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epa07639857 Ubisoft Co-founder and CEO Yves Guillemot speaks during the Ubisoft press conference at the at the Orpheum Theatre in Los Angeles, California, USA, 10 June 2019. This event takes place prior to the Electronic Entertainment Expo (E3) conference, which will take place from from 11 to 13 June.  EPA/ADAM S DAVIS

Ubisoft-Chef Yves Guillemot wäscht seine Hände in Unschuld. Bild: EPA/EPA

Bei Ubisoft ist Feuer im Dach: Recherchen zeigen das ganze Ausmass des Sexismus-Skandals

Beim französischen Spielegiganten Ubisoft wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jahrelang sexuell belästigt. Die Belästigungen gingen von mehreren Topmanagern aus. Nun rollen Köpfe und neue Recherchen enthüllen das wahre Ausmass des Skandals.



In der Gaming-Szene rumort es. Allein in den letzten Wochen schilderten auf Twitter weit über 100 Frauen ihre Erfahrungen mit Mobbing und sexuellen Anfeindungen im Gaming-Kontext. Ende Juni folgten erste Schritte seitens Ubisoft, dem Entwickler bekannter Videospiele wie «Assassin’s Creed» und «Far Cry». Zwei Top-Manager und weitere Angestellte wurden suspendiert. Zuvor hatten über ein Dutzend Frauen öffentlich über sexuelle Belästigung beim französischen Videospiele-Riesen berichtet. Ubisoft leitete eine interne Untersuchung ein.

Mitte Juli platzte die Bombe: Auch die Nummer 2 des Unternehmens, der bisherige Kreativchef Serge Hascoët sowie weitere Manager wurden freigestellt. Dies nach Dutzenden von Berichten und Anschuldigungen wegen sexuellen Fehlverhaltens und Missbrauchs.

«Er [Serge Hascoët] blockierte eine Frau im Aufzug und stellte sich gegen sie, machte stöhnende Geräusche und schaute ihr in die Augen. Einige seiner Mitarbeiter im Editorial-Team sollen dasselbe getan haben, bis es zu einem Markenzeichen der Teammitglieder wurde.»

Liberation

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Diese Woche wurde PR-Chef Stone Chin gefeuert. Er soll unter anderem Mitarbeiterinnen, die nicht auf seine Avancen eingingen, benachteiligt haben. In einer persönlichen Stellungnahme zeigt er sich teils reumütig: Er sei blind gewesen für die vielen Schwierigkeiten, mit denen sich Frauen gerade in der Game-Industrie jeden Tag herumschlagen müssen. Chin gilt nebst Kreativchef Hascoët als Hauptverantwortlicher dafür, dass Frauen in Ubisoft-Spielen meist nur eine Nebenrolle spielen.

Das wahre Ausmass des Sexismus-Skandals

Der Branchenjournalist Jason Schreier hat weiter recherchiert, zumal Ubisoft mit rund 16'000 Mitarbeitern in über 20 Ländern und einem jährlichen Umsatz von knapp 2 Milliarden Franken eine der weltweit grössten Videospielfirmen ist. Sein von «Bloomberg Businessweek» veröffentlichter Bericht, für den er mit über 35 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern von Ubisoft gesprochen hat, zeichnet ein düsteres Bild. Das Bild einer toxischen Arbeitskultur, die von Sexismus und Rassismus geprägt sei.

Demnach haben mehrere Top-Manager, allen voran Chief Creative Officer Hascoët, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während vieler Jahre belästigt. Beschwerden bei der Personalabteilung seien wiederholt ignoriert worden. Anschuldigungen wurden systematisch unter den Tisch gekehrt, doch nun bricht der Damm: Auch die längjährige Personalchefin Cécile Cornet musste Mitte Juli ihren Schreibtisch räumen.

Unternehmensmeetings in Stripclubs

An Ubisofts Hauptsitz in Paris herrsche eine feindselige Stimmung gegenüber Frauen, sagen aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Schreier gesprochen haben. Sie berichten von unangemessenen Berührungen oder sexuellen Annäherungsversuchen, die bis zu «Genitalgrabschen» reichen. Massgeblich verantwortlich dafür sei der 55-jährige Chief Creative Officer Hascoët. Erst als der öffentliche Druck zu gross wurde, liess ihn sein enger Freund und Firmenchef Yves Guillemot fallen.

