Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Digital-News

Tesla-Riesenbatterie hilft bei Blackout ++ Die Roboter-Taxis kommen



Die Digital-News im Überblick:

Tesla nimmt weltgrösste Lithium-Ionen-Batterie in Betrieb

In Australien hat das weltweit grösste Batteriesystem zur Speicherung von erneuerbarer Energie den Betrieb aufgenommen. Die vom Elektroauto-Produzenten Tesla hergestellten Lithium-Ionen-Zellen mit einer Leistung von 129 Megawatt sind an einen Windpark angeschlossen.

Mit der Batterie lassen sich im Fall eines Stromausfalls 30'000 Haushalte bis zu einer Stunde mit Strom versorgen.

epa06360510 A wide view of the battery station at the launch of Tesla's 100 megawatt (MW) lithium-ion battery at Jamestown, north of Adelaide, South Australia, 01 December 2017. Tesla switched on the world's biggest lithium ion battery starting to distribute power into an electricity grid in South Australia.  EPA/DAVID MARIUZ  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Die Monsterbatterie steht in Jamestown, nördlich von Adelaide. Bild: EPA/AAP

Die Regierung des Bundesstaats South Australia lobte das Batteriesystem am Freitag als «bedeutenden Moment für die erneuerbare Energie». Sein Bundesstaat sei nun führend auf dem Gebiet von regelbarer erneuerbarer Energie, sagte Regierungschef Jay Weatherhill. Tesla-Gründer Elon Musk hatte im Juli versprochen, die Batterie innerhalb von 100 Tagen herzustellen.

Im September vergangenen Jahres war nach einem Unwetter der Strom in South Australia ausgefallen. Der gesamte Landesteil mit 1,7 Millionen Einwohnern war für Tage vom nationalen Netz abgeschnitten. Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull hatte die Energiepolitik des Bundesstaats mit seinem Fokus auf erneuerbare Energien für den Blackout verantwortlich gemacht.

Die Energie stellt das französische Unternehmen Neoen bereit, das den Windpark etwa 200 Kilometer nördlich von Adelaide betreibt.

dsc/sda)

Die Roboter-Taxis kommen – und rate mal, wer die Nase vorn hat

Der US-Autokonzern General Motors (GM) drückt bei selbstfahrenden Autos aufs Tempo und will bereits im Jahr 2019 Roboter-Taxis auf die Strasse bringen. Der Konzern bringt damit aber ein früheres Datum als viele Rivalen ins Gespräch und könnte sich nach Einschätzung von Experten an die Spitze der Entwicklung setzen. 

Obwohl sowohl Tech-Unternehmen als auch viele andere Autobauer auf Hochtouren zum autonomen Fahren forschen, ist GM einer der ersten Entwickler, die einen Zeitplan für die Kommerzialisierung der Technologie umreissen. Der Zeitplan basiere allerdings auf aktuellen Fortschritten der Technologie, schränkte GM in einer Präsentation am Donnerstag ein.

FILE - In this Thursday, May 25, 2017, file photo, traffic makes its way down Seventh Avenue in New York's Times Square. Cruise Automation, a self-driving software company owned by General Motors, will start testing in New York in early 2018. They’ll have an engineer behind the wheel to monitor performance. Cruise CEO Kyle Vogt says the densely populated city will give the company more unusual situations to test software. Cruise currently is testing in San Francisco. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Die Software für fahrerlose Autos von Cruise Automation soll sich 2018 auf News York Strassen bewähren. Bild: AP/AP

GM hatte im vergangenen Jahr das Roboterwagen-Start-up Cruise Automation gekauft und testet aktuell selbstfahrende Autos im Strassenverkehr, etwa in San Francisco.

Bisher bieten der Fahrdienst-Vermittler Uber und das Start-up Nutonomy testweise Fahrten in selbstfahrenden Autos für Fahrgäste an. Roboter-Taxis planen neben GM aber unter anderem auch Daimler, Uber und Renault.

Der Konzern rechnet sich lukrative Geschäfte aus. Finanzchef Chuck Stevens geht davon aus, dass der Markt für Roboter-Taxis bis 2025 ein Volumen von mehreren Hundert Milliarden Dollar erreicht und Gewinnspannen von 20 bis 30 Prozent drin sind. Das wäre deutlich mehr, als man bei der Autoproduktion verdient.

Wettrüsten der Tech-Giganten

Bei der Entwicklung selbstfahrender Autos holen die etablierten Grössen der Industrie im Wettrüsten mit den Tech-Giganten aus dem Silicon Valley laut Marktbeobachtern wieder auf. Angesichts des Engagements von Googles Schwesterfirma Waymo, Uber, Tesla oder auch Apple hatten GM und Ford zwischenzeitlich ziemlich alt ausgesehen. Doch mittlerweile scheint sich das Blatt zu wenden.

Denn um Apple blieb es beim Thema Roboterwagen zuletzt ruhig, Tesla kämpft mit Problemen, und die zwei anderen Konkurrenten bremsen sich selbst aus. Waymo hat Uber wegen angeblichen Technologie-Diebstahls vor Gericht gebracht, der Rechtsstreit bindet Kräfte und dürfte sich noch länger hinziehen. Das spielt den zeitweise schon abgeschriebenen Branchenurgesteinen aus der US-Autometropole Detroit in die Karten.

