Digital
Games

Jungs drohen Game-Testerin mit Vergewaltigung – da kontaktiert diese deren Mütter

Alanah Pearce macht Game-Reviews auf YouTube.
Alanah Pearce macht Game-Reviews auf YouTube.screenshot: youtube/alanah pearce
«Oh mein Gott, dieser kleine Arsch»

Jungs drohen Game-Testerin mit Vergewaltigung – da kontaktiert diese deren Mütter

29.11.2014, 17:2501.12.2014, 10:56

Wüste Beschimpfungen und gar Vergewaltigungsandrohungen gehören im Internetzeitalter traurigerweise zur Tagesordnung. Die australische Game-Testerin Alanah Pearce entschied sich, das Problem an den Wurzeln zu packen. 

Sie meldete sich kurzerhand bei den Müttern von den Jungs, die ihr Drohungen geschickt hatten. Die Kontakte fand sie über Facebook.

Die Unterhaltung lief folgendermassen:

Pearce: Hi Anna, ich kenne Sie nicht, aber ich wollte wissen, ob [zensiert] Ihr Sohn ist?

Mutter: Ja, das ist er, wieso?

Pearce: Ich habe nie mit ihm gesprochen, aber er hat mir besorgniserregende Nachrichten auf meiner öffentlichen Facebook-Seite hinterlassen. Vielleicht möchten Sie das mal mit ihm diskutieren?

Danach folgt ein Screenshot des betreffenden Kommentars.

Mutter: Oh mein Gott, dieser kleine Arsch. Es tut mir so leid. Ja, ich werde bestimmt mit ihm sprechen!!!

Drei weitere Mütter haben offenbar nicht reagiert oder die Nachrichten erhalten.

In diesem Fall erscheint mir das Petzen bei der Mutter mehr als legitim. Bleibt zu hoffen, dass es auch Wirkung zeigt.

(pru)

Via Buzzfeed

Das könnte Sie auch interessieren

Diese 22 Gamer wissen, wo ihre Prioritäten liegen

1 / 22
Diese 22 Gamer wissen, wo ihre Prioritäten liegen
Keine Frage, wo hier die Action spielt. Am PC, oder?
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Kennst du schon die watson-App?

85'000 Menschen in der Schweiz nutzen bereits watson für die Hosentasche. Und die Bewertungen sind top. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
ChatGPT-Daten können in den USA landen – Sunrise lanciert eine Schweizer Lösung
Die KI-Anwendung für hiesige Unternehmen sei «vollständig unter Schweizer Kontrolle», verspricht die Telekom-Firma. Möglich macht das ein Schweizer Start-up.
An künstlicher Intelligenz (KI) kommt keiner vorbei. Firmen erhoffen sich von ihrem Einsatz Effizienz- und Tempogewinne. Doch wenn sie ein kommerzielles Modell eines grossen US-amerikanischen Anbieters wie ChatGPT nutzen, riskieren sie, dass US-Behörden Zugriff auf die Daten erhalten. Denn diese Anbieter unterstehen dem sogenannten Cloud Act. Dieser sichert US-Behörden Zugriff auf die Daten, selbst, wenn Unternehmen kostenpflichtige Versionen nutzen und die Server in der Schweiz stehen. Bei fast allen kommerziellen Lösungen aus dem Ausland stehen Firmen vor einem ähnlichen Dilemma.
Zur Story