Zu Meetings habe Hascoët bisweilen in Stripclubs eingeladen, berichtet Bloomberg. Das für seine unangebrachten Kommentare berüchtigte Ubisoft-Urgestein habe zudem Untergebene zu exzessiven Trinkgelagen gedrängt oder Mitarbeitern Kuchen gegeben, die ohne deren Wissen Marihuana enthielten. Weibliche Angestellte warnten sich gegenseitig vor Hascoët und seinem berüchtigten Editorial-Team, das innerhalb der Firma Narrenfreiheit genoss. Hascoët war seit 1988 bei Ubisoft und ein enger Vertrauter von Firmenchef Yves Guillemot, der nun von allem nichts gewusst haben will.

Guillemot leitet den Videospiele-Riesen Ubisoft seit 1988 und kontrolliert gemeinsam mit seinen vier Brüdern 21 Prozent der Aktien des Familienunternehmens. Hascoët war fast von Anfang an dabei und gehört praktisch zur Familie. Ehemalige Mitarbeiterinnen sagen, Hascoët und seine Mitstreiter seien «unantastbar» gewesen, «egal was sie taten».

Der Boys-Club: Die Guillemot-Brüder auf einer alten Aufnahme, von links: Michel, Yves, Christian, Gerard und Claude Guillemot.

Über Hascoët, den ehemalige Weggefährten im besten Fall als exzentrisch beschreiben, kommt nun nach und nach mehr ans Licht: Bloomberg berichtet von einem Meeting, an dem eine ranghohe Managerin eine Präsentation hielt. Während einer Pause verliess sie das Sitzungszimmer. Hascoët habe laut zwei anwesenden Personen einen YouTube-Song abgespielt, in dem sexuelle Handlungen mit einer Frau beschrieben werden, die den gleichen Namen wie die Managerin hat.

In der französischen Zeitung Liberation berichten Ubisoft-Angestellte über ihre Erfahrungen mit Serge Hascoët.

Hascoët habe im Management fast ausschliesslich Männer um sich geschart, die seine sexistische Einstellung teilten. Dazu zählten Maxime Béland und Tommy François, die ebenfalls suspendiert wurden. Béland leitete das Toronto-Studio von Ubisoft und genoss seit Jahren einen zweifelhaften Ruf. Der als aufbrausend beschriebene Manager soll 2014 eine Angestellte gewürgt und Frauen an Firmen-Events unangebracht berührt haben. Béland hat das Unternehmen Anfang Juli verlassen.

Einem weiteren langjährigen Mitstreiter von Hascoët, Tommy François, wird massives sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen, darunter unerwünschte Massagen, Genitalgrabschen und homophobe Kommentare, wie mehrere Zeugen gegenüber Bloomberg aussagten. Mehrere Mitarbeiterinnen haben François wiederholt beim HR gemeldet, er machte bei Ubisoft trotzdem während 13 Jahren Karriere. François ist suspendiert, aber laut Bloomberg (noch) nicht offiziell entlassen.

Eine Frau, die am Ubisoft-Hauptsitz in Paris arbeitete, berichtet von pornografischen Videos, die sie von Arbeitskollegen erhalten habe. Auch in diesem Fall blieb das HR untätig. Stattdessen wurde sie in ein Büro in einem anderen Land versetzt.

Macho-Kultur beeinflusste Ubisoft-Spiele

Laut Bloomberg-Bericht habe sich die frauenfeindliche Kultur bei Ubisoft auch auf die Videospiele ausgewirkt: In «Assassin's Creed: Origins» beispielsweise sollten Spieler ursprünglich in die Rolle einer weiblichen Hauptfigur schlüpfen können. Die Rolle dieser Figur sei wegen Einwänden seitens Hascoët zurückgestuft worden. In Ubisofts Macho-Kultur galt lange die Devise: Spiele mit starken Frauen in der Hauptrolle verkaufen sich nicht. Blockbuster-Games wie «Tomb Raider», «Horizon Zero Dawn» oder «The Last of Us» beweisen das Gegenteil.

Serge Hascoët war über 30 Jahre bei Ubisoft und prägte die Firmenkultur massgeblich mit.

