Digital
Datenschutz

So können dir Hacker die nächste Flug-Reise vermiesen

So können dir Hacker die nächste Flug-Reise vermiesen

Weil Flugtickets, die über das Internet verwaltet werden können, nicht durch Passwörter geschützt sind, drohen böse Überraschungen. Online-Buchungen sind offenbar anfällig für Hackangriffe.
27.12.2016, 06:2427.12.2016, 07:39

Bei Buchungssystemen für Flugtickets im Internet gibt es offenbar Sicherheitslücken. Diese ermöglichen Computerhackern den Zugriff auf Flugtickets von Kunden.

Da die im Internet gebuchten Tickets nicht durch Passwörter geschützt sind, können Hacker vergleichsweise einfach an bereits bezahlte Buchungen gelangen und diese Flüge etwa auf sich selbst oder auf andere Passagiere umschreiben, berichteten deutsche Medien unter Berufung auf IT-Sicherheitsexperten.

Schwindel fliegt nicht auf

Hacker müssten dafür nur an die sechsstellige Buchungsnummer gelangen, die nicht durch zusätzliche Sicherheitsmassnahmen geschützt ist. So sei es möglich, dass ein Hacker das von einem Kunden bereits bezahlte Ticket terminlich umbucht, um damit beispielsweise einen Tag früher selbst zu fliegen. Da im Schengenraum beim Fliegen kein Ausweis vorgezeigt werden muss, fliege der Schwindel am Flughafen zunächst nicht auf.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, zu der auch Lufthansa und Air Berlin gehören, teilte gegenüber den Medien mit, dass IT-Systeme der Unternehmen «ständig auf Sicherheitslücken untersucht» würden. Übermässig viele Anfragen, die von einem einzelnen Rechner ausgehen, würden blockiert.

Die Original-Quellen:

(dsc/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die Jagd auf KI-Texte: Warum Nobelpreisträger, Autoren und Journalisten zittern
Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk gerät in Ungnade, weil sie künstliche Intelligenz nutzt. Zwei Journalisten der «New York Times» wurden deswegen entlassen. Dabei sind die Werkzeuge zur Entlarvung angeblicher KI-Texte oft erstaunlich unzuverlässig.
Jamir Nazir ist das gelungen, wovon viele Autoren träumen. Er hat einen Literaturpreis gewonnen und wurde über Nacht weltbekannt. Dennoch dürfte sich Nazir, der jüngst von der britischen Commonwealth-Foundation ausgezeichnet worden ist, seinen Ruhm ganz anders vorgestellt haben. Denn die Kritiker schreiben nicht über seine literarischen Stärken, sondern darüber, dass er seine preisgekrönte Geschichte womöglich gar nicht selbst geschrieben hat – zumindest nicht allein.
Zur Story