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Drei bezahlbare Handys im Test: Nokia Lumia 830 mit Windows Phone sowie das Samsung Galaxy Alpha und Sony Xperia Z3 Compact mit Android.
Drei bezahlbare Handys im Test: Nokia Lumia 830 mit Windows Phone sowie das Samsung Galaxy Alpha und Sony Xperia Z3 Compact mit Android.
Bild: matthias kremp
Smartphones im Test

Keine Riesen-Handys: Diese drei Smartphones sind noch mit einer Hand bedienbar

Es gibt sie noch, Handys mit mittelgrossen Bildschirmen, die viel Leistung bringen, aber mit einer Hand zu bedienen sind. Wir haben drei ausprobiert und getestet, worauf man verzichten muss – und worüber man sich freuen kann.
11.11.2014, 15:50
Matthias Kremp / Spiegel Online
Ein Artikel von
Spiegel Online
1 / 23
Drei Handys im Test
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Ich bin kein Phablet-Fan. Die übergrossen Smartphones sind mir einfach zu unhandlich. Da kommt es mir sehr gelegen, dass die grossen Hersteller entgegen dem XXL-Trend immer noch Mittelklassemodelle auf den Markt bringen. Drei davon habe ich mir für einen Vergleichstest vorgenommen: das Samsung Galaxy Alpha, Sonys Xperia Z3 Compact und das Nokia Lumia 830.

Beim Galaxy Alpha haben Samsungs Designer einen für sie neuen Ansatz ausprobiert, der mir ausgesprochen gut gefällt: Der Rahmen des Samsung-Geräts besteht aus eloxiertem Aluminium. Das sieht gut aus und macht einen sehr stabilen Eindruck. Anders als die vielen Vollplastik-Geräte, für die Samsung bekannt ist, wirkt das Alpha richtig edel. Auch, weil es sehr leicht und dünn ist. Bemerkenswert dünn ist allerdings auch der Rückendeckel, der sich beim Öffnen bedenklich biegt.

Jetzt auf

Das Lumia 830 teilt einige dieser Qualitäten, ist aber deutlich grösser und schwerer. Sein Highlight ist das zum Rand gebogene Deckglas, das regelrecht im Alu-Rahmen zu versinken scheint. Und natürlich die bunten Rückendeckel, die es ausser in Schwarz und Weiss auch in Neonfarben gibt. Leider liegt der Deckel nicht ganz sauber auf der Rückseite auf, das sieht beim Samsung besser aus.

Das Xperia Z3 Compact wiederum ist ein typisches Sony-Smartphone, mit einer Rückseite aus Glas. Gegenüber früheren Xperia-Generationen wurde der Rahmen abgerundet, besteht aus einem transparenten Kunststoff. Das ergibt optisch einen interessanten Kontrapunkt und dürfte bei Stürzen als Puffer dienen.

Leistung und Bildschirme

Rechenkraft haben alle drei Geräte genug. Sony und Samsung kommen im Testprogramm Geekbench auf gute 2750 beziehungsweise 3150 Punkte und liegen damit auf einem Niveau mit dem iPhone 6. Geekbench gibt es für Nokia nicht, deshalb haben wir das Lumia mit Antutu gemessen. Es erreichte lediglich 12.000 Punkte, was nur ein Drittel dessen ist, was etwa das Galaxy Alpha schafft. Trotzdem lief es im Test in allen Bereichen rund und ohne Ruckeln, was einmal mehr zeigt, wie sauber Windows Phone auch auf bescheidenen Prozessoren läuft.

Und auch am Bildschirm des Nokia gibt es kaum etwas auszusetzen. Wie alle Lumias der letzten Jahre trumpft er mit einem satten Schwarz auf und zeichnet ein sehr schönes Schriftbild. Auch Fotos sehen auf dem Bildschirm gut aus. Die Farben sind knackig, aber nicht übertrieben stark.

Tabelle: Matthias kremp

Ganz kommt das Display des Sony dagegen nicht an. Zwar leuchtet es kräftig und hat ebenfalls sehr starke Farben, erreicht aber nicht ganz so starke Kontraste. Am besten hat mir im Vergleich allerdings das Display des Galaxy Alpha gefallen. Samsungs Amoled-Technik sorgt auch hier für einen tiefschwarzen Hintergrund und knackige Farben. Verglichen mit den Konkurrenzmodellen bleibt es aber bei schrägen Betrachtungswinkeln länger farbtreu und kontrastreich (siehe Bilderstrecke).

Kameras, Netze und Unterschiede

Ein ähnliches Bild geben die Kameras ab. Die 12-Megapixel-Kamera des Samsung Alpha liefert sehr scharfe Aufnahmen mit klaren Farben. Dieselben Motive mit dem Lumia fotografiert haben etwas kräftigere Farbtöne. Die 20,7-Megapixel-Kamera des Sony hingegen lichtete das Testmotiv etwas blasser ab (siehe Bilderstrecke).

Unterwegs gehen alle drei Smartphones per LTE online, zu Hause beherrschen sie alle wichtigen W-Lan-Standards. Nur dem Nokia fehlt die Gigabit-W-Lan-Technik 802.11 ac.

Dafür verfügt das Lumia als einziges über eine drahtlose Ladefunktion nach dem Qi-Standard. Eine entsprechende Ladestation gehört freilich nicht zum Lieferumfang. Das Z3 Compact wiederum hebt sich – auch das ist typisch Sony – dadurch ab, dass es wasserfest ist, also auch mal in die Badewanne fallen darf. Im Galaxy Alpha stecken wiederum einige Elemente des grossen Galaxy S5, unter anderem der Fingerabdruckscanner und der Pulsmesser. Dafür ist es das einzige der drei, dessen Speicher nicht erweiterbar ist.

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Fazit

Samsungs Galaxy Alpha kann in fast jeder Hinsicht überzeugen: Das Design ist gelungen, die Technik leistungsstark. Bedauerlich ist nur, dass man es nur mit 32 GB Speicher bekommt, die nicht erweiterbar sind. Das dürfte vielen Nutzern zu wenig sein.

Dieser Punkt spricht für Sonys Z3 Compact, das inklusive 128-GB-Speicherkarte für den gleichen Preis zu bekommen ist wie ein Alpha. Dafür kann man durchaus Schwächen bei der Kamera hinnehmen.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aber bietet Nokias Lumia 830, das erheblich günstiger erhältlich ist. Um es zu mögen, muss man sich nur mit Windows Phone anfreunden. Aber das fällt mittlerweile nicht mehr schwer.

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