Mitarbeiter berichten auch von Rassismus bei Ubisoft – beispielsweise hätten Angestellte den schwarzen «Star Wars»-Schauspieler John Boyega als Affen beschimpft.

Hascoët und sein Boys-Club «waren unangreifbar, egal was sie taten»

Nach den öffentlichen Anschuldigungen von Mitarbeiterinnen Ende Juni teilte Ubisoft mit, man habe Untersuchungen gegen die beschuldigten Mitarbeiter eingeleitet. Anfang Juli schrieb Firmenchef Guillemot in einem öffentlich publizierten Brief an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: «Die Situationen, die einige von euch erlebt oder mit angesehen haben, sind absolut nicht akzeptabel.» Man werde alle Vorfälle von Aussenstehenden untersuchen lassen, aufarbeiten und die notwendigen Konsequenzen ziehen. Guillemot dankte zudem den Mitarbeitern, die das Verhalten ihrer Vorgesetzten gemeldet hatten.

«Er [Hascoët] wird sogar für seine Toxizität, seine Frauenfeindlichkeit, seine Homophobie und seinen Führungsstil, andere zu vernichten, belohnt.»

Mitglied des HR-Teams Liberation

Die Entlassungen mehrerer ranghoher, fehlbarer Manager ist ein erster Schritt. Ob sich die Firmenkultur nachhaltig ändern wird, oder ob der Fisch vom Kopf her stinkt, wird sich zeigen. Firmengründer Guillemot und seine ehemalige Nummer 2 waren jahrzehntelang enge Freunde.

Seit 2000 hatte Hascoët den Posten des Global Creative Directors inne. Der 60-jährige Firmenchef Guillemot spricht nun von «toxischem Verhalten» innerhalb der Firma, das er ändern wolle. Das Problem: Hascoëts Verhalten war der Firma seit Jahren bekannt. Das sagen zumindest zehn Personen, die während mehr als einem Jahrzehnt bei Ubisoft tätig waren. Ein HR-Mitarbeiter sagte gegenüber Bloomberg, das Management habe ein allgemeines Misstrauen gegenüber den Opfern gezeigt, was die Abklärung der Vorwürfe erschwert habe. Nun soll sich alles zum Guten wenden, verspricht Guillemot.

Der Fall Ubisoft zeigt exemplarisch: Die Gaming-Branche setzt sich sehr ungern mit Sexismus auseinander, egal ob aufseiten der Hersteller oder der Spieler. Trotzdem kann man das positive Signal, das Ubisoft sendet, nicht leugnen. Bisher waren Betroffene häufig zu verängstigt, ihre Erfahrungen publik zu machen. Wer spricht, zieht oft einen wütenden Mob auf sich. Besonders deutlich wird das immer wieder, wenn sich die Vorwürfe gegen beliebte Streamer richten. Wer den Mund aufmacht, muss mit Beschimpfungen aus der untersten Schublade rechnen.

(oli/tkr)

Game-Entwicklerin Jasmine Kent erklärt, was in der Industrie falsch läuft:

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131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CrispMüesli 25.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Bin ja kein Psychologe aber vielleicht passt dies ja...

    Aus Wikipedia Narzisstische Persönlichkeitsstörung:

    "Pathologischer Narzissmus kann sich sowohl durch Prahlen und Hochstapelei äußern wie auch durch unersättliche Ansprüche und Erwartungen. Menschen mit einer NPS neigen dazu, Personen in ihrem unmittelbaren Umfeld emotional zu missbrauchen (besonders Sexualpartner und Kinder), um dadurch den eigenen Selbstwert (ihr „Ego“) auf Kosten anderer zu erhöhen."
  • Spike Finn 25.07.2020 06:34
    Highlight Highlight Ich habe kein Problem damit wenn man die Wahl hat in Games das Geschlecht zu wählen,aber wenn man jetzt erzwungenermassen weibliche Charaktere einbaut nur damit die Quote stimmt,ist das lächerlich ,im übrigen erinnere ich mich an eine Zeit, in der jeder männliche Gamer, als hässlicher ,pickliger Nerd ins lächerliche gezogen wurde,auch von Frauen.
  • Knacker 24.07.2020 16:01
    Highlight Highlight "Yves Guillemot, der nun von allem nichts gewusst haben will."
    Ja klar, und ich bin der Weihnachtsmann.
  • foeppeler 24.07.2020 14:50
    Highlight Highlight Ubisoft hat schon lange eine sehr bedenkliche Firmenkultur. Von den Games will ich gar nicht erst sprechen.... Keine neue Franchise seit gut 10 Jahren. Da gehts doch schon lange nur noch um Aktiengewinne und Dividenden...
  • Alnothur 24.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Schade und widerlich. Ich habe zwar grundsätzlich nur selten Spiele von einem der ganz grossen Hersteller gekauft, weil die mir meistens nicht zusagen, aber von den Herstellern war mir UbiSoft eigentlich immer am sympathischsten. So kann man sich täuschen...
  • Asmodeus 24.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Ich finde niedich wie sich hier drin darüber mockiert wird, dass die Gaming-Branche ein Problem mit Sexismus, Rassismus, Homophobie und Transphobie hätte.


