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Der am Montag vorgestellte Sensor sieht unspektakulär aus, könnte aber die Handy-Fotografie revolutionieren.
Der am Montag vorgestellte Sensor sieht unspektakulär aus, könnte aber die Handy-Fotografie revolutionieren.
bild: samsung

Samsung zeigt Handy-Chip, der Profi-Kameras überflüssig machen soll

Die Südkoreaner haben einen neuen Kamerasensor für Smartphones vorgestellt. Zumindest auf dem Papier sehen die Zahlen gut aus.
13.08.2019, 06:4413.08.2019, 06:48
Ein Artikel von
t-online

Die Smartphonehersteller Samsung hat einen neuen, leistungsstarken Kamerasensor für Smartphones vorgestellt. Dieser soll 108 Megapixel (MP) haben. Das schreibt Samsung in einer Pressemeldung vom Montag.

Die Südkoreaner arbeiten bei der Entwicklung des Sensors eng mit dem chinesischen Smartphonehersteller Xiaomi zusammen. Auf Twitter hatte Xiaomi bereits am 7. August angekündigt, schon bald ein Smartphone mit einer 100-MP-Kamera vorzustellen. Dabei nennt der Konzern eine mögliche Foto-Auflösung von 12'032 zu 9024 Pixeln.

Technologie fasst Pixel zusammen

Seinen neuen Sensor nennt Samsung ISOCELL Bright HMX und vergleicht die Auflösung des Geräts mit der von Spiegelreflexkameras. Mit einer Grösse von 1/1.33 Zoll soll der Sensor auch in schlecht beleuchteten Umgebungen mehr Licht als kleinere Sensoren absorbieren können. Mit der sogenannten Tetracell-Technologie werden die Pixel dabei so zusammengefasst, dass Fotos am Ende mit 27 MP auflösen.

Videoaufnahmen sollen in 6K (6016 zu 3384 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde möglich sein. Kamerasensoren von Premium-Smartphones waren bisher im besten Fall 48 MP leistungsstark. Allerdings sind für gute Fotos neben der Pixelzahl unter anderem auch die Fähigkeit, Licht aufzunehmen und die Kamerasoftware wichtig.

Wie gut die Fotos auf dem 108-MP-Sensor werden, müssen Praxistests zeigen. Die Massenproduktion von ISOCELL Bright HMX soll im September starten. In welchen Geräten der neue Sensor verbaut wird, ist nicht bekannt. Das Erste könnte das für den Herbst erwartete Mi MIX 4 von Xiaomi sein.

Verwendete Quellen:

(dsc/avr/t-online.de)

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