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Apple lanciert neue iPads – mit Kopfhörerbuchse ...

Das 2019er iPad Air und das neue iPad Mini können auch mit dem Digitalstift bedient werden. Die Preise beginnen bei 450 Franken.



Per Medienmitteilung hat Apple am Montag die nächste iPad-Generation angekündigt. Das neue iPad Air und das neue iPad Mini sind bereits im Online-Store verfügbar.

Im Hardware-Geschäft von Apple hatte sich zuletzt das iPad – im Gegensatz zum iPhone – als äusserst stabil erwiesen. Nun spendiert Apple der neuen Generation einige Funktionen, die bislang der Pro-Modellreihe vorbehalten waren.

Beide Modelle unterstützen den Apple Pencil und sind mit dem hauseigenen Prozessor A12 Bionic bestückt, der auch schon das iPhone XS, XS Max und das iPhone XR antreibt.

Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht, beim iPad mini stellt Apple gar eine Verdreifachung der Leistung in Aussicht.

Mit Kopfhörerbuchse

Bei neuen iPad-Modelle unterstützen nun die True-Tone-Technik von Apple, die bislang nur beim iPad Pro und iPhone eingesetzt wurde: Die Display-Darstellung wird der Farbtemperatur des Umgebungslichtes automatisch angepasst.

Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Allerdings unterstützen sie nur die erste Generation des Apple Pencil, nicht die modernisierte zweite Generation.

Apple lässt verlauten, dass die Kameras beider Geräte überarbeitet wurden. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen seien trotzdem gute Foto- und Videoaufnahmen möglich. Wobei: Wer, bitte schön, fotografiert und filmt mit dem iPad?

Auslieferung: ab dem 3. April 2019.

Zur Auflockerung: Kennst du schon den Tablet-Knigge?

Keine Gesichtserkennung

Anders als das iPad Pro setzt Apple beim neuen iPad Mini wie auch beim iPad Air weiterhin auf Touch ID. Die Geräte werden also über den Finger-Scanner im Homebutton entsperrt.

Teures Zubehör

Den Digitalstift Apple Pencil (1. Generation) ist separat für 109 Franken erhältlich. Das Smart Keyboard für das neue iPad Air (10.5 Zoll Display) kostet knapp 180 Franken.

Smart Cover aus Polyurethan gibts für 45 Franken für das iPad Mini, respektive 55 Franken für das iPad Air. In den Farben Anthrazit, Weiss, Sandrose und Papaya.

Mehr zum iPad Air

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Für das iPad Air werden in der günstigsten Ausstattung 579 Franken fällig. Apple bietet 64 Gigabyte (G) oder 256 GB Speicherkapazität an (755 Franken). Das sind die Preise für die Version mit WLAN-Verbindung. Die Mobilfunk-Version kostet hier 150 Franken mehr als die WLAN-Variante.

Beim iPad Air wurde das Display vergrössert. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel.

Mehr zum iPad Mini

Das iPad Mini kostet in der günstigsten Konfiguration mit 64 GB Speicher 449 Franken. Für das Modell mit 256 GB Speicher verlangt Apple 625 Franken. Die Varianten mit Mobilfunk sind rund 130 Franken teurer als die reine WLAN-Version.

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Die bisherigen und die neuen iPad-Modelle lassen sich hier auf der Apple-Website miteinander vergleichen.

Neue Software

Apple kündigte heute ausserdem «ein Update von iWork für iOS an», das nächste Woche verfügbar sein werde. Die neue Version enthalte unter anderem eine erweiterte Integration von Apple Pencil mit neuen Animationsoptionen in Keynote, mit denen Benutzer einen Animationspfad für jedes Objekt zeichnen können sowie eine völlig neue Benutzeroberfläche, die eine einfache Implementierung von Effekten wie Verschieben, Drehen und Skalieren ermögliche.

Mehr als 1,3 Millionen Apps seien speziell für das iPad entwickelt worden, betont der Hersteller — «vom ansprechenden AR-Erlebnis über das Zeichnen mit Apple Pencil bis hin zur Verbindung mit Freunden und Familie».

Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

(dsc)

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