    Es ist beileibe kein Geheimnis, dass die Community schon immer toxisch war. Seien es Gamerplattformen wie Twitch, Social Media wie 9gag, die Spiele selbst (LOL, Overwatch etc.) oder die Hersteller (Ubisoft, Riot Games etc.).

    Man muss sich nur irgendwo als weiblich oder eine Minderheit zu erkennen geben und wird sofort angegriffen, belästigt oder sonst irgendwie toxischem Verhalten ausgesetzt.
    • Asmodeus 24.07.2020 11:29
      Highlight Highlight In dem Zusammenhang.

      Ich trete seit Jahren an verschiedensten Veranstaltungen auf. Dieses Jahr wurde mir von einer Veranstaltung mitgeteilt, dass meine neueste Show zu "politisch" und "heikel" wäre.

      Der Grund?

      Sie biedern sich seit Jahren immer stärker bei Gamern an und da ist das Thema LGBTQIA+, respektive Witze über Deppen die Dickpics versenden halt bereits ein Politikum weil die unsicheren Incelgamer sich von allem attackiert fühlen was nicht männlich, hetero und weiss ist.

      Machen ihnen ihre "Alpha"-Vorbilder ja auch so vor.
    • The Destiny // Team Telegram 24.07.2020 13:17
      Highlight Highlight @Asmodeus, so ein quatsch, riot ist sehr inklusiv, sie betreiben sogar Sachen für furries (TFT, little legends).

      Ja die Community ist nicht immer freundlich, aber da macht es absolut keinen Unterschied ob man Mann, Frau oder sonstwas ist, man bekommt sein fett weg.
    • Asmodeus 24.07.2020 14:50
      Highlight Highlight @Destiny
      Selber Quatsch.

      Riot ist berühmt dafür ein komplett sexistisches Arbeitsumfeld zu betreiben und intern genauso toxisch drauf zu sein wie ihre LOL-Community.

      https://kotaku.com/inside-the-culture-of-sexism-at-riot-games-1828165483

      Ausser in den letzten zwei Jahren hätte sich unendlich viel in dem Laden verändert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Damo Lokmic 24.07.2020 08:01
    Highlight Highlight "Er [Serge Hascoët] blockierte eine Frau im Aufzug und stellte sich gegen sie, machte stöhnende Geräusche und schaute ihr in die Augen."

    Alleine schon die Vorstellung, dass das ein Normalsterblicher abzieht, wirft bei mir soo viele Fragen auf.
    • yiheg 24.07.2020 10:59
      Highlight Highlight Dazu braucht es keine Vorstellungskraft, nur ein paar Augen und Ohren. Das geschieht zur Genüge in allen Branchen, auch bei uns in der Schweiz..
  • THEOne 24.07.2020 08:01
    Highlight Highlight also wer ernsthaft glaubt, dass das nur bei ubisoft der fall, sollte mal seine rosa brille ablegen.

