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Linux-Anbieter Suse will an die Börse

Der deutscher Linux-Anbieter Suse will an die Börse und dabei rund 457 Millionen Franken einnehmen.



Der Nürnberger Linux-Software-Anbieter Suse strebt in den nächsten Wochen an die Frankfurter Börse. Das 1992 gegründete Unternehmen selbst will dabei mit der Ausgabe neuer Aktien 500 Millionen Dollar (457 Millionen Franken) einnehmen, zudem gibt der 2018 eingestiegene schwedische Finanzinvestor EQT einen Teil seiner Aktien ab, wie Suse am Montag mitteilte. Der Betriebssystem-Anbieter will mit dem Geld einen Teil seiner Schulden zurückzahlen. Suse-Vorstandschefin Melissa di Donato erklärte: «Der geplante Börsengang gibt uns die strategische und finanzielle Flexibilität, mit der wir unsere langfristige Unabhängigkeit sichern können.»

Die Transaktion soll noch im zweiten Quartal über die Bühne gehen, wie Suse ankündigte. Normalerweise dauert es von dem offiziellen Startschuss bis zur Erstnotiz rund vier Wochen. Organisiert wird die Emission von den Investmentbanken Bank of America und Morgan Stanley. Reuters hatte im März berichtet, Suse strebe bei dem Börsengang eine Bewertung von sieben bis acht Milliarden Euro an.

Finanzinvestor EQT hatte Suse für rund 2.5 Milliarden Dollar von Micro Focus gekauft. EQT-Partner Johannes Reichel erklärte: «EQT wird Suse auch zukünftig als grösster Aktionär zur Seite stehen. Wir sind mehr denn je vom langfristigen Potenzial des Unternehmens überzeugt.»

Im Geschäftsjahr 2019/20 steigerte Suse den Umsatz um 17 Prozent auf 503 Millionen Dollar. Im ersten Quartal 2020/21 ging es erneut um 17 Prozent auf 134 Millionen Dollar voran.

(sda/awp/reu)

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