«GTA V» muss das Zepter aus der Hand geben. Neu ist das im Herbst erscheinende Online-Rollenspiel «Destiny» das teuerste Spiel aller Zeiten. Publisher Activision soll Reuters zufolge rund 500 Millionen Dollar für die Entwicklung und Vermarktung lockermachen.
Das Spiel wird von Bungie, den Machern der «Halo»-Serie entwickelt, während Publisher Activision durch die jährlichen «Call of Duty»-Ableger von sich reden macht. Zuletzt verzeichnete der Armee-Shooter einen 19 prozentigen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr, berichtet der Gameblog Gamerant. Das 500-Millionen-Budget deutet daraufhin, dass eine neue eierlegende Wollmilchsau gesucht wird. (pru)
Fehlleistungen von Spitzenbeamten haben sich nach Informationen der «NZZ am Sonntag» offenbar nicht zwingend auf deren Abgangsentschädigungen ausgewirkt. Topkader sollen Abfindungen teils unabhängig davon erhalten haben, unter welchen Umständen sie den Bund verlassen haben, wie die Zeitung schrieb. Insgesamt habe der Bund von 2021 bis 2023 vierzehn Topkadern eine Abgangsentschädigung zwischen rund 49'000 Franken und gut 363'000 Franken pro Person bewilligt. Mehrere Personen hätten direkt im Anschluss eine Führungsposition im privaten Sektor übernommen. Ihre Abfindung mussten sie deswegen nicht zurückzahlen, wie die Zeitung schrieb. Die Behörden betonten laut der «NZZ am Sonntag», dass die Entschädigungen «gemäss den rechtlichen Grundlagen» entrichtet worden seien.