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epa04539988 People wait in line on Christmas day to watch the first screening of the controversial movie 'The Interview' at the Plaza Theatre in Atlanta, Georgia, USA, 25 December 2014. The Sony Pictures comedy, which depicts a fictional plot to assassinate North Korean leader Kim Jong Un, was subject of threats by the reclusive country after a computer hack attack reportedly by the nation.  EPA/ERIK S. LESSER

Am Weihnachtstag ging es los, der Film «The Interview» konnte in den USA endlich gezeigt werden. Die Menschen kamen in Scharen.  Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE

Posse um «The Interview»

Für die Nordkorea-Satire stehen die Amerikaner Schlange



Die von Pjöngjang heftig kritisierte Nordkorea-Satire «The Interview» hat zum Filmstart in den USA zahlreiche Kinosäle gefüllt. Von New York bis Los Angeles zog der Film, dessen Start nach einem Hackerangriff auf die Produktionsfirma Sony Pictures zunächst zurückgehalten worden war, am Donnerstag zahlreiche Besucher an, die ein Zeichen setzen wollten.

In einem Kino in Los Angeles tauchte einer der Schauspieler aus dem Film, Seth Rogen, zusammen mit Co-Regisseur Evan Goldberg auf. «Wir hätten nicht gedacht, dass das passiert», sagte Rogen vor den jubelnden Zuschauern, wie in einem Video im Online-Portal YouTube zu sehen war.

«Die Tatsache, dass er hier gezeigt wird und Ihr alle gekommen seid...», sagte Goldberg, und Rogen ergänzte: «... ist super aufregend». Der Kinobetreiber Josh Levin sagte, er zeige den Film «aus Prinzip», und das Publikum habe dies begrüsst. «Wir haben alle unsere Eintrittskarten für heute binnen einer Stunde verkauft», sagte Levin. «Wir sind auch für morgen und Samstag ausverkauft.»

"The Interview"

Sony Pictures hatte den Film am Mittwochabend in den USA auf der Onlineplattform YouTube, bei Google Play und bei Xbox Video von Microsoft zugänglich gemacht. Zudem konnte der Streifen auf der eigens eingerichteten Website www.seetheinterview.com geliehen oder gekauft werden. 

In «The Interview» geht es um zwei Journalisten und ein fiktives Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Der Film ist Gegenstand einer breiten Debatte, die sich zuletzt immer mehr zur Staatsaffäre entwickelte.

Sony war im November Opfer einer Hackerattacke geworden, wenig später gab es dann wegen «The Interview» mysteriöse Anschlagsdrohungen gegen US-Kinos. Da daraufhin mehrere Ketten erklärten, den Film aus dem Programm zu nehmen, sagte Sony in der vergangenen Woche den für den ersten Weihnachtstag geplanten Start des Films ab. 

Kommt der Film ab Februar in die Schweizer Kinos?

Nach Erkenntnissen des FBI steckt die Staatsführung Nordkoreas selbst hinter dem Angriff auf Sony Pictures. Pjöngjang bestreitet dies, hiess den Angriff auf den Konzern aber gut.

Nach Kritik aus der Filmbranche und von US-Präsident Barack Obama kündigte Sony Pictures schliesslich am Dienstag überraschend an, dass der Film nun doch in rund 200 Kinos gezeigt werde. Weitere sollen folgen. Ursprünglich war die Ausstrahlung in 2'500 Kinos geplant. In der Schweiz sollte der Film nach ursprünglicher Planung am 5. Februar in die Kinos kommen. (feb/sda/afp)

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