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EU-Kommission: Google soll Daten mit Konkurrenz teilen

EU-Kommission: Google soll Daten mit Konkurrenz teilen

16.04.2026, 15:4316.04.2026, 15:43

Google muss nach Ansicht der Europäischen Kommission mehr Daten mit der Konkurrenz teilen. Die Brüsseler Behörde legte Vorschläge vor, wie der US-Konzern nach den EU-Wettbewerbsregeln für Online-Riesen vorgehen sollte.

FILE - This Nov. 1, 2018, file photo shows a photo of the Google logo at their offices in Granary Square, London. The European Court of Justice's ruled Tuesday, Sept. 24, 2019, that there is no o ...
Google soll Daten mit der Konkurrenz teilen.Bild: AP

Ziel ist es, kleineren Suchmaschinen und auch KI-Chatbots zu ermöglichen, die dominierende Marktstellung von Google anzufechten, wie die EU-Kommission mitteilte. Konkret geht es demnach um Daten zu Suchanfragen, Rangfolgen in den Ergebnissen sowie Klick- und Nutzungsverhalten.

Diese sollten Drittanbietern zu fairen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden, heisst es. Die Wettbewerbshüter in Brüssel legten dabei auch fest, was Google teilen muss.

Internetnutzer sollen echte Google-Alternative haben

Es geht nach Angaben der EU-Kommission auch um die Berechtigung von anderen KI-Chatbots, auf die Daten der führenden Suchmaschine zugreifen zu dürfen. Dadurch sollen Wettbewerber in die Lage versetzt werden, Nutzerinnen und Nutzern eine echte Alternative zur Google-Suche anzubieten.

Die Vorgaben basieren auf dem Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act – DMA), mit dem die EU die Macht grosser Online-Plattformen begrenzen will. Google gehört zu den sogenannten Gatekeepern («Torwächtern»), die wegen ihrer dominanten Stellung besonderen Regeln unterliegen.

Der US-Konzern und auch konkurrierende Unternehmen können nun Gegenvorschläge machen, die Brüssel berücksichtigen will. Sollte sich keine Einigung mit Google finden, könnte aber auch ein Verfahren wegen DMA-Verstössen drohen und die EU letztendlich empfindliche Strafen verhängen. (hkl/sda/awp/dpa)

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