GM sei bei der Entwicklung von Roboterautos mittlerweile ganz vorne mit dabei, sagte Experte Reilly Brennan von Trucks Venture Capital dem Wirtschaftsblatt «Bloomberg Businessweek». Der US-Autoriese sei durch den Kauf von Cruise Automation attraktiv für Tech-Talente geworden. Die Mitarbeiterzahl der Firma, für die GM laut Bloomberg ohne erfolgsabhängige Prämien 581 Millionen Dollar hinlegte, ist seit der Übernahme von etwa 40 auf über 400 gestiegen.

(dsc/sda)

Qualcomm reicht neue Patentklagen gegen Apple ein

Der Rechtstreit zwischen Qualcomm und Apple geht in eine neue Runde. Der Chipkonzern reichte am Donnerstag in Kalifornien drei neue Patentklagen gegen den iPhone-Hersteller ein. Qualcomm wirft Apple darin vor, 16 weitere seiner Patente in iPhones zu nutzen.

Apple wollte sich dazu nicht äussern. Die Streitigkeiten zwischen beiden Konzernen ziehen sich schon länger hin. Erst am Mittwoch hatte der iPhone-Hersteller Gegenklage gegen Qualcomm eingereicht. Apple wirft dem Halbleiteranbieter vor, mit seinem Handychip Snapdragon, der in verschiedenen Geräten von Samsung Electronics und Google verwendet wird, Apple-Patente zu verletzen.

FILE - In this May 13, 2016 file photo, a man uses his mobile phone near an Apple store logo in Beijing, China. Apple Inc. has filed suit in China challenging Qualcomm Inc.’s fees for technology used in smartphones two years after Chinese regulators fined the chipmaker for its licensing practices. Two suits filed by the iPhone maker accuse Qualcomm of abusing its control over essential technology to charge excessive licensing fees, a Beijing court said on its microblog. (AP Photo/Ng Han Guan, File)

Bild: AP/AP

Im Juli war Qualcomm mit einer Patentklage gegen Apple an die Öffentlichkeit gegangen und hatte einen Verkaufsstopp für einige iPhone- und iPad-Modelle gefordert. Apple hat zurückgewiesen, gegen Qualcomm-Schutzrechte zu verstossen, um Batterielaufzeiten zu verbessern.

Anfang des Jahres verklagte Apple den Chiphersteller wegen Patentlizenzen auf Schadenersatz in Milliardenhöhe. Qualcomm reichte auch in diesem Fall eine Gegenklage ein.

Das Unternehmen Qualcomm sieht sich derzeit mit einem Übernahmeangebot durch den Rivalen Broadcom konfrontiert. In der Chipbranche, in der die einzelnen Hersteller hohe Entwicklungskosten tragen, grassiert seit einiger Zeit das Fusionsfieber.

(sda/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Roboter & 3D-Drucker ersetzen Menschen

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 01.12.2017 10:39
    Highlight Highlight Warum bringt ihr ausschliesslich News von USFirmen? Gibts sonst niemanden auf der Welt der mit viel Marketing auf sich aufmerksam macht?
  • Evan 01.12.2017 09:48
    Highlight Highlight Ich freue mich darauf, wenn es dank drn autonomen Taxis auch in ländlicheren Gegenden sehr guten ÖV auf Abruf geben wird und ich am morgen auf dem Weg zur Arbeit Kaffee trinken und Zeitung lesen kann. Ich hoffe dass die Entwicklung auch in der Schweiz von der Politik nicht allzu sehr ausgebremst wird.
  • Healthy Cereal 01.12.2017 09:05
    Highlight Highlight An die Redaktion: die Kapazität eines Akkus wird mit Leistung/Zeit angegeben.
    Also in diesem Falle wohl MW/h
    • Polybertarian 01.12.2017 13:47
      Highlight Highlight Äh? Kapazität = Menge gespeicherte Energie.

      Energie = Leistung x Zeit

      [Kapazität] = MW x h = MWh nicht MW/h...

      Akkus haben generell 1) eine Kapazität in Wh und 2) eine maximale Leistung in W
    • Healthy Cereal 02.12.2017 07:14
      Highlight Highlight Herr Polybertarian, sie haben natürlich vollkommen Recht!
      Dies ist ein Fehler meinerseits :)

Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist

Die niederländische Initiative Fairphone hat die dritte Generation ihres fair produzierten Smartphones enhüllt. Der Hersteller verspricht, das Smartphone fünf Jahre lang mit Updates zu versorgen.

«Das Fairphone 3 beweist, dass Fairness und ein schonender Umgang mit Ressourcen mit Komfort und technischen Möglichkeiten vereinbar sind», sagte Firmenchefin Eva Gouwens am Dienstag in Berlin.

Fairphone hat sich vorgenommen, möglichst viele Bauteile seiner Smartphones nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren zu lassen. Das betrifft zum einen die Fertigung des Smartphones. Weiterhin versucht das Unternehmen, die Rohstoffe für das Smartphone aus «fairen» Quellen zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel