OpenAI stellt überraschend KI-Video-App Sora ein
Die erstmals 2024 vorgestellte Sora-Software wurde zum Teil als zukunftsweisend für das Videogeschäft bezeichnet, da sie täuschend echt aussehende Umgebungen und Personen produziert. Mit einer eigenständigen App bekamen Nutzerinnen und Nutzer vor einem halben Jahr auch die Möglichkeit, selbst in den Videos aufzutauchen.
OpenAI machte keine Angaben dazu, weshalb und wann genau Sora eingestellt wird. In US-Medienberichten war in den vergangenen Wochen die Rede davon, dass der KI-Vorreiter die Konkurrenz von Rivalen wie Anthropic und Google zu spüren bekomme und sich deshalb stärker auf das potenziell lukrative Geschäft mit Unternehmen konzentrieren wolle.
Die für Apps zuständige OpenAI-Managerin Fidji Simo schrieb bereits vergangene Woche auf der Social-Media-Plattform X, Unternehmen durchlebten Phasen der Experimente und der Fokussierung. Dabei sei es wichtig, sich nicht ablenken zu lassen.
Sora brachte in den vergangenen Monaten viele mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz generierte Videos hervor, die sich über Social-Media-Plattformen verbreiteten. Die App selbst war auch als eine Art Social-Media-Plattform gedacht und sollte wohl den marktdominierenden Akteuren Konkurrenz machen.
(dsc/sda/dpa)
