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Lisa Jackson, Apple vice president for Environment, Policy and Social Initiatives, introduces a robot named Liam that deconstructs iPhones during an event at Apple headquarters in Cupertino, California March 21, 2016.  REUTERS/Stephan Lam

Roboter Liam hatte an der Keynote einen Auftritt, die Vorstellung übernahm die Apple-Managerin Lisa Jackson.
Bild: STEPHEN LAM/REUTERS

Apple lanciert «Einsteiger-iPhone» – die wichtigsten Fakten (und Videos) zu den neuen Produkten

Ein kleineres iPhone und ein hochgerüstetes iPad waren von Apple erwartet worden. Aber beim Preis des iPhone SE ging Apple tiefer als bisher bei älteren Einstiegsmodellen und machte auch gleich seine Computeruhr billiger. Zudem gab es einen Recycling-Roboter zu sehen.



Update: iOS 9.3 ist ab sofort als Download verfügbar. Das Update bringt ein geniales neues Feature und schliesst eine gefährliche Sicherheitslücke, die erst heute publik wurde.

Apple weicht im Smartphone-Geschäft seine langjährige Hochpreis-Strategie auf und führt erstmals ein neues kleineres iPhone mit aktueller Technik ein. Das iPhone SE sieht äusserlich aus wie das iPhone 5 – enthält aber diverse Technologien der aktuellen grösseren Modelle der 6er-Serie wie den schnelleren Prozessor, eine 12-Megapixel-Kamera und einen NFC-Chip für das mobile Bezahlsystem Apple Pay, das hierzulande allerdings noch gar nicht offiziell verfügbar ist.

Das iPhone SE sieht tatsächlich wie das iPhone 5S aus ...

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YouTube/SlashGear

Das Hands-on-Video von The Verge

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YouTube/The Verge

Den Preis setzte Apple bei so viel frischer Technik für seine Verhältnisse niedrig an: ab 479 Franken, respektive 489 Euro in Europa und ab 399 Dollar in den USA. Zuletzt wurde hierzulande das iPhone 5S aus dem Jahr 2013 als Einstiegsgerät für gut 500 Euro verkauft.

Das Wichtigste in Kürze

Der Konzern hielt sich bislang konsequent aus dem Marktsegment der günstigen Smartphones heraus, obwohl Analysten schon vor Jahren dazu gedrängt hatten. Dadurch ist der Marktanteil niedriger als er sein könnte – aber die Strategie sichert Apple die hohen Milliardengewinne.

Zuletzt hatte sich aber das Wachstum der iPhone-Verkäufe verlangsamt, für das laufende Quartal wird der erste Absatzrückgang seit dem Start 2007 erwartet. Mit dem Preis des iPhone SE mit 4-Zoll-Display greift Apple die Konkurrenz nun etwas schärfer an. Ihm fehlen aber einige Funktionen der grösseren Modelle, wie etwa «3D-Touch», das bei stärkerem Druck auf das Display zusätzliche Inhalte wie bei einem rechten Mausklick anzeigt.

Das kleinere iPad Pro

Ausserdem wurde am Montag – wie ebenfalls erwartet – eine neue Version des iPad-Tablets im Standard-Format mit der Technik des grösseren iPad Pro vorgestellt. Dazu gehört die Unterstützung des neuen Apple-Stifts sowie ein Display, das die Farbtemperatur an das Umgebungslicht anpasst.

Die günstigste Version dieses kleineren iPad Pro mit 9.7-Zoll-Display und 32 Gigabyte Speicher wird deutlich teurer als beim aktuellen iPad Air 2: ab 689 Franken in der Schweiz und ab 599 Dollar in den USA. Geräte, die neben der WLAN-Verbindung auch noch einen Steckplatz für eine SIM-Karte besitzen, gibt's ab 839 Franken (32-GB-Speicher).

The Verge probiert das iPad Pro aus

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Beim iPad schwächeln die Verkäufe schon seit rund zwei Jahren – und das zieht auch den gesamten Markt nach unten.

Günstigere Smartwatch

Als Überraschung gab es eine Preissenkung bei der günstigsten Version von Apples Computeruhr. Die Apple Watch sei in den USA nun ab 299 Dollar zu haben, sagte Apple-Chef Tim Cook. Das ist eine Preissenkung von 50 Dollar, die den Preis der günstigen Sport-Version näher an das Niveau der Konkurrenzgeräte anderer Hersteller mit dem Google-System Android Wear bringt.

In Europa sinkt der Preis von 399 auf 349 Euro.

Apple CEO Tim Cook, speaks at an event to announce new products and an update to the Apple Watch at Apple headquarters Monday, March 21, 2016, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Es gibt neue Armbänder aus gewobenem Nylon für die Apple Watch.
Bild: Marcio Jose Sanchez/AP/KEYSTONE

Apple brachte seine Computeruhr im April vergangenen Jahres in den Handel und sie erreichte laut Branchenanalysten aus dem Stand einen Marktanteil von rund 60 Prozent.

Schutz der Privatsphäre

Vor dem Hintergrund des erbitterten Streits mit der US-Regierung war der erste Teil der Präsentation Projekten mit sozialer Verantwortung gewidmet: Datensicherheit, Umweltschutz, Unterstützung bei Forschung an Krankheiten. Am Dienstag steht in dem Verfahren eine Anhörung in Kalifornien an.

Als erstes verteidigte Cook die Weigerung von Apple, dem FBI beim Entsperren des iPhones eines toten Attentäters zu helfen, weil dies die Sicherheit für alle Nutzer verschlechtern würde. Apple sei verantwortlich dafür, Daten und Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen – und werde sich dieser Verantwortung stellen, betonte er.

Die für Umweltschutz zuständige Top-Managerin Lisa Jackson demonstrierte in einem Video den bei Apple entwickelten Roboter Liam, der ausgemusterte iPhones zum Recyclen in Einzelteile zerlegen kann. «Entwickelt hier, in Kalifornien», betonte sie. Inzwischen würden 93 Prozent der Apple-Standorte weltweit mit erneuerbarer Energie versorgt, sagte Jackson ausserdem.

Roboter Liam im Video

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YouTube/Apple

Ebenfalls wurde angekündigt, dass die Plattform ResearchKit, bei der iPhone-Nutzer Daten zu Krankheiten für medizinische Studien zusammentragen können, im April um den Bereich «CareKit» für Ärzte und Patienten ergänzt wird.

Apple feiert Geburtstag

Apple feiert am 1. April die Firmengründung vor 40 Jahren. Zum Jubiläum wurde das folgende Video veröffentlicht.

«40 Jahre in 40 Sekunden»

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YouTube/Apple

(dsc/sda/dpa)

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