    seit über 30 jahren zocke ich nun schon und es ist tatsächlich in den letzten jahren ausgeartet, egal ob pro oder casualgaming. seit längerem bin ich in ner grossen eso gilde und da gilt, wer sich im spiel nicht zu benehmen weiss, wird gemeldet, so haben einige schon mehrwöchige sperrungen ihres accounts hinnehmen müssen.
    obs was genutzt hat, weiss ich nicht.
    • Autokorrektur 24.07.2020 09:29
      Highlight Highlight 😂 Grad TESO, wo sie nicht mal gegen die Bots angehen.
    • THEOne 24.07.2020 18:26
      Highlight Highlight die china bots sind hauptsächlich auf den amiservern da zu dieser zeit dort nacht ist und kaum jemand online ist.
      auf den eu servern kannst du dir praktisch nix mehr leisten sonst ban.
    • Autokorrektur 24.07.2020 23:54
      Highlight Highlight Das klingt im Forum aber ganz anders. Na, dann kann ich ja vielleicht mal wieder reinschauen. Hatte es aufgegeben wegen all der Cheater.
  • Meinung 24.07.2020 06:05
    Highlight Highlight Was ist blos mit diesen Männern passiert, nachdem sie von Ihren Vätern und Müttern erzogen wurden???
    • Asmodeus 24.07.2020 10:00
      Highlight Highlight Die Väter wurden ja bereits nicht erzogen und den Müttern wurde beigebracht die Klappe zu halten.

    • Einstürzende_Altbauten * 24.07.2020 10:18
      Highlight Highlight Mit denen ist nicht nach der Erziehung was passiert, da ist während der Erziehung einiges schiefgelaufen. Und nicht vergessen: Menschen lernen auch und vor allem durch Vorbilder.
    • Bronko 24.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Da fragt sich eher, wie und ob sie von ihren Müttern und Vätern erzogen wurden.
  • Cornholios 24.07.2020 02:09
    Highlight Highlight Wie kann ein Mann gleichzeitig frauenfeindlich und homophob sein ?
    Wollen die sich damit tarnen weil sie selber heimlich homosexuell veranlagt sind ?
    How knows.
    Einfach krank.
    • ceciestunepipe 24.07.2020 08:05
      Highlight Highlight Zusammenhang?
    • Asmodeus 24.07.2020 10:02
      Highlight Highlight Diese Typen sind alles unsichere Weicheier. Absolute Loser.

      Sie schaukeln sich gegenseitig die Egos damit hoch, dass sie männlich, hetero und weiss sind. Alles was nicht in diese Kategorie passt ist ein Feindbild und muss angegriffen oder zumindest herabgewürdigt werden.

      Sonst kann man sich ja nicht profilieren.
    • SeboZh 24.07.2020 10:50
      Highlight Highlight How knows? Keine Ahnung.... Who knows solche Sachen denn schon? 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • öpfeli 23.07.2020 23:29
    Highlight Highlight abaolut widerlich diese Typen
    • Arthur Philip Dent 24.07.2020 01:14
      Highlight Highlight Wer blitzt denn hier?! (38H/54B)
    • Arthur Philip Dent 24.07.2020 02:07
      Highlight Highlight Ach so, war wohl ein Fehler oder Manipulation... Danke fürs Korrigieren.
    • MahatmaBamby 24.07.2020 05:36
      Highlight Highlight @arthur
      Widerliche Typen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.07.2020 23:18
    Highlight Highlight Hat zwar wieder nichts damit zu tun, aber ich finde Raucher und deren Luftverschmutzung generell das grössere Problem.
    Was das Thema Sexismus betrifft, sollte man primär die generelle und permanent zunehmende Übersexualisierung in Frage stellen. Ich sehe da das Problem weniger einseitig, sondern hausgemacht.

    Was Gamer betrifft, so ist mir bisher noch keiner aufgefallen, dem ich Sexismus vorwerfen könnte. Und ich war da vor über 20 Jahren ziemlich gut in der Gamer-Szene mit dabei. Der einzige "Spezialfall" war ein strikt praktizierender Moslem, der sich weigerte, Frauen die Hand zu geben.
    • Asmodeus 24.07.2020 10:03
      Highlight Highlight ok
    • solani 24.07.2020 12:14
      Highlight Highlight Ja klar.. Als der weibliche Körper noch versteckt werden musste wurden die Frauen ja so viel mehr respektiert.😂
    • ulmo 24.07.2020 23:55
      Highlight Highlight @Antinatalist
      Danke, dass du deinen Whataboutism bereits im Einleitungssatz als solchen kennzeichnest.
  • Ciri 23.07.2020 22:10
    Highlight Highlight .... 😡

    Jedoch zu pauschalisieren ist nicht fair.
    man denke an: ellie; clementine; aloy; Alyx Vance; Yennifer;wählbare charakter: fallout, ac. kassandra (ubisoft), etc.pp.

