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Digital-News

Anonymous jagt US-Rassisten und Neonazis – Daily Stormer im Darknet

Nach den Gewalttaten in Charlottesville geht der Kampf im Internet weiter. Anonymous stellt Rechtsextreme an den Pranger. Google und Facebook nehmen eine umstrittene Judenhasser- und Neonazi-Plattform ins Visier.



Die Website Daily Stormer war am Dienstagmorgen nicht mehr zu erreichen. Wer die US-Domain aufrief, bekam eine Störungsmeldung zu Gesicht. Titel: «stormer's down».

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Daily Stormer? Das war eine der ersten Anlaufstellen für Neonazis und Judenhasser in den Vereinigten Staaten.

Nun ist der Status der Domain dailystormer.com auf «ClientHold» gestellt. Das bedeutet, dass die Weiterleitung der Besucher zu den rassistischen Inhalten deaktiviert wurde. Dafür verantwortlich zeichnet der Domain-Registrar Google.

Über Twitter wird die Adresse einer über das Tor-Netzwerk erreichbare Alternativ-Domain verbreitet. Und tatsächlich ist die Neonazi-Webseite im Tor-Browser problemlos erreichbar.

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screenshot: twitter

Aufschlussreich sind die Entwicklungen seit den blutigen Ausschreitungen und der Ermordung einer 32-jährigen Gegendemonstrantin in Charlottesville, Virginia, am Samstag.

Was bisher geschah:

So sah die Website am Montag vorübergehend aus

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screenshot: guardian

Verstörende Doku: Mutige Studenten stellen sich den Rassisten auf dem Uni-Campus in den Weg

abspielen

Video: YouTube/VICE

Was hältst du davon, dass US-Rassisten und Neonazis an den Internet-Pranger gestellt werden?

Mehr zum Thema:

Charlottesville: Aufmarsch rassistischer Gruppen eskaliert

Video: srf

Sie bezahlte den Kampf gegen Hass mit ihrem Leben: Das ist das Opfer des Auto-Angriffs

Link zum Artikel

Todesfahrer von Charlottesville: «Er ist von Hitler fasziniert»

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