saudi Arabien kümmern
    • Bene86 15.11.2017 20:23
      Highlight Highlight Nicht nur Saudi Wahabien diskriminiert andersgläubige Menschen. Und die können sich glücklich schätzen, wenn es "nur" bei Diskriminierung bleibt.

      Aber das mal etwas vertiefter anzuschauen und offen auszusprechen wäre rassistisch (auch wenn "Religion" keine Rasse darstellt).
    • Shlomo 15.11.2017 22:06
      Highlight Highlight 🤦‍♀️
    • Sophia 17.11.2017 11:56
      Highlight Highlight Diskreminiert? Heisst das wiederauferstanden nach der Kremierung?
      Jetzt könnte ich hingehen und sagen, der soll doch zuerst mal Deutsch lernen, bevor er andere belehren will. Ich glaube zwar nicht, dass du, fm., das verstehst, aber tolerant bist du auf gar keinen Fall!
      Deine Thesen würden bei uns die gleichen Bedingungen schaffen, wie sie in Saudi-Arabien herrschen und wie wir sie bei uns vor Jahren auch hier hatten, wo eine Frau schon verbrannt werden konnte, weil sie vom Tschudi geschwängert worden war! Freu dich doch über diese fortschrittliche Saudi und jeden kleinen Fortschritt dort!
  • öpfeli 15.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Das Kopftuch Emoji wäre mir wahrscheinlich nicht mal aufgefallen.
  • Ylene 15.11.2017 18:48
    Highlight Highlight Ich verstehe die Begeisterung darüber überhaupt nicht - Religionen finde ich grundsätzlich 💩. (Geben sie dir ganz privat Halt und Trost, schön für dich, ehrlich - ansonsten verschont mich gefälligst damit.) Hätten wir dem Mädchen ein Emoji mit einem Sikh-Turban, einem Rosenkranz oder einer jüdisch-orthodoxen Haube zu 'verdanken', würde sie doch genau so Hass und Häme ernten, einfach von anderer Seite. Auch weise ich darauf hin, dass bspw. recht viele Religiöse (und auch andere) ausgeflippt sind über die LGBT-Emojis. Aber ja, solange Ihr mir Poo nicht wegnehmt, könnt Ihr machen was Ihr wollt.
    • Baccaralette 16.11.2017 09:05
      Highlight Highlight Sikh-Frauen tragen keinen Turban. Soweit so gut.
    • Ylene 16.11.2017 10:01
      Highlight Highlight Ich weiss, darum hab ich geschlechtsneutral von Emoji gesprochen. ;-) Es fiel mir einfach kein weiteres typisch religiöses Kleidungsstück für Frauen ein... darum musste auch der Rosenkranz dran glauben.
  • dieBied 15.11.2017 18:26
    Highlight Highlight Ich finde es an sich ja nichts Doofes. Ich sehe die Schwierigkeit nur darin, dass meiner Meinung nach somit eine Religion gegenüber den anderen bevorzugt wird. Wenn man den Hijab als Ausdruck des Islam nun als Emoji macht, braucht es auch eines mit den Locken und dem Kippa der gläubigen Juden, eines mit dem Tilaka der gläubigen Hindus, usw.
  • Matti_St 15.11.2017 18:19
    Highlight Highlight Mal Grundsätzlich, ich habe mich entschieden, es braucht kein Emoji die einen Menschen darstellt. Deshalb habe ich mein gestimmt. Dazu zähle ich alle Hautfarben, Frisuren, Bärte usw.
    Aber da schon alles da ist, Hautfarben usw. ist es nur gut und Recht, dass nun auch das Kopftuch mit dabei ist.
  • Vio Valla 15.11.2017 18:18
    Highlight Highlight Ich bin ja nicht ein grosser Fan von religiösen Kopfbedeckungen die die Frauen tragen müssen. Allerdings gibt es auch muslimische Frauen (nicht selten sehr selbstbewuste Frauen), die das Kopftuch gerne tragen und sich damit voll und ganz identifizieren können. Das muss auch akzeptiert werden und somit finde ich das Emoji ok. Ich finde es auch nicht stimmig, wenn man eine Frau mit Kopftuch gleich als armen Unterdrückte sieht. Trozdem, sobald ein Zwang dahinter steht, habe ich Probleme damit.
  • Evansson 15.11.2017 18:15
    Highlight Highlight So leid es mir auch tut, aber das Hijab und die Burka sind und bleiben im Islam ein politisches Zeichen für die Unterdrückung der Frau und des Anzeigens, dass diese Frau Besitztum ist. Vom Mann oder Vater. Und, dass man es im Westen, solange man nicht von den Männern in der Familie verschlagen oder für die Familienehre ermordet wird, nicht auszieht aus "religiösen Gründen" ist für mich absolut unnachvollziehbar.
  • FrancoL 15.11.2017 18:08
    Highlight Highlight Solange das Gesicht gut erkennbar ist dagegen nichts einzuwenden, auch wenn es ein Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Religion darstellt.
  • Nuka Cola 15.11.2017 18:08
    Highlight Highlight Ist das Emoji von Emojidex nicht falsch? Ich dachte, der Hijab werde so getragen, dass die Haare darunter nicht hervorschauen?
    • Antiremplaceur 15.11.2017 19:46
      Highlight Highlight Kommt darauf an wie Hardcore-Islamisch man ist.
    • why? 15.11.2017 19:50
      Highlight Highlight Das ist mir auch Aufgefallen, soweit ich weis geht es genau darum seine Haare nicht zu zeigen.
  • NWO Schwanzus Longus 15.11.2017 18:06
    Highlight Highlight Ich kenne keinen einzigen von den Teenies in dieser Liste die von der Times erstellt worden ist. Keine Ahnung was es für ein Fortschritt sein soll ein Kopftuch Emoji einzuführen geschweige den vom Nutzen. Werde es nie benutzen höchstens für Häme oder um zu trollen.
    • FrancoL 15.11.2017 18:50
      Highlight Highlight Schön dass Du davon ausgehst dass wenn Du es nicht brauchst, es auch nicht gebraucht wird. Aber da Du sicherlich weit hin bekannt bist wird Dein Verhalten zum Trendsetter.
    • Burdleferin 15.11.2017 19:26
      Highlight Highlight Spinnst du? Für die Frauen in muslimischen Länder ist eine Darstellung einer Frau mit Kopftuch dasselbe wie bei uns das Darstellen einer Frau ohne.
      Mit Häme? Das sagt über Dich viel aus.
    • erkolino 15.11.2017 20:03
      Highlight Highlight 550 Millionen Frauen und allenfalls einige Männer werden es aber oft brauchen.

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