Digital
Google

Tour durch die Wüste: Google montiert Street-View-Kamera auf Kamel

Liwa-Oase

Tour durch die Wüste: Google montiert Street-View-Kamera auf Kamel

09.10.2014, 05:3609.10.2014, 08:12
Das 10-jährige Dromedar Raffia trug die Google-Kamera.
Das 10-jährige Dromedar Raffia trug die Google-Kamera.bild: google

Die Kameras für Googles Panoramadienst Street View wurden schon auf Autos, Schiffen und auch Unterwasserfahrzeugen montiert – aber noch nie auf einem Tier. Bis vor kurzem: Für eine Tour in der Liwa-Oase im arabischen Emirat Abu Dhabi hat das 10-jährige Dromedar Raffia die Kamera auf seinem Höcker getragen.

So könne man «authentische Bilder sammeln» und gleichzeitig den «Einfluss an der zerbrechlichen Umgebung möglichst klein halten», schreibt Google in seinem Blog. Hoffentlich gebe das einen flüchtigen Blick darauf, wie es ist, mit einem Kamel durch die Wüste zu reisen, so wie es Händler seit 3000 Jahren tun.

Reist man per Mausklick durch die Wüste, sieht man die Dünen, die Oase, den indischen Führer, andere Kamele und auch Raffias Schatten und Fussspuren.

Eindrücke von der Aufzeichnung.Youtube/google arabia

(rey)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Meta, Amazon, Microsoft: Die KI-Revolution frisst ihre Kinder
Der Facebook-Konzern Meta baut massiv Stellen ab, um Geld für Investitionen in die Künstliche Intelligenz zu haben. Sind das die ersten Erschütterungen eines grossen Bebens?
Wer verstehen will, welche düstere Entwicklung die KI-Revolution nehmen kann, muss nicht in die Zukunft blicken, sondern zu Meta. Beim Facebook-Konzern zeigt sich schon heute, wie Technologie Arbeit ersetzt – und wie es den verbliebenen Mitarbeitern ergeht. Jüngst hat der Konzern angekündigt, zehn Prozent der Belegschaft abzubauen, was 8000 Stellen entspricht. Sie werden nicht mehr gebraucht – beziehungsweise werden die eingesparten Lohnsummen dringend benötigt, um Rechenzentren zu bauen und die Stromrechnung zu bezahlen.
Zur Story