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Kim Jong Uns virtueller Tod

Wegen dieser Szene wurde Sony gehackt und der Release von «The Interview» verhindert



Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Diktator. Stellen Sie sich vor, sie würden davon erfahren, dass Sie in einem Hollywood-Streifen in die Luft gejagt werden. Und stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Armee von Hackern, die nur darauf warten, für Sie in die Tasten zu greifen.

Wie würden Sie reagieren? Würden Sie nicht auch die Produktionsfirma hacken und den Release des Films verhindern lassen? Aus der Perspektive eines Diktators erscheint dieses Vorgehen doch absolut rational.

Auf jeden Fall vernünftiger, als sich im Schlafgemach eines Kinderheimes eine Zigarette anzuzünden. Egal.

North Korean leader Kim Jong Un gives field guidance during his visit to the completed Pyongyang Baby Home and Orphanage, in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang on October 26, 2014. REUTERS/KCNA (NORTH KOREA - Tags: POLITICS) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA

Bild: KCNA/REUTERS

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier das Video, weshalb Kim Jong Un Sony hacken liess (ab Sekunde 30):

(tog) 

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