    Natürlich die Mutter aller starken Game Frauen: Lara Croft

    Natürlich sind das stereotypen. Auch bei den Männer oder gibts nen Gerald im RL?
    • Likos 24.07.2020 10:55
      Highlight Highlight Henry Cavill 😛
  • gulf 23.07.2020 21:55
    Highlight Highlight Sexismus und Rassismus müssen weg, keine Frage!
    Aber, ich wehre mich entschieden gegen diese Verallgemeinerung.
    Sexismus und Rassismus kommt bei Gamern sicher nicht häufiger vor als in anderen Gruppen.

    • swisskiss 23.07.2020 23:39
      Highlight Highlight gulf: Wow! Verstanden um was es geht? Es geht um die Firmenkultur eines Unternehmens, dass völlig egal ob es Games, Papierservietten oder irgendwas anderes produziert, dass Machtverhalten der Führung dieses Unternehmens aufzeigt. Das das Fehlverhalten führender Firmenmanger kritisiert und sicher nicht das Verhalten der Kundschaft dieser Firma.
      Niegends wird verallgemeinert oder Gamer unter Generalverdacht gestellt.

      Wenn es Dir so wichtig ist den guten Ruf der Gamer zu erhalten, dass Du noch nicht mal den Sinn des Artikels verstehen willst, hast Du grössere Probleme als Rufbeschädigung.
    • Autokorrektur 23.07.2020 23:51
      Highlight Highlight Als Frau die ihre Ausbildung sogar in einem technischen Bereich gemacht hat, kann ich dir widersprechen. Nirgends wurde ich so dumm angemacht, erniedrigt und beleidigt wie unter Gamern. Und komm mir jetzt nicht mit "das ist Jungs-Sprech, das kommt auch gegenüber männlichen Gamern vor". Nein, tut es nicht - nicht in dem Ausmass. Ich hab noch keinen Gamer zu einem anderen sagen hören, er solle gefälligst aufhören zu spielen und statt dessen seine Freundin beglücken - ein Spruch den ich mir schon öfter anhören musste.
    • Domimar 24.07.2020 06:04
      Highlight Highlight @runzlige Zwergmispel nein, das nicht. Dafür sind die Männer einfach alle per se homosexuell, wenn man etwas nicht genau so macht, wie es gewisse Spieler wollen. Die Idioten sind immer die Lautesten. Mein Game-Umfeld ist für gewöhnlich recht gechillt und hat sowas nicht nötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vergugt 23.07.2020 21:19
    Highlight Highlight Absolut ekelhaftes Verhalten. Aber ein gutes Beispiel, wenn ein paar ewiggestrige Mal wieder behaupten, bei uns seien Frauen doch schon lange mindestens gleich gut gestellt wie Männer.
    • Baccaralette 24.07.2020 07:37
      Highlight Highlight Könnt ich, würd ich dir 100 Blitze geben.

      Was sag ich, 10'000!!!
    • Vergugt 24.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Baccaralette okay, ein Kommentar *wieso* Du das machen würdest hätte ich jetzt hilfreicher gefunden aber jedes wie es mag :-)
    • öpfeli 24.07.2020 08:14
      Highlight Highlight Baccaralette
      dasselbe würde ich liebend gerne dir geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 23.07.2020 21:07
    Highlight Highlight Mal ehrlich. Warum geht man als Frau überhaupt dort arbeiten wenn die Zustände derart offensichtlich negativ sind?
    • Queerio 23.07.2020 21:39
      Highlight Highlight Rechnungen zahlen sich nicht von alleine und in der Videospielindustrie zu arbeiten dürfte wohl für viele Angestellte einen Kindestraum erfüllen.

      Ubisoft's schlechte Arbeitsatmosphäre ist nicht seit langem bekannt. Da dürfte wohl nicht viel nach aussen gedrungen sein - auch weil Anschuldigungen gerne à la "in dubio pro reo" als Gerüchte abgestempfelt werden.

