Digital
Digital kompakt

Eine halbe Milliarde für ein Game – «Halo»-Macher geben für «Destiny» eine Rekordsumme aus

Das teuerste Spiel aller Zeiten

Eine halbe Milliarde für ein Game – «Halo»-Macher geben für «Destiny» eine Rekordsumme aus

07.05.2014, 11:1607.05.2014, 11:16
Bild
Bild: Bungie

«GTA V» muss das Zepter aus der Hand geben. Neu ist das im Herbst erscheinende Online-Rollenspiel «Destiny» das teuerste Spiel aller Zeiten. Publisher Activision soll Reuters zufolge rund 500 Millionen Dollar für die Entwicklung und Vermarktung lockermachen.

Das Spiel wird von Bungie, den Machern der «Halo»-Serie entwickelt, während Publisher Activision durch die jährlichen «Call of Duty»-Ableger von sich reden macht. Zuletzt verzeichnete der Armee-Shooter einen 19 prozentigen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr, berichtet der Gameblog Gamerant. Das 500-Millionen-Budget deutet daraufhin, dass eine neue eierlegende Wollmilchsau gesucht wird. (pru)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Kritische Lücke gefährdet fast alle Linux-Distributionen – Angriffe laufen bereits
Ende vergangener Woche wurde die Linux-Lücke «Copy Fail» bekannt. Nun wird sie bereits angegriffen. Linux-Distributionen reagieren mit Notfall-Updates.
IT-Forscher haben im Linux-Kernel eine kritische Schwachstelle entdeckt. Die inzwischen unter dem Namen «Copy Fail» bekannte Lücke kann von Angreifern per Python-Skript zum Erlangen von umfassenden Root-Rechten missbraucht werden. Ein simpler Logikfehler im Linux-Kernel führt dazu, dass User ohne spezielle Rechte sehr einfach unbegrenzte Rechte erhalten können, also die vollständige Kontrolle erlangen und alles überwachen können.

Es handelt sich dabei nicht um eine theoretische Gefahr. Vielmehr warnt die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA vor dem Missbrauch der Schwachstelle in freier Wildbahn, sprich die Lücke wird bereits ausgenutzt.

Betroffen sind laut den Forschern die meisten grösseren Linux-Distributionen, die seit 2017 verfügbar sind. Die Lücke haben sie unter anderem mithilfe des KI-Werkzeugs Xint Code aufgespürt. Ein Sicherheits-Patch stellten die IT-Forscher ebenfalls bereit, ein Fix wurde vor rund zwei Wochen in den Quellcode aufgenommen. Inzwischen haben die meisten Linux-Distributionen aktualisierte Installationspakete im Angebot – allerdings teils zunächst nicht für ältere Versionen.
Zur Story