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«StarCraft 2»: Neu kann die vollständige Kampagne «Wings of Liberty» kostenlos gespielt werden.

So macht sich Blizzard über EA lustig: «StarCraft 2» ist ab sofort kostenlos spielbar

Der bislang kostenpflichtige erste Teil von «Starcraft 2» ist ab sofort gratis. Blizzards Aktion ist offenbar ein Seitenhieb gegen EAs umstrittenes Bezahlmodell bei «Star Wars: Battlefront 2».



Blizzards Strategiespiel «StarCraft 2» ist ab sofort als Free-to-Play-Angebot erhältlich – zumindest der bislang kostenpflichtige erste Teil «Wings of Liberty». Dazu gehört auch der Mehrspielermodus für ungewertete Partien und für selbst erstellte Spiele. 

Blizzard hat die Aktion mit einer Reihe von Tweets angekündigt, die offenkundig als Seitenhieb in Richtung EA und «Star Wars: Battlefront 2» gedacht sind. Bei EAs neuem Spiel wird der Spieler nach dem Kauf des Games ständig zum Kauf neuer Helden animiert, die ansonsten mühsam freigespielt werden müssen.

Anzahl Stunden, bevor du einen beliebigen Co-op-Commander in «StarCraft 2» spielen kannst: 0.

Anzahl der Stunden, bis du die vollständige «StarCraft 2: «Wings of Liberty»-Kampagne spielen kannst: 0.

Anzahl der Pay-to-Win-Elemente in «Starcraft 2»: 0.

Und schliesslich: Du solltest ein ausgereiftes Game spielen.

Zwar tauchen weder der Name von EA noch «Star Wars: Battlefront 2» in den Tweets von Blizzard auf, aber wer den gewaltigen Shitstorm gegen EAs Mikrotransaktionen im neuen Star-Wars-Spiel mitbekommen hat, weiss die Botschaft zu deuten.

Nicht alle finden Blizzards Aktion lustig

Zahlreiche Gamer reagierten amüsiert, aber es gibt auch kritische Stimmen: Viele erinnern zurecht daran, dass ausgerechnet Blizzard mit dem Shooter «Overwatch» massgeblich zu beigetragen hat, Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen salonfähig zu machen.

Allerdings sind die In-Game-Käufe in Blizzards Spiel primär kosmetischer Art, die lediglich das Aussehen der Figuren beeinflussen. Der Spieler wird also nach dem Kauf nicht nochmals zur Kasse gebeten, um im Spiel (schneller) vorwärts zu kommen.

Bei EAs «Star Wars: Battlefront 2» dienen die Mikrotransaktionen hingegen dem Kauf der wichtigsten Spiel-Helden wie Luke Skywalker. Ohne zusätzliche In-Game-Käufe würde es unzählige Stunden dauern, bis man sich die wichtigsten Helden freigespielt hat – obwohl man das Spiel bereits zum Vollpreis erworben hat.

(oli)

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