      Ich habe auch bei Firmen gearbeitet wo die Probleme wirklich erst sichtbar wurden wenn man erst in die Firmenkultur eingetaucht ist - von aussen aber unsichtbar waren.
    • maude 23.07.2020 21:50
      Highlight Highlight dann hätt ich als Frau aber viele Jobs nicht machen dürfen, die ich aber gerne gemacht hab und (!ja imfall) ich gut war? Ich war schon immer in Männerdomänen unterwegs ( damals war es aber noch 'musst halt mit leben?!'-Mentalität..)hätte ich es deswegen lassen sollen?
    • Chumitze 23.07.2020 22:08
      Highlight Highlight Nix verstanden, Peter Vogel, dann soll die Frau gefälligst weggehen oder ganz fern bleiben. Und die, die das nicht können, weil sie auf Jobs und Einkommen angewiesen sind, haben halt Pech gehabt, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • exeswiss 23.07.2020 21:07
    Highlight Highlight "Die Gaming-Branche setzt sich sehr ungern mit Sexismus auseinander, egal ob aufseiten der Hersteller oder der Spieler."

    hach wie ich Pauschalisierungen mag...
    • HabbyHab 23.07.2020 23:02
      Highlight Highlight Die Gaming-Szene HAT ein Sexismus-Problem.
    • goschi 24.07.2020 07:33
      Highlight Highlight Es reiht sich nunmal in eine lange Reihe ähnlicher Zwischenfälle, zB bei RIOT und Rockstar/2K, ausserdem Szenen wie Gamergate und co.

      Es IST sehr explizit ein riesiges Problem, das sich nicht wegreden lässt.
    • Peter Vogel 24.07.2020 08:12
      Highlight Highlight Jahrzehntelang interessierten sich Frauen/Mädchen praktisch null für Games. Wen wundert es also, dass die Branche auf Jungs/Männer ausgerichtet ist? Auch heute dürften 85% der Kunden männlich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 23.07.2020 21:06
    Highlight Highlight Solange typisch narzisstisches Verhalten in der Wirtschaft weiterhin als Leaderqualitäten gelten wird sich daran bei grossen Firmen nichts ändern, wenn man einen nicht mehr decken kann kommt einfach der Nächste.
    • Selbstverantwortin 23.07.2020 23:27
      Highlight Highlight Ach, wie dieses Pauschalisieren immer so differenziert daher kommt...
      „Die Wirtschaft“ sind wir alle. Dort gibt’s Idioten und Kriminelle, aber die Mehrheit, welche recht integer und vernünftig ist, so zu beleidigen, ist simpel.
  • Thomas G. 23.07.2020 20:57
    Highlight Highlight Denkt irgendjemand in anderen Unternehmen mit viel Geld im Spiel sieht es besser aus?
    • Denk nach 23.07.2020 21:11
      Highlight Highlight Ja hoffentlich doch! Für etwas Leben wir in einem Rechtsstaat!
    • Thomas G. 23.07.2020 21:52
      Highlight Highlight Ich sagen nicht, dass ich das gut finde, im Gegenteil. Aber diese Psycho und Machotypen gibt es überall. Hat mit der Spielebranche nix zu tun. Man muss diesen Vollpfosten mit voller Wucht des Gestzes entgegentreten, sie blossstellen und zur Verantwortung ziehen. Überall.
    • Toerpe Zwerg 23.07.2020 23:00
      Highlight Highlight Nur in Unternehmen mit wenig Geld im Spiel sieht es gut aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 23.07.2020 20:49
    Highlight Highlight Als ob die Nr 1 nicht mitkriegen würde, was seine Nr 2 für ein Verhalten zeigt 🤦‍♀️ 🤦🏽‍♂️🤦‍♀️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️wer ihm das glaubt, glaubt auch, dass der Samichlaus Ostereier verteilt. legt
    • eightball 23.07.2020 22:31
      Highlight Highlight der nächsthöhere ist immer für den untergebenen veranwortlich. leider stelle ich dieses unwissen oft sogar in verwaltungsräten fest, derart überrascht wie es in der firma zu und her geht. klarer fall von führungsverantwortung nicht wahrgenommen. sollte konsequenter bestraft werden. sonst zieht vorgang "weggucken" immer.
    • Sälüzäme 24.07.2020 01:25
      Highlight Highlight @eightball: soweit richtig, Verantwortung kann man nicht delegieren, es fällt am Ende immer auf den Chef, VR oder Besitzer zurück. Nur hat der Gesetzgeber es zugelassen, dass mit Unterschriften auf einem Fetzen Papier diese Verantwortung dem Magaziner (im bildlichen Sinn) übertragen werden kann, alle anderen trifft keine Schuld. Wichtige Entscheidungen und Gespräche werden werden deshalb auch nicht schriftlich festgehalten, habe ich schon bei vielen Projekten erlebt. Bei Widerspruch heisst es lapidar: mach oder du fliegst.
    • Asmodeus 24.07.2020 10:12
      Highlight Highlight @eightball
      Ein Verwaltungsrat arbeitet auch nicht. Im Normalfall sitzen sie da um Kohle abzugreifen.

