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SAN JOSE, CA - OCTOBER 23:  Apple Senior Vice President of Worldwide product marketing Phil Schiller announces the new iMac during an Apple special event at the historic California Theater on October 23, 2012 in San Jose, California. Apple introduced the new iPad mini at the event, Apple's smaller 7.9 inch version of the iPad tablet.  (Photo by Kevork Djansezian/Getty Images)

Apples langjähriger Marketing-Chef Phil Schiller, der Anfang August angekündigt hat, kürzer zu treten, mit einem iMac. Der Mac-Hersteller öffnet sich für Drittfirmen, die Geräte reparieren. archivBild: Getty Images

Apple will unabhängige Spezialisten mit Original-Ersatzteilen für Macs beliefern, aber...

Auch kleine Reparaturbetriebe erhalten neu Originalersatzteile und Spezialwerkzeug zum Instandsetzen von Macs – wenn sie Apples Bedingungen akzeptieren.



Apple wird künftig auch unabhängigen Reparatur-Werkstätten den Zugang zu Original-Ersatzteilen seiner Macintosh-Computer gewähren. Das kündigte der US-Konzern am Montag in Cupertino an.

Ein Jahr zuvor hatte Apple bereits ein Programm für freie Werkstätten für das iPhone aufgelegt. Zuvor hatten nur die über 5000 autorisierten, sogenannten «Apple Authorized Service Provider» (AASP) Zugriff auf Originalteile.

Warum tut Apple das?

Apple reagiert damit nicht nur auf Kundenwünsche, sondern auch auf kartellrechtliche Vorbehalte, die das System mit nur vergleichsweise wenigen Apple-Partner-Werkstätten in der Vergangenheit hervorgerufen hatte.

So wurde in manchen US-Bundessstaaten inklusive der Apple-Heimat Kalifornien – aber auch in der Europäischen Union (EU) – ein «Recht auf Reparatur» inklusive Zugang zu Originalersatzteilen gefordert.

Heise.de schreibt:

«Endkunden können an vielen Macs inzwischen kaum mehr selbst Hand anlegen, auch Basiselemente wie Arbeitsspeicher und SSD sind beispielsweise in mobilen Macs auf der Hauptplatine aufgelötet. Mit dem Programm schafft Apple für Kunden zusätzliche Anlaufstellen im Problemfall und nimmt zugleich den ‹Recht auf Reparatur›-Initiativen in verschiedenen US-Bundesstaaten und Europa etwas Wind aus den Segeln.»

quelle: heise.de

Was heisst das konkret?

Wie beim iPhone können die teilnehmenden Werkstätten von Apple auch für den Mac Spezialwerkzeug und Reparaturanleitungen bekommen. Voraussetzung ist, dass sie einen von Apple zertifizierten Techniker haben – die Grösse des Reparaturbetriebs spielt dabei keine Rolle.

Bei dem neuen Programm geht es nur um Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit. Garantiefälle werden weiterhin von Apple selbst oder dem Netz der autorisierten Service-Anbietern behandelt.

Die unabhängigen Werkstätten können im Rahmen des Programms sowohl Ersatzteile direkt von Apple als auch solche von anderen Herstellern verwenden, die oft günstiger sind. Sie müssen das allerdings ihren Kunden transparent machen. Zudem will Apple die ausgebauten Komponenten zurückhaben, wenn sie durch Originalteile ersetzt werden. Das solle eine Wiederverwendung oder ein besseres Recycling gewährleisten.

(dsc/sda/awp/dpa)

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