      Zumindest die ganzen Politiker die in 4-10 Verwaltungsräten hocken und Geld dafür bekommen die Politik zum Wohle der Firmen zu verändern.
  • Heidi73 23.07.2020 20:49
    Highlight Highlight Widerliches Pack!🤬
  • bebby 23.07.2020 20:48
    Highlight Highlight Hascoët und Trump würden sich vermutlich gut miteinander verstehen, weil sie viele Gemeinsamkeiten haben...es ist immer wieder furchterregend, dass solche Unmenschen soweit kommen.
    • Kruk 23.07.2020 21:35
      Highlight Highlight Hilft dieses unmenschliche Verhalten nicht gerade dabei so weit zu kommen?

      Wahrlich furchterregend.
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 24.07.2020 01:04
      Highlight Highlight Narzissmus und Psychopathie machen so etwas möglich.
    • Baccaralette 24.07.2020 07:40
      Highlight Highlight Gerade dieser Narzismus ist es, den man so gerne in Führungsetagen sieht. Darum sind ja Frauen nicht zur Führung geeignet, zu emotional und sowieso.

      (und wer den Zynismus findet, kann ihn behalten..)
  • Denk nach 23.07.2020 20:41
    Highlight Highlight "Der Fall Ubisoft zeigt exemplarisch: Die Gaming-Branche setzt sich sehr ungern mit Sexismus auseinander, egal ob aufseiten der Hersteller oder der Spieler."

    Vom Fall Ubisoft mal kurz der ganzen Gaming Community inklusive aller Hersteller einen problematischen Umgang mit Sexismus unterstellen ist aber dicke Post! Aber sonst gehts noch gut?
    • Sauäschnörrli 23.07.2020 20:57
      Highlight Highlight Fox News hat(te) auch einen problematischen Umgang mit Sexismus. Den Schluss daraus können wir ja nun, dank der Hilfe von Herrn Wietlisbach, alle selber ziehen.
    • Gopfidam 23.07.2020 21:00
      Highlight Highlight Ist aber so.
    • Denk nach 23.07.2020 21:08
      Highlight Highlight @Gopfidam: Funfact.... hast du gewusst das es alleine in Deutschland 34 Millionen Gamer gibt, wobei 47% Frauen sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SirRichardCarsharing 23.07.2020 20:40
    Highlight Highlight Danke für diesen guten und sehr ausführlichen Bericht! Schrecklich, dass in so Fällen oft erst nach öffentlichem Druck etwas passiert.
  • IZO 23.07.2020 20:35
    Highlight Highlight Schade. Die männlein würden von der weiblichen Perspektive, wie überall im Leben, nur Profitieren.
  • paulinapalinska 23.07.2020 20:23
    Highlight Highlight 🤬🤬🤬
  • tolgito 23.07.2020 20:19
    Highlight Highlight Schweine!!

Australien erlebt die zweite Coronawelle

Australien hatte das Coronavirus praktisch schon besiegt, doch jetzt explodieren die Zahlen. Das Land wurde Opfer des eigenen Erfolgs.

Australien blickt derzeit mit Schrecken auf die Coronazahlen: Rund 400 Menschen infizieren sich in dem Land gerade täglich mit dem Virus. Tendenz steigend. Dabei schien die Krise im April doch so gut wie überstanden: Steckten sich auf dem Höhepunkt der Pandemie Mitte März noch knapp 500 Australier täglich mit dem Coronavirus an, sanken die Neuinfektionen in den folgenden Wochen in den einstelligen Bereich.

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Das Land hatte das Virus gezähmt. Selbst …

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